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Seite 3: Das Schwarze Auge: Blackguards im Test - Durchblick ist Glückssache

Tiefe durch Umgebung

Noch mehr taktische Tiefe kommt durch die Umgebung ins Spiel. Die Szenario-Designer haben nämlich auf vielen der knapp 200 Hexfeld-Karten interaktive Elemente platziert, die wir uns im Kampf zunutze machen können. Beispielsweise verschanzen wir uns hinter einem Holzhaufen, den wir dann per Feuerball in Brand stecken.

Blackguards : Solche Giftfallen gehören zu den eher lästigen Kartenelementen, weil wir unsere Schützlinge Schritt für Schritt um sie herum lotsen müssen. Blackguards
Solche Giftfallen gehören zu den eher lästigen Kartenelementen, weil wir unsere Schützlinge Schritt für Schritt um sie herum lotsen müssen.

Marschieren die KI-Kontrahenten durch die Flammen, nehmen sie Schaden. Ein andermal bringen wir ein Gerüst zum Einsturz und begraben unsere Rivalen unter den Trümmern. Wieder ein andermal müssen wir uns schnurstracks durch die feindlichen Linien schlagen und einen Talisman zerstören - sonst päppelt dieser permanent die gegnerische Mannschaft auf.

Manche der Objekte entpuppen sich als unnütze Gimmicks, aber viele erweitern die Rundenscharmützel um eine taktische Ebene. Die KI spielt allerdings nicht übermäßig stark. So versucht sie zwar, unsere Helden in die Zange zu nehmen, wechselt aber oft irrational das Ziel und lässt sich leicht in Fallen locken. Der Spannung der Gefechte tut das aber keinen Abbruch.

Benutzbare Objekte ... Per Tastendruck (»V«) werden benutzbare Gegenstände in der Umgebung rot hervorgehoben.

... plätten Gegner Zwerg Naurim kappt das Seil, und der Leuchter begräbt die Wächter mit 20 Schadenspunkten unter sich.

Eingefleischte Strategen werden allerdings bei Blackguards dennoch manche Finessen vermissen. Das Kampfsystem des Schwarzen Auges ist für Rollenspielverhältnisse zwar ordentlich, aber eben nicht so ausgeklügelt wie bei »richtigen« Strategiespielen.

Beispielsweise gibt es keine Höhenstufen, die Stellung zum Gegner (frontal, seitlich, dahinter) hat nur einen geringen Einfluss auf die Trefferchance und pfiffige Mechaniken wie das Abwägen von Stärke- und Rüstungspunkten wie in The Banner Saga gibt es auch nicht.

Blackguards : Wenn wir es schaffen, die Gegner anzulocken, können wir sie unter den Steinen auf dem Gerüst begraben (links oben). Blackguards
Wenn wir es schaffen, die Gegner anzulocken, können wir sie unter den Steinen auf dem Gerüst begraben (links oben).

Dafür bringt das umfangreiche Charaktersystem Abwechslung ins Spiel: Es ermöglicht zahlreiche Spezialisierungen, die durch die diversen Waffen und Rüstungsteile (bis hin zu »Sets« à la Diablo mit entsprechenden Boni) noch erweitert werden. So helfen die Rollenspielelemente, wo Blackguards als Strategiespiel enttäuscht, und umgekehrt.

Damit entwickelt das Spiel sogar einen gewissen Wiederspielwert – der zweite Durchlauf macht fast sogar noch mehr Spaß, weil man dann die Regeln endlich besser durchschaut.

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