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Fazit: CoD in der Identitätskrise - und trotzdem richtig gut? Mein Beta-Fazit zu Black Ops 6

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Fazit der Redaktion

Phil Elsner
@RootsTrusty

Für die CoD-Puristen da draußen ist Black Ops 6 wahrscheinlich wie Ostern, Geburtstag und Weihnachten zusammen: Hier ist so gut wie alles auf das klassische Run&Gun-Gameplay ausgelegt, für das die Serie vor allem in den 2010ern Berühmtheit erlangte.

Weg mit überfrachteten Systemen oder umstrittenen Änderungen wie seinerzeit der neuen Minimap ohne rote Punkte in Modern Warfare 2019. Schnell, kompromisslos und kompetitiv soll es sein und selbst das neue Omnimovement ist darauf ausgelegt, das hohe Tempo zu halten. Für eine gewisse Zielgruppe macht CoD Black Ops 6 also alles goldrichtig. Und ja, mir macht es Spaß.

Aber inzwischen habe ich auch das Gefühl, dass es nicht mehr reicht, Jahr für Jahr den selben Teich aus CoD-Veteranen abzufischen. Was wir langsam aber sicher wirklich brauchen, ist eine Erneuerung der Marke. Und dafür braucht es Welten mehr, als jetzt auch rückwärts sprinten zu können.

Fazit der Redaktion

Dimi Halley
@dimi_halley

Black Ops 6 ist so ein merkwürdiger Fall. Denn: Ich habe damit irrsinnig viel Spaß; Treyarch schafft das Unmögliche und verbessert das ohnehin schon grandiose Movement auf MW3 nochmal merklich, die Matches flutschen nur so von der Hand und im Detail finde ich viele faszinierende Änderungen, die gerade Hardcore-Fans wie mich ansprechen. Dass der Aim Assist mit Gamepad zum Beispiel abgeschwächt wird, macht mich sehr optimistisch auf eine ausgewogenere Ranked-Erfahrung, die aktuell in MW3 fast komplett von Gamepad-Spielern dominiert wird.

Ebenfalls cool: Dass der reguläre Multiplayer einen klaren Schnitt setzt, statt den ganzen Bumms aus MW2 und MW3 zu übernehmen. Der Gunsmith wirkt so wunderbar aufgeräumt, viele Altlasten wurden entfernt – unterm Strich kann ich bis auf einige Bugs und Abstürze über die Beta nur Positives berichten.

Aber Black Ops 6 fühlt sich eben auch – selbst für CoD-Verhältnisse – über weite Strecken wie Dienst nach Vorschrift an. Ich habe Hunderte Stunden mit MW2 und 3 verbracht, bis sich irgendwann das Gefühl von Gleichförmigkeit nicht mehr wegleugnen ließ. Jede neue Season ein bunter Einheitsbrei, jede neue Kollaboration mit Fallout und Co. ein weiterer Versuch, es wie Fortnite zu machen.

Dass das moderne CoD immer auf das gleiche Technikgerüst setzt, sorgt eben auch dafür, dass sich CoD kaum verändert. Und aktuell bin ich noch skeptisch, ob es Black Ops 6 mit seinen Detailverbesserungen gelingen kann, die alte CoD-Flamme wieder richtig zum Brennen zu bringen, statt nur für ein paar Tage nachzufeuern.

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