GameStar Plus Logo
Weiter mit GameStar Plus

Wenn dir gute Spiele wichtig sind.

Besondere Reportagen, Analysen und Hintergründe für Rollenspiel-Helden, Hobbygeneräle und Singleplayer-Fans – von Experten, die wissen, was gespielt wird. Deine Vorteile:

Alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Frei von Banner- und Video-Werbung
Jederzeit online kündbar

Mit deinem Account einloggen.

Seite 2: Diablo 3 - Angespielt: Mit dem Wizard gegen den Skelettkönig

Zerstrahlen mit Rechts

Nach unserem Stufenaufstieg (auf Level 6) lernen wir erstmal den »Disintegrate«-Zauber: Wenn wir die rechte Maustaste gedrückt halten, entfesselt der Wizard einen beständigen Energiestrahl. Der saugt zwar flugs unseren Manavorrat leer, durchschlägt aber Gegnergruppen und richtet mehr Schaden an, je länger wir ihn auf ein bestimmtes Ziel richten. Apropos rechte Maustaste: In Diablo 3 dürfen wir diese mit gleich zwei Talenten belegen, zwischen denen wir per Tab-Taste wechseln. Dafür blendet die Taste nicht mehr die Minikarte ein, die nun permanent in der rechten, oberen Bildschirmecke prangt.

Sechs weitere Fähigkeiten (oder Ähnliches, zum Beispiel Tränke) können wir per Symbolleiste auf die Zahlentasten zwischen eins und sechs verteilen. Fürs erste sind wir aber erstmal glücklich mit »Disintegrate«, zerstrahlen Zombies zu Energiewolken und zerdeppern Grabsteine auf dem Friedhof der Kathedrale. Denn viele Gegenstände in den Umgebungen lassen sich zerstören -- ein stimmungsvoller Nebeneffekt in den flotten Mausklick-Scharmützel: Es macht einfach Laune, wenn im Kampf auch noch die Umgebung zusammen kracht.

Das sieht insbesondere in den Katakomben unter der Kathedrale klasse aus. Nachdem unser Wizard den Zauber »Blast Wave« gelernt hat, stürzen wir uns mitten in eine Skelettgruppe und sprengen sie auseinander. Dabei zerplatzen neben den Knochenmännern auch die umstehenden Tische, Kerzenleuchter und Steingeländer. Halt, Moment: Warum sind wir überhaupt in den Katakomben?! Weil vor dem Eingang zur Kathedrale ein sterbender Held liegt -- wie im ersten Diablo. Und dieser Held empfängt uns mit dem Hilferuf »Please ... listen to me« -- genau wie im ersten Diablo. Denn er will uns vor einem Bossgegner warnen -- genau wie im ersten Diablo. Diesmal geht's allerdings nicht um den »Butcher«, sondern um den Skelettkönig Leoric, ebenfalls ein alter Bekannter aus -- Sie wissen schon. Der Knochenboss soll wieder sein Unwesen treiben, in den Katakomben unterhalb der Kathedrale.

Belebte Totenstadt

Drunten erwartet uns ein weiterer Beleg für die belebte Spielwelt. Aus der Distanz bekommen wir mit, wie ein Kuttenträger und sein Gehilfe über die Auferstehung des Skelettkönigs schwadronieren. Sie brauchen nur noch seine verschwundene Krone, um ihn wiederzubeleben. Klar, die Kopfbedeckung sollten wir tunlichst vor den Finsterlingen finden. Auch später sehen wir nette Skriptsequenzen. Einmal etwa stoßen wir auf vier Kultisten, die ein Fleischmonster beschwören. Doch das Ritual misslingt, die Bestie zerfetzt ihre Beschwörer und geht danach auf uns los! An anderer Stelle klettern agile Skelette durch Fenster, um uns hinterrücks anzugreifen.

An wiederum anderer Stelle stoßen wir auf eine weitere Nebenquest: Drei Geister bewachen ein Podest, auf dem eine stehen Doch diese wurde gestohlen, wir sollen sie zurückholen. Kleinigkeit: Nur einige Schritte weiter stoßen wir auf einen Abenteurer, der die Schachtel dabei hat -- und sie uns nach einem kurzen Dialog freiwillig überlässt. Wohl gemerkt: einem Dialog! Unser Wizard antwortet auf die Klagen des Abenteurer. Das ist ein Diablo-Novum -- und trägt ebenfalls dazu bei, dass die Welt lebendiger wirkt. Als wir den Geistern ihre Kiste zurückbringen, möchten sie uns deren Inhalt überlassen. Allerdings erst nach einer Prüfung: Die drei Spukgestalten greifen uns an; wir zerschießen sie mit Magiebolzen. Schließlich befinden Sie uns für würdig, den Inhalt der Schachtel zu empfangen: massig magische Ausrüstung.

2 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (33)

Kommentare(33)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.