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Die teuerste Collector's Edition kostete 10 Millionen Dollar und versprach eine Schauspiel-Rolle für einen Film, der nie kam

Die Collector's Edition von Dying Light: The Following kostete 10 Millionen Dollar und hält damit bis heute einen Weltrekord.

Auch abseits von Indizierungen schafft es Techland mit Dying Light für Schlagzeilen zu sorgen. Auch abseits von Indizierungen schafft es Techland mit Dying Light für Schlagzeilen zu sorgen.

800 Dollar für Dark Souls 3? Kleingeld! 190.000 Dollar für Grid 2? Ein Schnapper! Eine Million für Saints Row 4? Nicht der Rede wert! Zumindest im Vergleich mit der Collector's Edition von Dying Light: The Following. Die kostete nämlich sagenhafte 10 Millionen US-Dollar und war vollgestopft mit Inhalten, die noch nie zuvor im Kontext eines Videospieles angeboten wurden.

Noch immer der Weltrekord

Dying Light: The Following ist ein 2016 erschienener Stand-Alone-DLC zum hierzulande indizierten Parkour-Zombie-Spiel Dying: Light. In Deutschland wurde es in weiser Voraussicht jedoch nie veröffentlicht.

Als brachte der Erfolg des Hauptspiels nicht bereits genügend Aufmerksamkeit, kündigte der polnische Entwickler Techland zusätzlich die Spotlight Edition an. Sie kostete 10 Mio. US-Dollar (etwa 8,98 Millionen Euro) und war auf ein Exemplar limitiert. Die Version wurde ausschließlich über den britischen Händler GAME angeboten, verkauft wurde sie aber nie.

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Was hatte die Version zu bieten?

  • Eine Nebenrolle in einem vorgestellten Film zum Spiel, der jedoch nie verwirklicht wurde.
  • Professioneller Schauspielunterricht.
  • Stuntman- und Parkour-Unterricht.
  • Ein Gelände-Fahrkurs.
  • Eine Special-Effect-Make-Up-Session.
  • Ein persönlicher Trailer vom Drehort.
  • Eine Screening-Tour mit Flügen und Unterkünften in der ersten Klasse.
  • Zehn VIP-Tickets für die Opening-Night des Films.
  • Eine Original-Kopie des gesamten Film-Skripts.
  • Die Chance, einen Charakter in einem zukünftigen Spiel zu sprechen.
  • Vier Kopien von Dying Light: The Following, allesamt unterschrieben vom gesamten Entwicklerteam.

Wie später bekannt gegeben wurde, gab es zwar Überlegungen zu einem Dying-Light-Film, konkrete Pläne existierten aber nie. Stattdessen wollte sich der Entwickler lieber uneingeschränkt auf den zweiten Teil konzentrieren. Hätte die Spotlight Edition des Spiels tatsächlich jemand gekauft, sähe das vermutlich anders aus. Einen großen Teil des Startkapitals hätte man dann schließlich schon gehabt.

Auch die Collector's Edition von Saints Row 4, die eine Million US-Dollar kostete und mit einem Flug ins Weltall daherkam, wurde nie verkauft. Die teuerste Version eines Videospiels, die tatsächlich einen Abnehmer gefunden hat, ist die Collector's Edition von Grid 2. Die kostete 190.000 Dollar und bot neben dem Spiel ein echtes Supercar inklusive Straßenzulassung.

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