Die beste Nachricht vorweg: Death Stranding 2 gehört zu den gelungensten PC-Umsetzungen überhaupt. Das Abenteuer von Protagonist Sam Porter Bridges sieht fantastisch aus, läuft butterweich und bringt vorbildlich nahezu alle technischen Kniffe der Gegenwart mit. Und obwohl Death Stranding 2 auf dem PC High-End-Hardware richtig fordert, bekommt ihr auch mit Mittelklasse-Komponenten ein sehr schönes Spiel mit vielen FPS.
Inhaltlich gleicht Hideo Kojimas neuester Geniestreich der PS5-Version: Nach den Ereignissen im ersten Death Stranding (siehe Kasten) hat sich Sam (gespielt von Norman Reedus) mit der zum Kleinkind gereiften Lou in die karge Berglandschaft des ehemaligen US-amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiets zurückgezogen.
In diese Idylle platzt Sams Ex-Kollegin Fragile (Léa Seydox), und am Ende ihres Besuchs schnürt Sam wieder seine Botenstiefel. In den nächsten knapp 40 Stunden bereisen wir mit Sam Mexiko und Australien, erleben wahnwitzige Story-Momente, sehen ins Skurrile überzeichnete Figuren und – ohne spoilern zu wollen – sind uns bei einer Sache ziemlich sicher. Auf die Frage »Wie viele Meta-Ebenen kann man in einer einzigen Endsequenz verbauen« hat Hideo Kojima bestimmt geantwortet mit: »Alle!«
Wenn euch der letzte Absatz fragend zurücklässt und ihr mehr grundlegende Infos zum Spiel braucht, lest erst unseren PS-Test zu Death Stranding 2. Für alle anderen geht es jetzt direkt weiter mit dem Test zur PC-Fassung.
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Death Stranding 2: Wir kämpfen gegen ein Teermonster
Ein grafischer Augenschmaus
Death Stranding 2 läuft auch auf dem PC mit Sonys Decima-Engine, die ursprünglich von den Killzone-Veteranen Guerilla Games entwickelt wurde. Für den Port ist das ebenfalls zu den Playstation Studios gehörende Entwicklerteam von Nixxes Software verantwortlich – und die Vorteile dieser geballten internen Kompetenz erleben wir in Form eines makellos laufenden grafischen Augenschmauses mit einer riesigen und jederzeit hoch performanten Open World.
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