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Das beste Command & Conquer kehrt zurück: Eine neue Version von C&C Generals existiert nur dank KI

Ein neuer Port bringt den Echtzeitstrategie-Meilenstein Command & Conquer: Generals auf Mac und iPhone. Dahinter steckt ein Zusammenspiel aus Mensch und Maschine.

Wer wird da denn so böse gucken? Ab sofort können noch mehr Menschen Command + Conquer: Generals spielen. Happy face! Wer wird da denn so böse gucken? Ab sofort können noch mehr Menschen Command & Conquer: Generals spielen. Happy face!

Für viele Strategiespieler gilt Command & Conquer: Generals bis heute als Höhepunkt der Reihe, auch bei uns steht er auf Platz 1 der besten C&C-Spiele.

Wer den Klassiker aus dem Jahr 2003 auf modernen Plattformen spielen möchte, stößt jedoch oft auf Hürden. Ein neues Projekt bringt Generals nun nativ auf macOS, iOS und iPadOS, mit Singleplayer-Kampagne und Skirmish-Gefechten.

Das Besondere daran ist nicht nur die Plattform, sondern die Entstehungsgeschichte: Ohne künstliche Intelligenz wäre dieser Port niemals Realität geworden.

Ein technisches Meisterwerk auf Umwegen

Statt einer simplen Emulation hat der bei Google beschäftigte KI-Designer Ammaar Reshi in Eigenregie einen echten, nativ für moderne Mobilprozessoren kompilierten Programmcode geschrieben.

Um das Spiel auf Apple-Geräten lauffähig zu machen, musste er enorme Hürden überwinden. Die ursprüngliche Grafik-Engine setzt auf DirectX 8, während iPads und iPhones eine API (Programmierschnittstelle) namens Metal nutzen. Die Lösung war eine Übersetzungskette über Vulkan und MoltenVK.

Gut, dass Electronic Arts 2025 den Quellcode von Generals und anderen C&C-Spielen kostenlos veröffentlichte.

Video starten 2:56 Command & Conquer: Generals Evolution ist das Remake, das sich Electronic Arts nicht traut

Zusätzlich wurde die Steuerung für Touchscreens angepasst. Das Spiel unterscheidet präzise zwischen dem Aufziehen eines Auswahlrahmens und dem Verschieben der Kamera. Um den Klassiker zu spielen, benötigt ihr lediglich den Download auf Github und die Spieldateien der Originalversion von einer Plattform wie Steam. Eigene Assets bringt das Open-Source-Projekt aus rechtlichen Gründen nicht mit.

In einem Social-Media-Post auf der Plattform X zeigt Reshi den iPad-Port in Aktion:

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Mensch und Maschine als Team

Die eigentliche Sensation hinter diesem Projekt ist die Entwicklungsmethode, das sogenannte Vibe Coding. Laut Reshi handelt es sich um eine enge Kooperation zwischen einem menschlichen Entwickler und Claude Code, der künstlichen Intelligenz von Anthropic. Während der Mensch die Symptome von Fehlern beschrieb, schrieb die künstliche Intelligenz den C++-Code und löste komplizierte Probleme bei der Portierung.

Der Entwickler betonte, dass keiner der Partner dieses Projekt allein hätte stemmen können: Dem Menschen fehlten die tiefen C++-Kenntnisse, während die künstliche Intelligenz die Fehler im Spiel nicht selbst hören oder sehen konnte.

Nach dem Generals-Port richtet C&C-Fan Ammaar Reshi den Blick bereits auf sein nächste Projekt. Der Ego-Shooter Command & Conquer: Renegade soll denselben Weg gehen. Die Arbeiten daran seien weit fortgeschritten, und das Spiel bereits in einer frühen Version auf Mac und iPhone spielbar.

Dank der gelernten Methoden konnte der Entwickler die nötigen Anpassungen am Code sogar noch schneller umsetzen als bei Generals.


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