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Das Need for Speed Remaster ergibt keinen Sinn & macht mir Angst für die Zukunft

Die Reaktionen auf Need for Speed: Hot Pursuit Remastered sind verhalten, um es vorsichtig auszudrücken. Von Criterion und EA hat sich Peter mehr erhofft.

von Peter Bathge,
08.10.2020 16:00 Uhr

  • Need for Speed hat seit Jahren ein Problem - das Remaster von Hot Pursuit ist nur der neueste Beweis dafür.
  • In seiner Kolumne zur Ankündigung beschreibt Plus-Redakteur Peter Bathge seine Frustration mit NfS, Electronic Arts und den wechselnden Entwicklern der Rennspiel-Serie.
  • Außerdem erklärt er, welche Spiele stattdessen eine Neuauflage verdient hätten - und wirft einen Blick in die Zukunft. Was muss ein Need for Speed 2021 bieten?

Need for Speed: Hot Pursuit Remastered erscheint am 6. November - aber der Release wirft für Redakteur Peter Bathge viele Fragen zu Gegenwart und Zukunft der NfS-Rennspiele über 2021 hinaus auf. Need for Speed: Hot Pursuit Remastered erscheint am 6. November - aber der Release wirft für Redakteur Peter Bathge viele Fragen zu Gegenwart und Zukunft der NfS-Rennspiele über 2021 hinaus auf.

Fans von Need for Speed hatten von 2020 nicht viel erwartet. Die Leitung der Rennspiel-Serie ging vom glücklosen Ghost Games zurück an Burnout-Entwickler Criterion Games, mit dem Release eines neuen Spiels in der NfS-Reihe wurde frühestens 2021 gerechnet, dann parallel zur PC-Version für PS5 und Xbox Series X. So eine Entwicklung muss ja erst mal anlaufen, Luxuskarren wollen modelliert und Strecken sowie idealerweise eine ganze Open World angelegt werden. Das dauert.

Doch Publisher Electronic Arts hat den (scheinbar) perfekten Plan zur Überbrückung der Durststrecke zwischen dem gar nicht schlechten Need for Speed: Heat von 2019 und einem Next-Gen-NfS im Jahr 2021: Ein Remaster des zehn Jahre alten Hot Pursuit, zufälligerweise Criterions erster ursprünglicher Beitrag zur Need-for-Speed-Serie.

Eine Überraschung, zweifellos, aber keine angenehme. Denn mir geht es da wie vielen anderen Fans der Arcade-Racer: Das ist das falsche Need for Speed, das da remastert wird! Und auch abseits der Wahl des Titels stimmt so gar nichts an dieser Neuauflage. Und das macht mir Angst für die Zukunft der Serie. Warum, das will ich euch in diesem Artikel genauer erklären.

Der Autor
Plus-Redakteur Peter Bathge spielt seit 1998 Rennspiele, darunter fast alle Need for Speeds. Das Reboot von 2015 hat er sogar getestet. In seiner Freizeit fährt er leidenschaftlich gerne schnell. Im echten Leben beschränkt sich das dank eines bescheidenen Toyotas auf Geschwindigkeiten um die 180 km/h. Umso mehr genießt er es, in Rennspielen virtuelle Pferdestärken auf den Asphalt zu bringen und auch mal lässig um die Kurven zu driften. Aber bitte nicht als Simulation! Gebt Peter Arcade-Action und automatische Gangschaltung, dann ist er glücklich.

Need for Speed wählt das falsche Spiel als Remaster

Most Wanted. Carbon. Underground 2. Porsche Unleashed. Es gibt einige wenige Titel in der nunmehr 24 Spiele zählenden Serien-Historie, die noch heute von Need-for-Speed-Fans in aller Welt als die besten ihrer Klasse gefeiert werden.

Die nostalgischen Erinnerungen von Spielern mit Benzin im Blut reichen weit zurück, bis zum Ende der 90er-Jahre, als Rundkurse und Pixelboliden ohne Anti-Aliasing die Crème de la Crème des virtuellen Rennsports darstellten. Manch einer mag Unterboden-Neonröhren und Tuner-Szene aus den 2000er-Jahren bevorzugen, aber einig sind sich am Ende doch alle: Früher war NfS besser.

Neonröhren am Unterboden und eine Open-World-Stadt: Besser als mit Underground 2 wurde Need for Speed für viele Spieler nie wieder. Neonröhren am Unterboden und eine Open-World-Stadt: Besser als mit Underground 2 wurde Need for Speed für viele Spieler nie wieder.