Am 28. April 2026 erscheint das neue Addon für Diablo 4. Lord of Hatred erfüllt vieles, was sich die Community schon lange von Blizzard wünscht, und führt außerdem die Geschichte um Mephisto zu einem aufwändig inszenierten Ende.
Klingt erstmal gut, aber ob es denn auch wirklich zum neuen Meilenstein reicht, muss natürlich erst ausgiebig getestet werden. Das haben nicht nur wir getan, sondern auch die Kolleginnen und Kollegen aus der internationalen Presse. Es gibt wenig Uneinigkeiten bei den Wertungen – wir verschaffen euch den Überblick.
Die internationalen Wertungen zu Diablo 4: Lord of Hatred
Bei Metacritic sind die ersten Tests mitsamt Wertung schon zusammengefasst. Bisher steht Lord of Hatred (PC-Version) bei einem Metascore von 82 – und damit zwei Punkte unterhalb des Vorgängers Vessel of Hatred. Insgesamt ist es aber eine ordentliche Wertung, von 31 Reviews fallen 28 positiv und 3 gemischt aus, negativ wertet kein Portal.
GameStar - Wertung 82 - 87
Lord of Hatred ist so facettenreich wie ein Seelenstein: Story-Anhänger bekommen die beste, weil fokussierte und emotional eindrucksvolle Kampagne. Fans knackiger Action dürfen sich über zwei fantastisch designte Klassen freuen. Build-Tüftler erhalten mit Talismanen und Horadrim-Würfel neues Material für Wochen des Auswürfelns von Affixen.
In vielerlei Hinsicht fühlt sich das wie ein Best of Diablo an. Das ist einerseits klasse, denn einiges davon, inklusive Lootfilter und Auto-Map, habe ich mir schon lange für Teil 4 gewünscht. Andererseits fehlt natürlich die Innovation, denn Blizzard konzentriert sich wie befürchtet zu sehr auf die Vergangenheit. Für meine Ansprüche ist das Gebotene dennoch ein ganzes Stück besser als Vessel of Hatred. Zumindest bis jetzt, denn das finale Endgame-Urteil steht ja noch aus.
GamePro - Wertung 83
Wenn ihr noch viel Spaß mit Diablo 4 habt, bekommt ihr mit den Neuerungen die zweifelsfrei beste Version des Spiels, zusammen mit zwei neuen Klassen, die beide hervorragend gelungen sind. Vor allem der Hexenmeister hat mich komplett abgeholt.
Falls ihr aber schon ausgestiegen seid, weil euch das Spiel zu wenig Abwechslung bietet, hat sich vermutlich auch mit Lord of Hatred zu wenig verändert, um eure Liebe neu zu entfachen..
Für alle, die zwar Lust auf Diablo 4 haben, bisher aber noch nicht reingeschaut haben, ist jetzt hingegen wohl der beste Zeitpunkt, um das Abenteuer in Sanktuario anzutreten.
Wccftech - Wertung 90
Diablo 4: Lord of Hatred ist eine hervorragende Erweiterung, die dem Hack-and-Slash-Action-RPG neues Leben einhaucht. Die Erweiterung schließt einen langwierigen Handlungsbogen auf wahrhaft epische Weise ab, die neue Klasse Hexenmeister macht unglaublich viel Spaß, und die neuen Systeme verbessern die Vielfalt der Charakterkonfigurationen sowie die Planung im Endgame erheblich.
PC Gamer - Wertung 90
Lord of Hatred bietet eine Kampagne voller Spannung und eine Überarbeitung der Spielmechaniken, die die Jagd nach Beute revolutioniert.
Gamereactor UK - Wertung 80
Lord of Hatred ist eine gelungene Erweiterung, die sowohl neuen Spielern als auch Fans viel zu bieten hat, aber es ist nicht der große Neustart, auf den man vielleicht gehofft hatte. Es ist Diablo 4, nur ein bisschen besser – und manchmal reicht das vielleicht schon.
IGN - Wertung 80
Diablo 4: Lord of Hatred bietet einen wunderbar befriedigenden Abschluss der Mephisto-Saga – mit einer meiner bisher liebsten Diablo-Geschichten, einigen wirklich überzeugenden Neuerungen beim Charakterbau, zwei gleichermaßen interessanten neuen Klassen und einem Endgame, das zugänglicher und zeitaufwändiger zu sein scheint als je zuvor.
