Fazit der Redaktion
Marie-Lena Höftmann
@lemiffy.bsky.social
Ich bin nicht der allergrößte Fan von Dämonenhorror, weil ich finde, dass die Geschichten auf der großen Kinoleinwand mittlerweile selten Überraschungen hervorbringen. Umso erfreulicher finde ich die Umsetzung dieser Conjuring-Geschichte, denn sie erfrischt zumindest steuerungstechnisch.
Ich bin sogar froh, dass Supermassive kein herkömmliches Videospiel zum Franchise herausgebracht hat, denn das Handy als Geisterjäger-Equipment zu nutzen, macht wirklich Spaß. Das wäre bei der herkömmlichen Maus-/Gamepad-Steuerung nicht in diesem Ausmaße möglich gewesen.
Die Story selbst ist nichts besonderes, aber schön erzählt und motivierend genug, um über etwas weniger als zwei Stunden zu unterhalten und hier und da für einen Schreck zu sorgen. Alles in allem finde ich, dass Stillschweigen auf Netflix ein gutes Zuhause gefunden hat.
Der Streaming-Dienst brachte mit Black Mirror: Bandersnatch zwar bereits ein interaktives Film-Erlebnis heraus, das Conjuring-Spiel rückt aber deutlich näher an das Medium Videospiel heran. Supermassives Horrortrip durch den knarzigen, englischen Pub ist ein gelungener Prototyp, der zeigt, wie interaktiv sich Streaming in Zukunft gestalten lässt.
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