1997 muss ein wahrlich wundervolles Jahr gewesen sein: Das Internet steckte noch in den Kinderschuhen, unser Autor Jesko und auch sein Lieblingsfilm Prinzessin Mononoke erblickten das Licht der Welt, und GoldenEye 007 revolutionierte auf dem N64 das Shooter-Genre.
Das Bond-Spiel war der erste richtig krachende Ego-Shooter-Erfolg für Konsolen. Dafür sorgte nicht nur das revolutionäre Leveldesign mit offenen Arealen, sondern auch ein brillanter lokaler Splitscreen-Modus für bis zu vier Spieler.
An der Filmvorlage orientierte sich der Shooter des britischen Studios Rare nur lose, punktete aber durch seine technische Umsetzung und packende Atmosphäre. Nur drei Jahre später legte das Studio mit Perfect Dark dann noch einen ähnlich erfolgreichen Agenten-Shooter nach.
2026 will nun der Indie-Entwickler Replicant D6 an die goldenen Shooter-Tage von damals anknüpfen und veröffentlicht am 11. August auf Steam einen Retro-Shooter, der in vielen Details sehr an Golden Eye und Perfect Dark erinnert: In Agent 64: Spies Never Die schlüpft ihr in den virtuellen Maßanzug des Geheimagenten John Walter. Eure Mission: Den Schurken Dominic Pulp stoppen und die Welt retten.
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Im Retro-Shooter Agent 64: Spies Never Die schießt ihr Agenten über den Haufen wie in den 90er Jahren
Was erwartet euch?
Das Spiel verseht sich selbst als Hommage an die Konsolen-Shooter der späten 90er und ist entsprechend ähnlich aufgebaut. Die Kampagne von Agent 64 umfasst 14 Einsätze. Ganz im Stil der Vorbilder wählt ihr vor jeder Mission einen von drei Schwierigkeitsgraden. Auf höheren Stufen deckt ihr neue Areale auf und müsst zusätzliche Ziele erfüllen. Ihr erlebt die Story wahlweise alleine oder im Koop-Modus.
Das Herzstück der alten N64-Klassiker war der Multiplayer. Auch hier weiß Agent 64 zu liefern: Ihr schießt euch mit drei Freunden im lokalen Splitscreen-Modus auf der Couch die Kugeln um die Ohren oder stürzt euch mit bis zu acht Spielern in Online-Gefechte. Fehlen menschliche Mitstreiter, könnt ihr die Lobbys mit Bots auffüllen. Neben dem klassischen Deathmatch kämpft ihr in speziellen Zonen-Modi oder haltet einen wichtigen Aktenkoffer so lange wie möglich in eurem Besitz.
Für das perfekte Retro-Chaos schaltet ihr über 70 teils abgedrehte Gameplay-Modifikatoren frei. So verpasst ihr euren Feinden riesige Köpfe, aktiviert brutale One-Hit-Kills oder prügelt komplett waffenlos im Nahkampf aufeinander ein. Wer vor dem Release reinschnuppern möchte, findet auf Steam bereits eine kostenlose Demo. Dort könnt ihr euch außerdem mehr Screenshots zum Spiel ansehen.
Über den Verlust des offiziellen Perfect Dark Reboots, das 2025 von Publisher Xbox nach fast acht Jahren Entwicklung eingestellt wurde, kann der Indie-Shooter zwar kaum hinwegtrösten. Wer sich allerdings mal wieder nach einem nostalgischen Blick auf die Shooter seiner Kindheit sehnt, der dürfte hier auf seine Kosten kommen. Mehr Artikel rund um das Thema Nostalgie entdeckt ihr in der obigen Linkbox.
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