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Diablo 4: 3 Gründe, warum viele gerade über das Endgame schimpfen

Erst kürzlich enthüllte Blizzard mehr konkrete Details zum Endgame von Diablo 4, doch die Community zeigt sich weitestgehend verstimmt. Daran liegt es.

Die Tochter des Hasses zieht gerade selbst einiges an Ärger auf sich. Die Tochter des Hasses zieht gerade selbst einiges an Ärger auf sich.

Jeder, der wollte und Zeit dafür hatte, konnte bereits Diablo 4 spielen. Dank der beiden Beta-Wochenenden öffnete sich bereits das erste Gebiet von Sanktuario, in dem Tausende Spielerinnen und Spieler viele Stunden verbringen durften.

Doch ein Action-Rollenspiel wie Diablo hat noch deutlich mehr zu bieten. Für viele geht das Spiel sowieso erst dann richtig los, wenn das Endgame anbricht und sie ihren Helden oder ihre Heldin bis zum Maxium ausreizen können. Genau über dieses Endgame hat Blizzard nun ein Video veröffentlicht und darin viele Details verraten.

Doch gerade dieses Video sorgt bei einem großen Teil der Community für Verstimmung. Auf Reddit und in den YouTube-Kommentare wird gespottet und diskutiert. Doch warum die ganze Aufregung? Wir haben die wichtigsten Gründe zusammengefasst:

1. Zu wenige Details

Seit einiger Zeit veröffentlich Blizzard keine regelmäßigen ausführlichen Blog-Artikel mehr, die unterschiedliche Bereiche des Spiels im Detail beleuchtet haben. Stattdessen werden Videos produziert, in denen das Team über bestimmte Themen spricht. In diesem speziellen Fall ärgern sich viele der Fans nun darüber, dass in dem Video Mechaniken nicht ausführlicher besprochen werden. Man bekommt zwar einen Überblick über sämtliche Endgame-Aktivitäten und Optimierungs-Optionen, aber keine davon wird richtig tiefgreifend erklärt.

Das ärgert manche Fans vor allem deshalb, da das Endgame hinter geschlossenen Türen bereits spielbar war. Vor mehreren Monaten lief eine Endgame-Beta, über die offiziell eigentlich niemand sprechen darf. Inoffiziell ist aber natürlich schon vieles durchgesickert, weshalb sich viele einfach mehr und vor allem konkretere Infos erhofft hatten.

Video starten 6:12 Das Endgame von Diablo 4: Die Entwickler liefern neue Details und altbekannte Infos

Klage gegen Activision Blizzard

Activision Blizzard sieht sich aktuell einer Klage wegen Sexismus und ungleicher Behandlung von weiblichen Mitarbeitern ausgesetzt. Falls die Missstände für eure Kaufentscheidung eine Rolle spielen, haben wir für euch alle Infos zur Sexismus-Klage in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst. Unsere Haltung und Konsequenzen zu den Vorgängen könnt ihr in einem Leitartikel zum Blizzard-Skandal von GameStar-Chefredakteur Heiko Klinge nachlesen.

2. Enttäuschende Aktivitäten

Ein großer Teil ist von den angebotenen Aktivitäten ebenfalls nicht begeistert. Grundsätzlich scheinen sich viele Veteranen darüber zu wundern, dass es so wenig wirklich neue Mechaniken gibt. Im Kern lassen sich die Aufgaben auf vier Hauptaktivitäten runterbrechen:

  • Felder des Hasses
  • Flüstern des Todes
  • Albtraum-Dungeons
  • Höllenflut

Felder des Hasses sind in erster Linie PVP-Gebiete, die allein schon deshalb für viele Spielerinnen und Spieler gar nicht so relevant sind. Bei Flüstern des Todes, Albtraum-Dungeons und Höllenflut soll es sich lediglich um altbekannte Mechaniken in neuem Gewand handeln. Gerade Flüstern des Todes sei nichts anderes als die Kopfgeldjagden aus Diablo 3, nur dass wir die Aufgaben diesmal an einem Baum bekommen statt einer Anschlagstafel.

Die Albtraum-Dungeons hat man ebenfalls in ähnlicher Form schon gesehen. Es sind schlicht gefährlichere Varianten der in der Welt verteilten Dungeons, die mit stärkeren Gegnern und besonderen Effekten aufwarten. Das gab es so ähnlich schon in Diablo: Immortal. Auch Höllenflut ist nichts Neues für Diablo-Fans. Ein neues Feature in Diablo 2: Resurrected nennt sich Terrorzone und hat ebenfalls den Effekt, dass zeitweise bestimmte Bereiche der Welt von stärkeren Gegnern heimgesucht werden.

An diesem Baum bekommen Spielerinnen und Spieler Aufgaben, die an Kopfgelder erinnern. An diesem Baum bekommen Spielerinnen und Spieler Aufgaben, die an Kopfgelder erinnern.

3. Ein unspektakuläres Paragonbrett

Die heftigste Kritik richtet sich gegen das Paragonbrett. Hierbei handelt es sich um das wichtigste Werkzeug, wenn ihr nach Level 50 euren Charakter noch weiter verbessern wollt. Dann erhaltet ihr nämlich Paragonpunkte, die ihr hier in Boni investiert. Doch die Auswahl an Vorteilen sorgt derzeit in den Kommentaren für viel Häme.

Hauptsächlich, da in dem Video nur Boni wie +5 auf Stärke, +5 auf Geschicklichkeit und so weiter zu sehen waren. Für die meisten sind das schlicht langweilige Skills und oft wird auch auf Path of Exile verwiesen, das deutlich spannendere Fähigkeiten im Endgame verspricht.

Im Video gewährte Blizzard einen neuen Blick auf das Paragonbrett und verärgerte damit einige Fans. Im Video gewährte Blizzard einen neuen Blick auf das Paragonbrett und verärgerte damit einige Fans.

Aber Achtung! Diese Kritik stößt in der Community auch auf viel Gegenwind. Viele halten diesen Aufschrei für verfrüht, da viele Knotenpunkte auf dem Paragonbrett noch gar nicht bekannt sind. Viel mehr berichten Spielerinnen und Spieler aus der Endgame-Beta, dass es durchaus noch legendäre Knotenpunkte gäbe, die einen Build deutlich stärker beeinflussen können.

Ist die Kritik gerechtfertig?

Aktuell wird in den Kommentaren ein extrem ruppiger Ton angeschlagen, bei dem immer wieder zum Teil unfaire Vergleiche mit Path of Exile fallen und viele jede Form von Annäherung an ein unerfahreneres Publikum direkt verteufeln. Die Kritik an dem Paragonbrett erscheint anhand einer wenigen Minuten in einem Entwicklervideo außerdem zu früh zu kommen.

Ob das System etwas taugt, wird sich frühestens zum Release zeigen. Hier kann man Blizzard höchstens vorwerfen, dass sie die Gelegenheit verpasst haben, etwas transparenter das ganze System zu veranschaulichen.

Auch der Vergleich mit PoE erscheint oftmals zu hart. Nicht nur, da Path of Exile in der Tat eine spitzere Zielgruppe anspricht sondern auch, da dieses Spiel bereits seit fast zehn Jahren stetig mit neuen Inhalten versorgt wird.

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