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Der Story-Creator-Modus ist das beste kostenlose Update in AC: Odyssey seit langem

Auch nach den beiden AC: Odyssey-DLCs wird es neuen Content fürs Action-Rollenspiel geben. Der kommt allerdings von der Community.

von Robin Rüther,
10.06.2019 23:00 Uhr

Ihr findet die Geschichte von Assassin's Creed: Odyssey zu langweilig? Mit dem Story-Creator-Modus schreibt ihr eure eigene.Ihr findet die Geschichte von Assassin's Creed: Odyssey zu langweilig? Mit dem Story-Creator-Modus schreibt ihr eure eigene.

Erinnert ihr euch noch an die Quest, in der Barnabas gegen den Wolf von Sparta im Kirschkernweitspucken antritt? Oder an die mit Sokrates, in der er im Alkoholrausch seine geliebten Schriften verloren hat und ihr durch halb Griechenland tingelt, um sie wiederzufinden?

Natürlich nicht, diese Quests existieren nicht in Assassin's Creed: Odyssey. Aber sie könnten existieren! Denn mit dem neuen Story-Creator-Modus dreht Ubisoft den Spieß um und macht die Spieler zum Questdesigner. Das Tool ist ab sofort kostenlos in der Beta-Version verfügbar und bietet schon jetzt viele Möglichkeiten.

Was ist der Story-Creator-Modus?

Bevor wir zum »Wie?« kommen, klären wir zunächst das »Was?«. Der Story-Creator-Modus ist ein Editor für Assassin's Creed: Odyssey, in dem ihr eure eigenen Quests erschafft. Ihr wählt einen Ort in der Open World aus, setzt bekannte Figuren wie Herodot oder Phoibe hinein, schreibt die Dialoge, erstellt Entscheidungsbäume und setzt Questziele.

Habt ihr eine Quest erstellt, könnt ihr sie veröffentlichen und dadurch mit der Community teilen. Spieler-Quests stehen also nicht nur ihrem Schöpfer, sondern allen Spielern zur Verfügung. Keine Sorge: Von Spielern erstellte Missionen werden entsprechend auf der Karte markiert, sodass ihr sie nicht mit regulären Missionen verwechselt.

Wenn ihr eurer Quest einen Ort hinzufügen wollt, zoomt ihr einfach in die Griechenland-Karte hinein und wählt einen der Punkte aus.Wenn ihr eurer Quest einen Ort hinzufügen wollt, zoomt ihr einfach in die Griechenland-Karte hinein und wählt einen der Punkte aus.

Im Gegensatz zu Minecraft oder Fortnite, in denen ihr direkt im Spiel Gebäude und Level erschafft, handelt es sich beim Story-Creator-Modus um ein externes Tool, das ihr über den Browser startet. Konsolenspieler müssen also auf einen PC, Tablet oder Notebook ausweichen, wenn sie eine Quest erstellen wollen.

Einfach, aber komplex

Die gute Nachricht: Habt ihr euch erst angemeldet, geht das Questbauen ziemlich leicht von der Hand. Als erstes wählt ihr aus, wo euer Questgeber auf euch wartet. Dafür zoomt ihr einfach in die Griechenland-Karte hinein und wählt einen aus Hunderten von Punkten aus.

Im nächsten Schritt fügt ihr die Personen hinzu, die in eurer Quest auftauchen sollen. In einem Katalog findet ihr rund 80 bekannte Gesichter aus der Odyssey-Kampagne, beispielsweise den Zyklopen von Kephallonia. Und dann bringt ihr ihnen das Sprechen bei - zumindest ansatzweise.

Denn natürlich wird euer Dialog nicht vertont. Dafür könnt ihr aber die Haltung der Gesprächsteilnehmer bestimmen, geschlechterspezifische Anreden hinzufügen und sogar Entscheidungsmöglichkeiten einbauen.

Ereignisse verknüpft ihr mit Linien. Eure Quest kann linear verlaufen oder mehrere Enden haben.Ereignisse verknüpft ihr mit Linien. Eure Quest kann linear verlaufen oder mehrere Enden haben.

Der Editor ähnelt einem Reißbrett: Neue Aufgaben und Events zieht ihr vom Rand in die Mitte und verknüpft die Wege per Drag and Drop. So könnt ihr eure Quests nach und nach erweitern und sogar unterschiedliche Enden erstellen. Aktuell gibt es sechs Aufgabentypen: reden, töten, zerstören, besuchen, beschützen und befreien. Gut, Kirschkernweitspucken gehört jetzt nicht dazu, aber zumindest mit Dialog und etwas Fantasie könnt ihr auch solche abstrakteren Szenarien erschaffen.

Da sich das Tool noch in der Beta-Phase befindet, können allerdings vereinzelte Bugs auftreten. Bei uns etwa sprang der Editor immer wieder nach unten, auch während wir gerade Linien verbinden wollten.

Nicht nur für Game Designer

Wer den Story-Creator-Modus nutzt, muss weder coden noch programmieren können. Damit können auch Spieler, die noch nie mit Spieleentwicklung zu tun hatten, das Tool problemlos nutzen. Wirklich Spaß macht es selbstverständlich aber nur, wenn ihr generell gerne kreativ arbeitet.

Da ihr theoretisch jeden Quatsch in eure Dialoge packen könnt, soll ein Filter sicherstellen, dass beleidigende und anstößige Inhalte nicht veröffentlicht werden. Sollte dennoch eine unangebrachte Quest durchrutschen, können Spieler sie melden.

Kleiner Hinweis zum Ende: Wenn ihr darauf hofft, euch mit selbsterstellten Quests die beste Ausrüstung, einen Berg Drachmen und einen Schub Erfahrungspunkte zu verdienen, müssen wir euch enttäuschen. Obwohl euch der Editor viele Freiheiten lässt, dürft ihr die Belohnung nicht mitbestimmen. Aber hey, manchmal ist eine gute Geschichte schon Lohn genug.

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