Destiny 2 - Projekt erhielt 16 Monate vor Release ein Reboot

Im Destiny Tracker Podcast spricht Kotakus Jason Schreier über die Entwicklung von Destiny 2 und das späte Reboot des Projekts.

von Sebastian Zelada,
04.01.2018 10:20 Uhr

Bungie warf die Entwicklung von Destiny 2 knapp 16 Monate vor der Veröffentlichung komplett über den Haufen.Bungie warf die Entwicklung von Destiny 2 knapp 16 Monate vor der Veröffentlichung komplett über den Haufen.

In der Neujahrsausgabe des Destiny Tracker Podcasts, sprach Kotakus Redakteur Jason Schreier über die Entwicklung von Destiny 2. Der wohl interessanteste Abschnitt aus dem Podcast ist, als Schreier der Annahme widerspricht, dass es keinen Zeitdruck bei den Arbeiten an Destiny 2 gab, das laut Activisions CEO Eric Hirschberg seit November 2014 entwickelt wurde.

Laut Schreier habe es aber knapp eineinhalb Jahre vor Veröffentlichung des Spiels ein großes Reboot gegeben. Davon hatte der Redakteur bereits im Mai 2016 berichtet, also kurz nachdem die Neuausrichtung von Destiny 2 seiner Aussage nach durchgeführt wurde:

"Ich denke, dass es in einer vergleichsweise kurzen Zeit gemacht wurde. Es gab ein großes Reboot von Destiny 2, irgendwann Anfang 2016. Es gab diesen Typen, der das Spiel geleitet hatte, bevor Luke Smith als Director übernahm. Dieser Typ ist also nicht mehr bei Bungie. Ich glaube, dass es im April 2016 war aber es könnte sein, dass ich mich falsch erinnere. Nagelt mich nicht darauf fest. Aber wenn man es recht bedenkt, dann hatten sie nicht allzu viel Zeit, um an dem Spiel zu arbeiten. Es waren 16 Monate zwischen dem Reboot und dem Spiel, das letztlich ausgeliefert wurde."

Destiny 2: Fluch des Osiris - Screenshots ansehen

Eververse-Shop keine Idee von Activision

Bungie hatte sich laut Schreier dazu entschieden alle Planeten des ursprünglichen Spiels zu entfernen und einen ähnlich ambitionierten Inhaltszyklus zu verfolgen, wie im Jahr eins des ersten Spiels. Der Aufwand sei den Entwicklern einfach zu groß gewesen und habe sie vor immense Probleme gestellt.

Letztlich entschied man sich dazu, kleinere Inhaltshappen zu produzieren und den Eververse Itemshop einzubauen. Letzter beinhaltet neben kosmetischen Items auch Goodies, die Auswirkungen auf die Spielstärke haben. Demzufolge ist der Shop nicht bei allen Fans beliebt. Besonders im offiziellem Forum hat sich ein großer Widerstand formiert. Viele Threads tragen dort den Titel »Remove Eververse«.

Anders als viele Beobachter vermuten, war Eververse laut Schreier nicht die Idee von Activision, sondern wurde von Bungie an Activision herangetragen, um einfacher an Einnahmen zu gelangen, da die vorige Herangehensweise der Entwicklung von Inhalten sehr aufwendig war. Der Publisher willigte ein und der Shop wurde implementiert. Activision hat sich zu den Aussagen bisher nicht geäußert. Nachfolgend könnt ihr den Videopodcast ansehen:

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