Rip and Tear!
Das inoffizielle Motto des Doomslayers passt auch ganz hervorragend zu Daimon Blades. Im brandneu enthüllten Actionspiel metzeln wir uns nämlich ebenfalls wie eine unaufhaltsame Kampfmaschine durch Dämonenhorden; jedenfalls bis zum fast unvermeidlichen Tod unserer Spielfigur - doch der ist (noch) nicht das Ende. Optisch erinnert das Fantasy-Hack&Slay aus First Person allerdings eher an Dark Messiah.
Wir durften Daimon Blades exklusiv bei unserer FYNG-Show auf der Gamescom enthüllen und schon davor Gameplay sehen und mit den Entwicklern sprechen. Solltet ihr die Show verpasst haben oder einfach noch mehr über Daimon Blades wissen wollen, dann keine Sorge. Wir stellen euch das Spiel in aller Ausführlichkeit vor!
Unser bester Freund, das Dämonenschwert
Allein oder im Koop als Gruppe von bis zu vier Kriegern wagen wir uns in Daimon Blades in die Tiefen endloser Gewölbe voller grässlicher Kreaturen. Mitnehmen können wir nur eine von unseren Waffen, die dem Spiel auch seinen Namen geben: Die Daimon Blades sind mächtige Klingen, in denen die Seele eines Dämons wohnt.
Wie für Dämonen so üblich, sind sie nicht gerade für ihre selbstlose Hilfe bekannt. Zwar belebt uns das Wesen in der Waffe nach unserem Tod im Kampf wieder, korrumpiert uns aber jedes Mal ein bisschen mehr. Ist die Korruption vollständig, sind wir endgültig verloren. Dann endet unsere Reise durch das Dungeon und wir verlieren einen Großteil unserer gesammelten Schätze.
Während unserer Reise sprechen die Waffen auch mit uns und sollen uns auch hinters Licht führen können, wie die Entwickler andeuten. Was genau das bedeutet, wird aber noch nicht enthüllt.
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Daimon Blade: Im ersten Trailer fallen jede Menge Dämonen unserer Klinge zum Opfer.
Hieb- und stichfestes Kampfsystem?
Gekämpft wird in Daimon Blades ausschließlich mit Nahkampfwaffen aus sechs Kategorien. Noch haben wir nicht jede davon gesehen, auf jeden Fall gehören aber Schwerter, Äxte und Streitkolben dazu. Jede von ihnen soll sich unterschiedlich spielen und hat verschiedene Vorteile und Werte. Dazu gehören etwa die Angriffsgeschwindigkeit, der Schaden mit kritischen Treffern oder die Wucht, mit der sie Gegner zurückstoßen.
Mit unseren Hieben bringen wir Gegner manchmal außerdem zum Taumeln, zerstören ihre Rüstung, trennen Gliedmaßen ab oder lassen sie in einem Blutregen zerplatzen. Ab und an scheinen unsere Angriffe aber auch gar keinen Effekt zu haben und lassen die Gegner unbeeindruckt stehen. Auch die Animationen der Monster und die unseres Kriegers wirken manchmal nicht allzu flüssig. Wie das im fertigen Spiel wirkt und sich vor allem anfühlt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Die Kämpfe sind aber definitiv das Herzstück von Daimon Blades. Bei jeder Mission hauen und stechen wir uns durch mehrere Gebiete eines Dungeons: Von verfluchten Gefängnissen, über unterirdische Tempel bis hin zu Pilzwäldern ist alles dabei.
Die meisten Auseinandersetzungen sind kurz und brutal. Viele der Gegner erledigen wir mit einem mächtigen Hieb, während wir im Affenzahn durch die Gewölbe huschen und Doppelsprünge vollführen. So schnell wie das geht, fühlen wir uns manchmal an Doom (2016) erinnert. Es gibt aber natürlich auch mächtigere Gegner, die etwa durch einen großen Turmschild geschützt sind oder mit einem riesigen zweihändigen Schwert Bereichsangriffe entfesseln.
Insgesamt sollen uns zum Release 20 Gegnertypen mit unterschiedlichen Kampfstilen entgegentreten und vier Bosse uns die Hölle heiß machen. Es sind aber auch neue Inhalte für die Zeit nach dem Release geplant, etwa in Form von neuen Gegnern und Bossen, sowie zusätzlichen Missionen.
Laut den Entwicklern sind die Kämpfe von Daimon Blades alles andere als einfach, wie wir im Gameplay auch deutlich sehen konnten. Wir vertragen nur wenige Treffer, bevor unser Krieger zu Boden geht und können uns nur begrenzt heilen.
Blocken und Ausweichen im richtigen Moment ist daher unverzichtbar, wenn wir nicht in den ersten paar Minuten das Zeitliche segnen wollen. Wir können Projektile sogar zum Angreifer zurücklenken oder mächtige Gegenangriffe entfesseln. Sterben werden wir aber dennoch oft.
Dazu kommt, dass mit jedem Dungeon-Abschnitt, den wir abgeschlossen haben, die Herausforderung steigt und wir mit stärkeren Gegnern rechnen müssen. Trotzdem soll Daimon Blades nicht so schwer sein wie ein Dark Souls oder Elden Ring. So existieren auch drei Schwierigkeitsgrade, sodass wir uns die Kämpfe leichter oder schwerer machen können.
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