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Diablo 4: Season 14 bringt einen neuen Endboss und großen Umbau bei den wertvollsten Items

Blizzard hat Season 14 offiziell vorgestellt. Am 30. Juni geht es los, im Gepäck eine komplett umgebaute Mythic-Mechanik, der lang geforderte Solo-Modus und ein kostenloser Probelauf für die Warlock-Klasse.

Video starten 2:45 Diablo 4 zeigt im Trailer, was euch in Season 14 erwartet

Lange durftet ihr rätseln, was nach dem Fall von Mephisto auf Sanktuario zukommt. Jetzt ist es raus: Blizzard hat Diablo 4 Season 14 enthüllt, sie hört auf den Namen Season of Death Awakening, und am 30. Juni rollt die neue Season auf allen Plattformen an.

Statt einer kurzen Übergangs-Season wie zuletzt bekommt ihr diesmal wieder das volle Programm: eine neue Open-World-Mechanik, einen frischen Endboss, einen seit Release geforderten Solo-Modus und einen Komplettumbau der Mythic-Items.

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Wann startet Season 14?

Season of Death Awakening geht am 30. Juni 2026 in Deutschland um 19 Uhr los. Damit endet zugleich Season 13, eure dortigen Charaktere wandern wie gewohnt ins Eternal Realm.

Wer nicht erst am Starttag herumladen will: Der zugehörige Patch 3.1.0 steht ab dem 25. Juni um 19 Uhr zum Vorab-Download bereit, und zwar auf Battle.net, Xbox und PlayStation.

Pandemonium-Ruptures, untote Hunde und ein neuer Endboss

Die neue Saison-Mechanik sind die Pandemonium-Ruptures: Arkane Risse, die überall auf Sanktuario aufreißen können, besonders häufig aber in den Helltides. Ihr tötet die Wächter, öffnet so einen Riss und müsst ihn anschließend möglichst lange offenhalten. Je länger ihr durchhaltet, desto fetter fällt die Beute aus.

Mit den Rissen kommt auch frisches Kanonenfutter: Die neue Monsterfamilie »The Risen« bringt unter anderem Gravehounds mit. Sterben die, lassen sie Kugeln fallen, die zu einem Anführer namens Exarch schweben und ihn aufladen. Fangt ihr die Kugeln vorher ab, schnappt ihr sie ihm weg – lasst ihr sie durch, wird der Kampf deutlich unangenehmer.

Auch die Realmwalker sind zurück und tauchen bei den schwierigeren Ruptures auf. Legt ihr einen, öffnet sich ein Portal zur Deathtoll-Kammer, einem kleinen Ein-Raum-Dungeon mit Extra-Belohnungen. Und für die Bosshatz gibt es einen Neuzugang: Der Corrupted Reaper haust im Pandemonium-Threshold in Zarbinzet und liefert laut Blizzard die besten Dropchancen auf Mythic-Uniques im ganzen Spiel.

Alle wichtigen Neuerungen aus Diablo 4 - Season 14 noch einmal im Überblick. Alle wichtigen Neuerungen aus Diablo 4 - Season 14 noch einmal im Überblick.

Mythic Uniques 3.0

Die größte Änderung betrifft die Mythic-Uniques: Künftig ist Mythic keine eigene Seltenheitsstufe mehr, sondern eine Item-Qualität. Jedes Unique kann zum Mythic werden. Ihr verwandelt beliebige Uniques per Horadrim-Würfel oder beim Juwelier in ihre mythische Variante, die immer »vermacht« ist und deren Unique-Kraft um 30 Prozent steigt.

Reibungslos lief das nicht. Im öffentlichen Test auf dem PTR sorgte der Umbau laut Dotesports für ordentlich Gegenwind, weil er das Endgame-Buildcrafting auf den Kopf stellt, das bislang stark von einer Handvoll besonders mächtiger Mythics lebte.

Solo Self Found und mehr Komfort

Daneben zieht ein Feature ein, das viele von euch seit dem Release fordern: der Solo-Self-Found-Modus (SSF). SSF-Charaktere sind reine Season-Helden, können weder traden noch in Gruppen spielen und teilen Truhe, Währung und Paragon nur mit anderen SSF-Charakteren auf eurem Account.

Apropos: Tower und Leaderboards verlassen mit Season 14 endlich die Beta-Phase und werfen jetzt kosmetische Belohnungen ab, darunter neue Halo-Kosmetiks.

Für Gruppenspieler wichtig: Die War Plans lassen sich nun innerhalb der Party synchronisieren, sodass ihr nicht länger mit unterschiedlichen Boards herumhantiert.

Warlock kostenlos antesten – allerdings mit Haken

Und ja, ihr könnt die Warlock-Klasse ausprobieren, ohne dafür zu zahlen – aber eben nur antesten. Vom 30. Juni bis zum 7. Juli läuft ein kostenloser Trial auf Battle.net, Xbox und PlayStation, in dem ihr den Hexenmeister bis Stufe 25 spielen dürft.

Wollt ihr danach weitermachen, braucht ihr die kostenpflichtige Erweiterung Lord of Hatred, mit der die Klasse ursprünglich kam. Immerhin: Euren Trial-Charakter könnt ihr nach dem Kauf direkt weiterzocken, der Fortschritt geht also nicht verloren.

Zu guter Letzt gibt es außerdem eine Crossover-Aktion mit Overwatch: Über das kostenlose Overwatch-Reliquary schaltet ihr per gefundener Ingame-Währung diverse Kosmetika frei, zum Abschluss winkt Kirikos Fuchsgeist als Begleiter. Die richtig coolen Helden-Skins wandern aber natürlich wieder in den Echtgeld-Item-Shop – ähnlich wie schon beim WoW-Crossover von Season 13.


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