CoD: Black Ops 4 - Erstes Call of Duty mit Ballistik, Bullet Drop in Blackout

Treyarch bestätigt, dass für den Battle-Royale-Modus Blackout von Call of Duty: Black Ops 4 Ballistik-Berechnung eingeführt wird.

von Stefan Köhler,
06.06.2018 18:22 Uhr

Call of Duty: Black Ops 4 wird Projektilberechnung einführen, um den Battle-Royale-Modus Blackout ausbalancieren zu können.Call of Duty: Black Ops 4 wird Projektilberechnung einführen, um den Battle-Royale-Modus Blackout ausbalancieren zu können.

Call of Duty: Black Ops 4 wird erstmals von klassischen Hitscan-Waffen Abstand nehmen und für den Battle-Royale-Modus Blackout auf die physikalische Berechnung der Flugbahn von Kugeln setzen. Das bestätigte Dan Bunting von Treyarch im Gespräch mit PC Gamer.

"[...] besonders in einem Survival-Modus wie Blackout, welcher riesig ist, muss man sich über ein anderes Waffenverhalten Gedanken machen. Flugbahnen und Flugkurven von Kugeln sind Dinge, die wir in einem Call of Duty bisher nie bedenken mussten."

Hitscan vs. Ballistik

Call of Duty gehört seit jeher zu den Hitscan-Spielen: Statt Kugeln und ihre Flugbahn tatsächlich zu berechnen, wird einfach nur geprüft, ob das Fadenkreuz beim Schuss auf den Gegner war. Der Treffer wird dann sofort angerechnet. Counter-Strike: Global Offensive und Rainbow Six: Siege sind weitere bekannte Shooter, die auf Hitscan zur Trefferberechnung setzen.

Dem gegenüber stehen Spiele mit Projektilberechnung: Battlefield ist der bekannteste Vertreter, aber auch der Battle-Royale-Shooter Playerunknown's Battlegrounds setzt auf Projektile statt auf Hitscan. Fortnite: Battle Royale mixt beides: Pistolen, Sturmgewehre und Co. werden mit Hitscan berechnet, Scharfschützengewehre setzen auf Kugelphysik mit einer gewissen Flugzeit und Flugbahn.

Wechsel hat gute Gründe

Warum wechselt Call of Duty nun? Man stelle sich die extrem mächtigen Scharfschützengewehre von CoD (oder die AWP aus Counter-Strike) auf einer riesigen Battle-Royale-Karte vor. Ein Schuss vom Brustbereich aufwärts ist tödlich und die Kugel würde selbst über hunderte Meter sofort treffen. Was auf den kleinen Karten dieser Team-Shooter funktioniert, wäre auf offenen Battle-Royale-Maps viel zu mächtig und zu frustrierend für die Opfer.

Deswegen berechnen Spiele mit großen, offenen Maps wie eben Battle-Royale-Shooter die Flugbahnen der Kugeln ihrer Fernkampfwaffen. Das hatte die CoD-Community im Vorfeld auch schon gewittert, die Ankündigung kommt also alles andere als überraschend. Dan Buntings Kommentar lässt offen, ob in Blackout alle Waffen auf Physikberechnung setzen, oder wie bei Fortnite nur ein kritischer Teil des Arsenals über Projektilberechnung ausbalanciert wird. Das erfahren wir wohl zur ersten Gameplay-Präsentation von Blackout, die zur E3 2018 in der kommenden Woche erwartet wird.

Ein steht zumindest fest: Im ganz klassischen 5vs5-Multiplayer von Black Ops 4 setzen die Waffen auch in diesem Jahr auf Hitscan.

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