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Der Aufstieg von Valve - Teil 2: Alle Macht dem (Online-)Volke!

Half-Life ist erst der Anfang, sukzessive steigt Valve zum wichtigsten PC-Studio auf. Entscheidend dabei ist natürlich - Steam.

von Heinrich Lenhardt,
21.11.2018 15:00 Uhr

Valve hat mit Half-Life vor 20 Jahren einen Shooter-Klassiker geschaffen, der Genre-Standards neu definiert. Doch das ist erst der Beginn der Revolution. Denn direkt nach der Veröffentlichung des Freeman-Abenteuers schmieden die Entwickler um Gabe Newell bereits neue Pläne. »Zunächst steht für uns Team Fortress 2 an, ein teambasiertes Online-Actionspiel. Danach müssen wir uns mal hinsetzen und entscheiden, was wir als Nächstes machen wollen«, äußert sich Gabe Newell Ende 1998.

Bereits im Mai hat Valve das australische Ministudio TF Fortress PTY gekauft, das die äußerst populäre Quake-Mod Team Fortress entwickelt hatte. Deren Umsetzung für Half-Life erscheint 1999 als Gratiserweiterung Team Fortress Classic, quasi ein Vorgeschmack auf den Nachfolger, der den Untertitel »Brotherhood of Arms« erhält. Er verspricht militärische Team-Action für bis zu 32 Spieler mit zwölf Charakterklassen, realistischer Grafik und innovativen Ideen wie einen das Schlachtfeld überblickenden Commander, Jahre bevor die Battlefield-Reihe darauf kommt.

Außerdem spricht Newell bereits 1999 im GameStar-Interview von einer Coaching-Funktion, via Voicechat sollen Veteranen unerfahrene Neulinge beraten können. Etwas Ähnliches wird Valve viele Jahre später in Dota 2 umsetzen. Unter den geplanten Team-Fortress-2-Features ist zudem ein Freundesbrowser, um das Online-Zusammenspiel mit Bekannten zu erleichtern - der Zündfunke für das spätere Steam.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Januar 2016. Zum 20. Geburtstag von Half-Life und dem Artifact-Release (das erste neue Valve-Spiel seit Dota 2 aus dem Jahr 2013!) im November 2018 haben wir ihn aktualisiert.

Team Fortress 2 (2007) Team Fortress 2 (2007)
Team Fortress 2 (1999) Team Fortress 2 (1999)

Team Fortress 2 wird Ende der 90er-Jahre als ernsthafter militärischer Team-Shooter mit dem Untertitel »Brotherhood of Arms« konzipiert.

Doch Team Fortress 2 geht erst einmal acht Jahre lang auf Tauchstation. Valve arbeitet sich in die neue Quake-3-Technologie von id Software ein, beginnt aber schließlich mit der Arbeit an einer eigenen Engine namens Source. Die Half-Life-Erweiterungen, nach denen Publisher Sierra lechzt, werden bei einem neuen texanischen Studio namens Gearbox in Auftrag gegeben.

Die späteren Borderlands-Entwickler um Strahlemann Randy Pitchford siedeln die beiden Addons Opposing Force und Blue Shift (das eigentlich als Bonuskapitel für die nie erschienene Dreamcast-Version gedacht und entsprechend kurz ist) während der Ereignisse von Half-Life an. Neue Levels und Waffen erleben wir hier aus der Perspektive von Soldat Adrian Shepard und Wachmann Barney Calhoun.

Wie es mit Gordon Freeman und seiner Welt weitergeht, das will Valve eines Tages selber erzählen. Dass es den Fans beim Warten auf Half-Life 2 nicht langweilig wird, ist weiteren Entwicklungen der Mod-Community zu verdanken - zum Beispiel dem beliebtesten Online-Actionspiel der Welt. Wie kein zweiter Entwickler setzt Valve in den Folgejahren nämlich auf die Macht des (Online-)Volkes.

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