Season 3 hat CoD Warzone 2 eine ganze Palette an Änderungen beschert, aber nicht jede davon kommt bei den Spielerinnen und Spielern gut an. Denn wie sich jetzt herausstellt, wurden einfach mal so Pay2Win-Mechaniken in den kompetitiven Multiplayer-Modus DMZ eingeführt. Die Community fasst das entsprechend gut
auf.
DMZ jetzt mit Pay2Win
Was ist passiert? Season 3 von Modern Warfare 2 und Warzone 2 startete am 12. April 2023 und hat beiden Spielen wichtige Neuerungen, Änderungen und Verbesserungen beschert. Im Mittelpunkt der Kontroverse stehen nun aber Pay2Win-Mechaniken, die den Spielmodus DMZ betreffen.
Was ist das Problem? So können sich Spieler über den Ingame-Shop das sogenannte Bomb Squad
-Bundle für 1.200 CoD Points (die sich gegen Echtgeld erwerben lassen) kaufen, das auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkt. Wer genauer hinsieht, stellt jedoch fest, dass der Fender-Skin des Pakets gewisse Startvorteile für DMZ mit sich bringt.
Mit diesem Operator starten Spielerinnen und Spieler dank einem mittelgroßen Rucksack nämlich von Anfang an mit einem vergrößerten Inventar ins Match. Wer den Skin nicht besitzt, beginnt mit einer kleinen Tasche und muss erstmal eine größere finden.
Die Boom Proof LMG
-Blaupause reduziert wiederum die Abklingzeit, bis die Waffe in DMZ nach einer Niederlage wieder benutzt werden kann, von 60 auf 15 Minuten. Damit kann der Nutzer dieses Maschinengewehrs sehr viel häufiger mit einer sehr mächtigen Waffe ins Spiel starten, als andere Spieler, die keine CoD Points beziehungsweise Geld dafür ausgeben.
Das ist jedoch nicht alles: In den Spieledateien sind Dataminer bereits fündig geworden und es zeichnen sich dabei offenbar noch aggressivere Pay2Win-Mechaniken ab. So kommen neue Operator-Bundle auf uns zu, die DMZ-Spielern erlauben, mit Schutzwesten loszulegen oder ein UAV zu benutzen, die die Position anderer Spielenden auf der Karte offenbart.
Link zum Reddit-Inhalt
DMZ-Spieler sind nicht begeistert
So reagiert die Community: Spieler und Fans sind über diese Entwicklung natürlich alles andere als erfreut. Auf Twitter und Reddit werden bereits Proteste laut, die diese Entscheidung seitens der Entwicklung anprangern und verurteilen.
Dabei besteht vor allem der Konsens: CoD kann und soll so viele kosmetische Gegenstände verkaufen, wie das Studio und der Publisher dahinter nur möchte. Doch wenn die spielerische Vorteile und damit Pay2Win-Mechaniken mit sich bringen, schadet das dem Spiel und der Community.
Link zum Twitter-Inhalt
Da viele der Bundles noch gar nicht im Spiel verfügbar sind, bleibt spannend, ob und wie die Entwickler auf die Proteste der Fans reagieren. Was sonst noch gerade bei Call of Duty: Modern Warfare 2 und Warzone 2 im Zuge von Season 3 passiert, erfahrt ihr unter den folgenden Links:
Was haltet ihr von der kontroversen Entscheidung, die für den Spielmodus DMZ des kostenlosen Battle Royale-Shooters Warzone 2 getroffen wurde? Haltet ihr die Aufregung der Community gegenüber den Pay2Win-Mechaniken für gerechtfertigt oder übertrieben? Wie sollten die Entwickler eurer Meinung nach darauf reagieren? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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