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Seite 3: Darksiders 2 im Test - Krieg war gut, Tod ist besser

Hoch zu Ross

Die Welt von Darksiders 2 ist riesig, die Laufwege lang. Da kommen uns Tods beiden Helferlein, die Krähe Asche und das glühende Pferd Verzweiflung, gerade recht. Sollten wir uns mal in den Gängen der Oberwelt oder eines Dungeons verlaufen haben und nicht mehr weiter wissen, reicht ein Druck auf die entsprechende Taste, um Asche in die Lüfte zu schicken. Die fliegt dann laut krächzend zur nächsten richtigen Weggabelung oder zum korrekten Aus- oder Durchgang.

Tod kann auch hoch zu Ross ordentlich mit seiner Sense austeilen. Tod kann auch hoch zu Ross ordentlich mit seiner Sense austeilen.

Verzweiflung steht direkt von Beginn des Spiels an zur Verfügung und dient dem Maskenmann hauptsächlich als schnelles Fortbewegungsmittel. Das klappt aber nur in der Oberwelt, in den Dungeons bleibt der Klepper im virtuellen Stall. Ganz faule Spieler nutzen die neue praktische Schnellreisefunktion, mit der sie ratzfatz von einem Ort zu einem bereits besuchten gelangen.

Altbacken, aber stilsicher

Technisch bewegt sich Darksiders 2 auf durchgehend hohem Niveau, ohne aber Maßstäbe zu setzen. Vielmehr zeichnet den Titel der unverwechselbare Stil des amerikanischen Comiczeichners Joe Madureira aus.

Schon der allererste Bossgegner beeindruckt durch seine Größe – und seine schlechte Laune. Schon der allererste Bossgegner beeindruckt durch seine Größe – und seine schlechte Laune.

Die prägnanten Charaktere, die atemberaubend riesigen Endbosse, die abwechslungsreichen Dungeons und natürlich der postapokalyptisch-durchgeknallte Look des Hauptcharakters Tod sorgen dafür, dass die Darksiders-Welt cool aussieht und stimmig wirkt. Die gelungenen Effekte unterstützen diese Stimmung zusätzlich. Auch die Kampf- und Klettereinlagen wissen durch butterweiche Animationen zu beeindrucken. Dem gegenüber stehen die teils matschigen Texturen, detailarmen Schatten und die generelle Polygonarmut – eine frische Grafikengine hätte Darksiders 2 durchaus gut getan.

Beim Sound gibt’s ebenfalls kaum Anlass zur Kritik. Alle Effekte – vom Kampfschrei bis zum Sensenrasseln oder Endgegnergebrüll – passen hervorragend. Auch die englischen Sprecher hauchen ihren Rollen fast schon beängstigendes Leben ein. Paradebeispiel dafür ist Hauptcharakter Tod, der von Schauspieler Michael Wincott (The Crow) synchronisiert wird.

Die deutsche Synchronisation fällt dagegen etwas ab. So geht zum Beispiel der lustige schottische Dialekt der Erschaffer komplett verloren. Abgerundet wird das akustische Gesamtpaket von einem ohrwurmtauglichen orchestralen Soundtrack. Kurzum: Tod macht süchtig. Und das merkt man am besten morgens um 3.

Video: Die ersten 10 Minuten 10:29 Video: Die ersten 10 Minuten

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