Es gibt hier und da ein paar Schnitzer, wie die völlig unbefriedigende Art und Weise, wie das neue Endgame den Koop-Fortschritt handhabt, oder die weniger als erwarteten Gründe, Skovos über die Kampagnenmissionen hinaus zu erkunden – aber die überwiegende Mehrheit der Änderungen, Verbesserungen und Ergänzungen reicht aus, um mich davon zu überzeugen, noch mehr Zeit in dieses unglaublich umfangreiche ARPG zu investieren.
Jeuxvideo.com - Wertung 80
Lord of Hatred stellt den ultimativen Höhepunkt von Diablo 4 dar, gestützt durch einen exzellenten narrativen Abschluss des Hatred-Handlungsbogens und die rettende Kraft zweier neuer Klassen. Indem Blizzard bestimmte Fanwünsche erfüllt, verfeinert es seine Formel – versäumt es jedoch, seine alten Dämonen auszutreiben. Während die Anpassungsmöglichkeiten neue Höhen erreichen, versinkt das Endgame in öden Optimierungen, denen es an echter technischer Innovation mangelt.
Dies fällt umso mehr ins Gewicht, als die von LoH eingeführten neuen Inhalte die grundlegende Dynamik des Spiels nicht wirklich verändern. Ja, Lord of Hatred macht Diablo 4 besser als je zuvor. Aber das bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Erweiterung euch überzeugen wird.
ComicBook - Wertung 70
Lord of Hatred hinterlässt Diablo 4 in einem besseren Zustand, als es vor der Erweiterung war. Es behebt nicht jedes Problem, und das versucht es auch gar nicht, aber es baut auf dem auf, was funktioniert, und treibt es gerade so weit voran, dass es einen spürbaren Unterschied macht. Es strahlt nun Selbstbewusstsein aus, das Gefühl, dass das Spiel sich selbst besser versteht als zuvor. Diese Klarheit zeigt sich in jedem Bereich des Spielerlebnisses, von der Geschichte über das Gameplay bis hin zur Präsentation.
Es ist nicht perfekt, aber es ist fokussiert, und dieser Fokus macht es unvergesslich. Für Fans ist es eine klare Empfehlung. Für alle anderen ist es eine sehr deutliche Aussage darüber, was Diablo 4 ist und was es sein will.
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Blizzard spoilert die Story von Diablo 4: Lord of Hatred jetzt ganz offiziell
Lob und Kritik am Diablo-Addon
Blizzard darf sich über einiges an Lob sowohl zum Narrativ als auch zu den Spielsystemen freuen. Die meisten empfinden das Ende der Mephisto-Geschichte als würdigen und emotionalen Abschluss – auch in unserem eigenen Test haben wir das als Pluspunkt herausgestellt.
Auch die spielerischen Verbesserungen wie Lootfilter und Auto-Map werden überwiegend sehr positiv bewertet. Dank ihnen ist Diablo 4 in den Augen der meisten Tester nun ein Stück besser als zum Release, vor allem im Endgame.
Ordentlich Review-Liebe erfährt die neue Klasse Hexenmeister, auch der Paladin geht zumindest nicht völlig unter – obwohl wenn es hier mehr Balancing-Probleme zu geben scheint.
Kritik gibt’s unter anderem an der Erkundung. Das sonnige Gebiet Skovos ist zwar hübsch, aber einigen Reviewern fehlen gute Gründe, es abseits der Story zu erkunden. Und schließlich bemängeln viele Tests, dass Lord of Hatred zwar solide ausfällt und sinnvoll verbessert, aber keine spektakulären Neuerungen bringt, die Spieler vom Sessel reißen würden. Wie auch unser Tester Peter in seinem Fazit feststellt: Blizzard richtet den Blick spürbar in die Vergangenheit.
Noch existieren keine Nutzer-Reviews für Diablo 4: Lord of Hatred. Die folgen dann zum Release am 28. April 2026, bei Metacritic üblicherweise mit etwas Verzögerung – diese Regelung wurde vor einer Weile eingeführt, um Shitstorms in Grenzen zu halten. Wir lassen euch natürlich gleich wissen, sobald die Stimmen der Spielerinnen und Spieler laut werden!
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