Wir schimpfen gern über dumme KI in Spielen, dabei steckt dahinter oft System

Künstliche Intelligenz in Videospielen hat nur wenig mit dem aktuellen Hype zu tun. Tatsächlich tritt die Gegner-KI seit 15 Jahren auf der Stelle. Das hat gute Gründe.

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Im Sturzflug saust der Adler in Red Dead Redemption 2 hinab und schnappt sich eine Schlange. Solche Situationen wirken für uns Spieler völlig normal: Raubvögel sind hungrig und finden Reptilien lecker. Was wir im Vorbeireiten zur Kenntnis nehmen, erfordert in dem digitalen Westernepos enorm komplexe Systeme der Künstlichen Intelligenz (KI).

An ihr hat Entwickler Rockstar Games – neben animierten Pferdehoden – mehrere Jahre getüftelt. Denn ohne eine authentisch wirkende KI würde auch ein verschwenderisch detaillierter Wilder Westen in sich zusammenfallen.

Künstliche Intelligenz und Spiele sind untrennbar miteinander verbunden. Sie beschert uns Spielern Herausforderungen. Was wäre das Echtzeit-Taktikspiel Shadow Tactics: Blades of the Shogun ohne japanische Samurai, die unseren Spuren im Schnee folgen? Was wäre der Ego-Shooter F.E.A.R. ohne Gegner, die uns einkreisen und sich dabei Befehle zubrüllen? Und was wäre Elex 2 ohne seine Bewohner, die eigenen Tagesabläufen nachgehen und uns volles Pfund aus Maul hauen, wenn wir nicht schleunigst aus ihrer Hütte verduften?

Eine gute Gegner-KI muss manchmal dumm sein PLUS 15:55 Eine gute Gegner-KI muss manchmal dumm sein

In diesem Report zerlegen wir das Buzzword KI in seine Bestandteile und zeigen, was die Systeme je nach Genre blitzschnell berechnen müssen: Eine Shooter-KI soll den Spieler umpusten und in Deckung gehen, in Wreckfest sollen Gegner unser Auto in Massenkarambolagen zerknautschen.

Entwickler von Piranha Bytes, Monolith Productions und Mimimi Games haben uns für diesen Artikel geduldig erklärt, wie viel Arbeit in vermeintlich simplen Abläufen steckt. Und weshalb es vielen Entwicklern gar nicht passen würde, wenn ihre KI plötzlich unabgesprochen Entscheidungen trifft. Zu Beginn müssen wir euch aber gleich erklären, warum wir bei KI womöglich einem der größten Irrtümer der Spieleentwicklung aufsitzen.

Mammutbäume in München

Denn KI in Spielen hat nur wenig bis überhaupt nichts zu tun mit dem aktuellen Hype um KI, von dem wir überall lesen. KI, wie sie etwa Google einsetzt, bezieht sich aktuell auf den Bereich »Maschinelles Lernen«. Das sind sehr komplexe Programme, die sehr komplexe Probleme lösen.

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