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Auf geht's

Die besten TFTs für Spieler - Kaufberatung Gaming-Monitore April 2018

Ein guter Monitor trägt maßgeblich zum Spielspaß bei und leistet jahrelang treue Dienste. Wir empfehlen zwölf Spieler-TFTs in vier Preisbereichen.

von Christoph Liedtke, Nils Raettig,
13.04.2018 16:04 Uhr

Kaufberatung Gaming-TFTs April 2018 - Warten auf 4K mit 144 Hertz

Nils Raettig
@nraettig

Bald dürfte es endlich soweit sein: Die ersten Gaming-Monitore mit 4K-Auflösung und 144 Hertz wie der Asus PG27UQ kommen auf den Markt. Wenn man bedenkt, dass selbst eine Geforce GTX 1080 Ti bei dieser Auflösung in unserem aktuellen Grafikkarten-Testsystem im Durchschnitt nur knapp über 60 Bilder pro Sekunde erreicht, stellt das natürlich einen nicht zu unterschätzenden Haken dar (genau wie der voraussichtlich sehr hohe Preis von über 2.000 Euro). Ich bin aber dennoch sehr gespannt darauf, die Kombination von extrem hoher Pixeldichte und flotter Hertzzahl bald zum ersten Mal in Aktion erleben zu können.

Bis es soweit ist, finden sich in unserer aktuellen Kaufberatung weiterhin zwangsläufig »nur« 4K-Monitore mit maximal 60 Hertz - auf denen es sich mit einem ausreichend flotten PC aber auch schon sehr gut spielt. Außerdem haben wir im jüngsten Update unter anderem Samsungs exotischen 49-Zoll-Bildschirm C49HG90 ergänzt. Er ist zwar sehr teuer und das 32:9-Format funktioniert nicht in allen Spielen gleichermaßen gut. Ich fand es aber dennoch sehr beeindruckend, auf dem C49HG90 zu zocken, zumal auch die Gaming-Performance dank 144 Hertz, FreeSync und guter Overdrive-Funktion stimmt.

Aktuelle Tests zu Gaming-Monitoren:

» Asus ROG Swift PG27VQ - Flotter G-Sync-TFT mit Overclocking und RGB
» Samsung C49HG90 - Riesiger 32:9-Monitor für Spieler
» LG 34UC89G - Schneller 21:9-TFT mit Extras

Allgemeine Infos

Die wichtigste Schnittstelle des PCs ist neben Maus und Tastatur der Monitor. Er entscheidet maßgeblich darüber, ob wir beim Spielen in der virtuellen Welt versinken oder uns über schlechte Bildqualität oder zu lahme Reaktionszeit aufregen. Dank immer besserer Technik gibt es mittlerweile auch immer mehr TFTs, die sowohl sehr gute Bildqualität als auch niedrige Reaktionszeiten bieten, und das in immer mehr verschiedenen Bildformaten wie 21:9 und hohen Auflösungen wie WQHD oder 4K/UHD.

Geräte mit hoher Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz oder mehr erfreuen sich bei Spielern zu Recht großer Beliebtheit. Hinzu kommen Techniken wie FreeSync (nur mit AMD-Grafikkarte nutzbar) oder G-Sync (nur mit Nvidia-Grafikkarte nutzbar), die für eine Synchronisation von fps und Monitorfrequenz sorgen und das Spielerlebnis dadurch verbessern (mehr dazu lest ihr im unten verlinkten Artikel). Da der Monitor zudem eine der PC-Komponenten ist, die oft über Jahre genutzt wird, ist die Kaufentscheidung umso wichtiger und eine teurere Investition gerechtfertigt. Im Chaos von zig Billig-TFTs unter 100 Euro bis hin zu Edel-Monitoren für weit über 1.000 Euro suchen wir die besten Bildschirme für Spieler heraus.

» FreeSync gegen G-Sync – Was bringt eine variable Bildwiederholrate?

Aktuell sind unsere Empfehlungen in vier verschiedene Preisklassen eingeteilt. Dabei tummeln sich vergleichsweise viele Monitore mit AMDs FreeSync-Technologie in den Empfehlungen, was vor allem einen Grund hat: Entsprechende Modelle sind meist deutlich günstiger als G-Sync-Monitore mit ähnlichen Eigenschaften. Spieler mit einer Nvidia-Grafikkarte müssen beim Kauf eines TFTs also höhere Kosten einplanen, wenn es ein Modell mit variabler Bildwiederholrate sein soll.

Hinweis: Die Bildqualität von Monitoren kann sich je nach Modell unterscheiden, wobei das vor allem Problemfälle wie eine ungleichmäßige Ausleuchtung, Pixelfehler oder den berühmt-berüchtigten »IPS-Glow« betrifft. Auf diese Thematik gehen wir im Test des Asus PG279Q näher ein, völlig aus der Welt schaffen lässt sich das Problem der »Panel-Lotterie« allerdings nicht. Wir empfehlen euch deshalb, nach dem Kauf eines Monitors zunächst zu überprüfen, ob die Qualität des Panels auf einem angemessenen Niveau liegt und gegebenenfalls von eurem Rückgaberecht Gebrauch zu machen, wenn das nicht der Fall sein sollte.

