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Cartel Tycoon lockt Aufbauspiel-Fans mit Koks und Cannabis

Auch Drogenbosse brauchen unternehmerisches Geschick. Ob ihr welches habt, könnt ihr in Cartel Tycoon herausfinden und eine eigene Gangster-Dynastie gründen.

von Fabiano Uslenghi,
21.03.2021 10:03 Uhr

Was ist Cartel Tycoon? Wir stellen euch das Strategiespiel vor, in dem ihr euer eigenes Drogenimperium aufbaut. Was ist Cartel Tycoon? Wir stellen euch das Strategiespiel vor, in dem ihr euer eigenes Drogenimperium aufbaut.

César Galetti hat die Nase voll. Und das gleich im doppelten Sinne. Auf der einen Seite türmt sich auf seinem Schreibtisch mehr Koks als bei Tony Montana und auf der anderen beginnt sein Imperium zu bröckeln. Feindliche Gangs überfallen Hafenanlagen und schicken dabei den treusten Leutnant des Capos auf die Bretter. Gleichzeitig nimmt die DEA sein Lagerhaus voller Opium hopps, während die Behörden seinem dubiosen Taxiunternehmen auf die Schliche kommen.

Hat aber auch niemand gesagt, dass es einfach ist, ein Drogenimperium in Lateinamerika anzuführen. Vielleicht könnt ihr es ja besser? In Cartel Tycoon steht es euch frei, selbst die Verantwortung zu übernehmen. Ihr habt in der Hand, ob euer Kartell nach wenigen Wochen untergeht oder zum weltweiten Lieferant für Koks, Cannabis und Metamphetamin wird.

Wem das zu viel Planung voraussetzt, obwohl er mal wieder gern das Gefühl hätte ein echter Gangster zu sein, dem legen wir an dieser Stelle noch unsere Liste mit den besten Gangster-Spielen ans Herz:

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Worum geht es in Cartel Tycoon?

Die Wirtschaftssimulation spielt in einer fiktiven Version Lateinamerikas in den 80er Jahren. Ob nun Kolumbien oder Mexiko bleibt dabei offen. Das hat ein wenig was von Tropico, nur nimmt sich Cartel Tycoon gleichzeitig sehr viel ernster und wir bauen auch nicht unser eigenes Inselparadies aus, sondern sorgen uns um die Infrastruktur des hoffentlich bald einflussreichsten Drogenkartells der Umgebung.

In Cartel Tycoon baut ihr keine Stadt, sondern beackert das Umland. Hier platziert ihr eure Drogenfarmen, Lagerhäuser und die eigene Prachtvilla. In Cartel Tycoon baut ihr keine Stadt, sondern beackert das Umland. Hier platziert ihr eure Drogenfarmen, Lagerhäuser und die eigene Prachtvilla.

Doch auch als Drogenbaron fangt ihr erst einmal klein an und stellt vor allem eure Versorgung sicher. Am einfachsten legt man daher mit ein paar simplen Opium-Feldern los, die das Rauschmittel gewissenhaft ins nächstliegende Lagerhaus befördern. Nach und nach kommen weitere Produkte hinzu, wie etwa Cannabis oder chemische Drogen.

An das Geschäft geht ihr aber mit dem nüchternen Blick eines Buchhalters ran. Es wird mit Zahlen und Effizienz jongliert. Ihr müsst euch wie in jedem Aufbauspiel darum sorgen, wie ihr Versorgungsrouten kurz haltet und in diesem Fall gehört dazu eben auch, Schmuggel-Standorte wie Flugplätze und Hafenanlagen zu kontrollieren. Ach, und das schmutzige Geld sollte auch noch gewaschen werden.

Für wen ist Cartel Tycoon interessant?

Schon 1998 erschien mit Gangsters: Organisiertes Verbrechen ein Strategiespiel, in dem wir uns auch um den wirtschaftlichen Aspekt krimineller Organisationen kümmern müssen. Die Mafia bietet sich dafür natürlich an, andere Organisationen wie die lateinamerikanischen Drogenkartelle bekamen was Strategiespiele angeht eher weniger Aufmerksamkeit.

