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Inhaltsverzeichnis
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Desperados 3 vor Release exklusiv gespielt: Solche Spiele sind selten geworden

Ausführlich ausprobiert: Nach 6 von 16 Missionen können wir ein erstes Fazit zu Desperados 3 ziehen. Selbst Western-Hasser müssen eingestehen: Dieses Echtzeittaktik-Spiel wird ein Fest für Tüftler.

von Petra Schmitz,
14.02.2020 15:00 Uhr

  • Der Desperados-3-Release ist für das 3. Quartal 2020 angesetzt. Jetzt gibt's neues Gameplay und ein erstes Fazit.
  • Petra Schmitz hat Desparados 3 weltexklusiv sechs Missionen der Kampagne gespielt - so viele wie niemand sonst. Mitgebracht hat sie ein langes Preview-Video mit neuen Spielszenen und bei GameStar TV sprechen wir mit Entwickler Mimimi.
  • In der Titelstory gibt's Antworten: Wie spielen sich die Charaktere und Einsätze? Was für neue Hilfsfunktionen gibt es? Und wie gut ist die deutsche Sprachausgabe von Desperados 3?
  • Dieser Artikel gibt's auch in der GameStar-Ausgabe 03/20, die ihr in unserem Heftarchiv nachlesen könnt.

Desperados 3 macht jetzt schon großen Spaß - Preview mit neuem Gameplay PLUS 7:31 Desperados 3 macht jetzt schon großen Spaß - Preview mit neuem Gameplay

»Ach du meine Güte, was ist denn bitte gerade passiert? Hat das wirklich geklappt? Ich muss das unbedingt nochmal ausprobieren!« So könnte man die Essenz meiner Gedanken beschreiben, die ich aus meiner Zeit mit der Preview-Version von Desperados 3 mitnehme. Und am Ende dann: »Ach Mensch, schon vorbei!« Weil es eben nur sechs Missionen sind. Na gut, eher 5,5. Der Tutorial-Einsatz, in dem wir den blutjungen John Cooper steuern, fällt ziemlich kurz aus.

Ich bin nun nicht die größte Anhängerin des Western-Genres. Ich habe noch nie einen Westernroman gelesen (ich glaube, Jack Londons »Ruf der Wildnis« und »Wolfsblut« kann man nur unter großen Anstrengungen als Western bezeichnen), ich finde sowohl klassische amerikanische, italienische als auch moderne Westernfilme im Regelfall reizlos, weil sie - zumindest in meinen Augen - immer wieder mit den gleichen Versatzstücken jonglieren. Ich könnte mich stundenlang darüber auslassen, warum ich Red Dead Redemption 2 für ein überschätztes Spiel halte.

Aber ich habe nach nur 5,5 Missionen mit der Western-Echtzeittaktik Desperados 3 einen ganzen Schwung triftiger Gründe, warum das Ding mein Wohlfühlspiel des Jahres 2020 werden dürfte.

Die Autorin
Petra spielt schon so lange, dass sie mindestens die Hälfte von dem vergessen hat, was jemals über ihre Rechnermonitore flimmerte. Aber die Echtzeittaktik wird sie nicht vergessen. Wegen des Gefühls. Mit Echtzeittaktik verbindet sie ausgedehnte Knobelnächte in Commandos, in denen sie die einzige wache Person im Schmitzschen Haushalt war. Sie verbindet damit aber auch dieses nervige Gefühl, dass irgendwann nix mehr geht. So gegen vier Uhr morgens verklickt man sich öfter, als einem lieb ist. Besonders schlimm: Wenn man eigentlich laden will, aber aus Versehen auf F5 zum Speichern drückt. Jüngst erst wieder mit der Preview-Version von Desperados 3 passiert. Übrigens schon um 23:30 abends.

»Bei Desperados 3 dürfen wir nicht viel experimentieren« - Petras erstes GameStar TV seit Jahren PLUS 37:15 »Bei Desperados 3 dürfen wir nicht viel experimentieren« - Petras erstes GameStar TV seit Jahren

Vorfreude auf Desperados 3: Es beginnt in Japan

Der offensichtlichste Grund ploppte bereits vor über drei Jahren in Form von Shadow Tactics: Blades of the Shogun auf. Das erschien am 6. Dezember 2016, ich spielte irgendwann später im Monat abends mal die Demo (die ersten zwei Missionen), weil Menschen in meinem Umfeld behaupteten, es sei super und weil ich sonst gerade nichts anderes zu tun hatte. Ich verliebte mich spontan.

Es war wie eine Reise zurück in die Zeit von Commandos und Co., aber mit dem Komfort der Gegenwart. Ich wurde tagsüber im Büro regelrecht hibbelig, weil ich wieder heim und damit zurück ins feudale Japan wollte, um mit meiner fünfköpfigen Heldentruppe den Verrat am Shogun aufzuklären. Das hatte ich in der Form ganz lange nicht mehr erlebt - diesen fast schon körperlichen Drang, weiterspielen zu wollen.