Gaming-TFTs bis 250 Euro: Samsung S24D330H

• 24 Zoll (16:9) • 1920x1080 • 60 Hertz • TN-Panel • nur neigbar

Samsung S24D330H - Bilder ansehen

Samsung war lange Zeit bei Spielern ein sehr beliebter Hersteller von Monitoren, etwa in Form des Syncmaster 226BW aus dem Jahr 2007. In den letzten Jahren haben die Koreaner im Spielebereich dagegen kaum noch keine Rolle mehr gespielt. Modelle wie der S24D330H für günstige 120 Euro sollen das wieder ändern.

Als Einsteigermodell eignet sich der Full HD-Monitor (24 Zoll) tatsächlich gut, auch wenn man hier in Form eines TN-Panels mit 60 Hertz »nur« Standardkost geliefert bekommt. Im Test bei Hardware.info schneidet der S24D330H dafür in Sachen Input Lag mit knapp zehn Millisekunden gut ab. Gemessen wurde mit einem Leo Bodnar, der Wert bezieht sich auf die Mitte des Bildschirms. Zur besseren Einordnung, was das bedeutet, könnt ihr mehr Details zu dem Messverfahren in unserem Test des AOC C3583FQ nachlesen.

Eine mögliche Alternative in gleicher Größe und zum ähnlichen Preis ist der Samsung S24F350FHU, der eine etwas höhere Bildwiederholrate (72 Hertz), FreeSync-Unterstützung und ein in Sachen Farbdarstellung besseres IPS-Panel bietet. Allerdings führt das IPS-Panel auch zu einer höheren Reaktionszeit, schnelle Bewegungen fühlen sich dadurch etwas träger an. Außerdem wird FreeSync von diesem TFT nur in dem überschaubaren Bereich zwischen 48 und 72 Hertz unterstützt.

Besonders stabil ist der Standfuß bei beiden Modellen nicht und auf Ergonomieoptionen wie eine Höhenverstellung müsst ihr verzichten, das ist im Preisbereich von 120 Euro aber eher die Regel als die Ausnahme.

iiyama G-Master G2730HSU

• 27 Zoll (16:9) • 1920x1080 • 75 Hertz • TN-Panel • FreeSync (48 - 75 Hertz) • nur neigbar

iiyama G-Master G2730HSU - Bilder ansehen

Trotz des relativ geringen Preises von etwa 170 Euro hat der G2730HSU von iiyama ein überzeugendes Gesamtpaket zu bieten. Für Spieler machen sich vor allem die im Vergleich zum S24D330H etwas höhere Bildwiederholrate (75 statt 60 Hertz) sowie die Unterstützung von FreeSync positiv bemerkbar - eine passende AMD-Grafikkarte vorausgesetzt. Um von FreeSync profitieren zu können, müssen die fps im Spiel allerdings mindestens bei 48 Bildern pro Sekunde liegen, besser wäre eine Unterstützung bereits ab 30 oder zumindest 35 fps.

Wie die meisten eher günstigen Monitore setzt der Monitor auf ein TN-Panel. Das sorgt zwar für eine schlechtere Farbwiedergabe im Vergleich zu anderen Technologien wie IPS oder VA, dafür macht es sich aber in Form einer niedrigen Reaktionszeit vor allem bei schnellen Ego-Shootern durch das Ausbleiben von störender Schlierenbildung positiv bemerkbar.

Optisch gefallen uns das insgesamt eher schlichte Äußere und vor allem der schmale Rahmen, mit Blick auf die Ergonomie müsst ihr aber Abstriche machen: Der G2730HSU lässt sich nur neigen. Beachtet außerdem, dass die Pixeldichte aufgrund der Kombination von 27 Zoll Bildschirmdiagonale und Full HD-Auflösung etwas niedrig ist, was das Bild leicht grob erscheinen lässt. Genügen euch ohnehin 24 Zoll, könnt ihr aber auch zum circa 30 Euro günstigeren G2530HSU greifen, der abseits der kleineren Diagonale (24,5 Zoll) identisch zum G2730HSU ist.

AOC G2460PF

• 24 Zoll (16:9) • 1920x1080 • 144 Hertz • TN-Panel • FreeSync (35 - 144 Hertz) • viele Ergonomieoptionen

AOC G2460PF - Bilder ansehen

AOC bietet mit dem 230 Euro günstigen G2460PF viele Extras zum fairen Preis. Er besitzt ein schnelles Full-HD-Panel (TN), ist höhenverstellbar, beherrscht Pivot (Drehung des Monitors um 90 Grad) und erreicht maximal 144 Hertz. Außerdem verfügt der 24 Zoll große Bildschirm über Steckplätze für DisplayPort, HDMI, VGA und DVI und kann seine Bildwiederholrate dank FreeSync-Unterstützung beim Spielen in einem breiten fps-Bereich variieren (35 bis 144 Hertz).

Die gute Ausstattung wird durch einen USB-2.0-Hub, einen Kopfhöreranschluss und eigene Lautsprecher abgerundet. Laut Test der Kollegen von PCMonitors.info haben die Boxen zwar eine eher maue Klangqualität, für Spieler deutlich wichtiger ist aber das positive Ergebnis bei der Messung des Input Lags: Mit 144 Hertz erreicht der G2460PF sehr niedrige 3,6 Millisekunden (gemessen mit dem Tool SMTT 2.0), damit eignet er sich hervorragend zum Zocken.

Hinweis:

Die hier dargestellten Empfehlungen sind mit so genannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links erhalten wir vom jeweiligen Anbieter eine kleine Provision. Auf den Preis oder unsere Wahl der Empfehlungen hat das keine Auswirkung.

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