Wenn ihr schon immer Faszination für die logistische Herausforderung hinter diesen oft ebenso ausgeklügelten wie gewissenlosen Systemen verspürt habt, dann bietet Cartel Tycoon exakt das richtige Spielerlebnis. Hier seid ihr kein Fußsoldat, sondern das Hirn hinter der Operation. Ähnlich eines Gustavo Fring aus Breaking Bad.

Um nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, können Bestechungsgelder helfen. Um nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, können Bestechungsgelder helfen.

Gleichzeitig bedient sich Cartel Tycoon wie viele moderne Strategiespiele an Crusader Kings. Denn gerade wenn es um Drogen geht, erwartet man als Spieler sicherlich etwas mehr Abenteuer. Natürlich werdet ihr in Cartel Tycoon deshalb auch nicht nur zu einem reinen Logistiker. Ihr müsst darüber hinaus lernen, dynamische Events zu antizipieren und richtige Entscheidungen fällen.

Ihr baut also nicht nur eure Infrastruktur aus, sondern heuert auch Leutnants an. Die besitzen besondere Fähigkeiten und sollten mit guter Bezahlung bei Laune gehalten werden. Wie in Crusader Kings können diese Leutnants sogar zu euren Erben werden. Denn wenn alle Stricke reißen und euer Graf Koks irgendwann durchlöchert auf dem Parkett seiner Residenz ausläuft, übernimmt ein anderes Gangmitglied das Ruder und muss womöglich das zerrüttete Imperium erneut aufbauen. Der Trailer macht diesen Ablauf mehr als deutlich:

Im Trailer zu Cartel Tycoon wird deutlich, dass keine Herrschaft ewig währt. 2:01 Im Trailer zu Cartel Tycoon wird deutlich, dass keine Herrschaft ewig währt.

Was gefällt uns, was bleibt unklar?

Was gefällt uns bisher?

  • Unverbrauchtes Konzept: Gangster-Geschichten rund um Drogenkartelle finden in PC-Spielen zwar statt, selbst alle strategische Entscheidungen fällen können wir aber nur selten. Und wenn, dann meistens als Mafioso zu Zeiten der Prohibition.
  • Ansprechende Optik: Grafisch braucht sich Cartel Tycoon vor der Strategie-Konkurrenz nicht zu verstecken. Im Gegenteil. Im Vergleich mit City of Gangsters hat es deutlich mehr zu bieten. Ein Anno 1800 solltet ihr aber nicht erwarten.
  • Unsere Drogendynastie: Die dynamischen Events und das fortbestehen unseres Imperiums auch nach dem unweigerlichen Abtreten versprechen ein paar sehr spannende Geschichten, die den wirtschaftlichen Teil auflockern und das für das Setting so wichtige Drama beisteuern.

Was bleibt unklar?

  • Wie fordernd ist das alles? Die Entwickler werden im Laufe des Early Access herausfinden müssen, was sie ihren Spielern zumuten können. Das Spiel ist immerhin darauf ausgelegt, dass wir auf die Nase fliegen und das Zeitliche segnen. Da sollte garantiert werden, dass kein Frust aufkommt.
  • Wie viel Abwechslung bietet es wirklich? Anders als in Crusader Kings, werden Charaktere nicht generiert. Es gibt eine vorbestimmte Auswahl an Figuren mit Talenten und Eigenschaften. Sollten das zu wenige sein, könnte der Traum eines persistenten Imperiums sehr viel von seinem Reiz verlieren.

Wenn Cartel Tycoon euer Interesse geweckt hat, dann könnt ihr bereits jetzt loslegen. Das Strategiespiel befindet sich seit dem 18. März im Early Access auf Steam und kostet dort ohne Rabatt 21 Euro. Der EA soll noch einige Monate bestehen bleiben. Vollständig erscheint Cartel Tycoon laut der Entwickler erst im 3. Quartal 2021.

Im vergleich zu aktuellen Version soll es in der Vollversion noch viel mehr Charaktere, Quests und Fähigkeiten geben. Das soll garantieren, dass Spieler immer wieder von vorne beginnen und jedes Mal eine andere Geschichte erleben.

Seid ihr an Cartel Tycoon interessiert und würdet gern noch mehr darüber erfahren? Oder habt ihr es vielleicht schon gespielt? Verratet es uns in den Kommentaren!

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