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Seite 3: Die besten und schlechtesten GTA-Alternativen der letzten 25 Jahre

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The Getaway & The Getaway: Black Monday

Britischen Gangster-Charme wie in den alten Guy Ritchie Streifen gab es hingegen mit The Getaway von 2002. Das sehr stark durch inszenierte Open-World-Spiel sollte deutlich cineastischer als GTA daherkommen, dementsprechend gab’s auch keine Bildschirmanzeigen. Also keine Minimap, keine Lebensanzeige, kein Munitionszähler, keine Wegpunkte.

Wie man trotzdem wusste, wohin man fahren muss? Tja, der Blinker des Autos schaltete sich an Kreuzungen automatisch ein und wies den Weg. Bei schweren Verletzungen hingegen humpelte die Spielfigur und die Kleidung war sichtlich blutverschmiert.

Leider machte die doch teils sehr hakelige Steuerung der Immersion einen Strich durch die Rechnung. Der Nachfolger Black Monday erzählte zwei Jahre später seine Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven, fiel aber bei Kritikern und Spielern ziemlich durch und hatte keine Chance gegen GTA: San Andreas.

The Getaway: Black Monday hatte London als Open-World-Kulisse, was schon damals eher ungewöhnlich war. The Getaway: Black Monday hatte London als Open-World-Kulisse, was schon damals eher ungewöhnlich war.

Trotzdem: Die detailverliebte Nachbildung  von London war damals ein absoluter Hingucker und wirkt selbst heute noch eindrucksvoll, wenn man das PS2-Spiel mal in hoher Auflösung über einen Emulator startet. Für den vergleichsweise realistischen Look sorgten auch die vielen Fotos von Original-Locations und die glaubwürdigen Fahrzeug-Modelle.

Mit einer besseren Steuerung und ein paar Anpassungen beim Missions-Design, hätte The Getaway durchaus die europäische Antwort auf GTA sein können, stattdessen ist die kurzlebige Serie heute fast vergessen.

Bully 

Sicherlich nie als echte GTA-Konkurrenz angedacht, aber eine fantastische Abwandlung war Rockstars hauseigenes Schulhof-GTA Bully.

Das Open-World-Spiel wandelte das Gameplay-Konzept sehr clever für das neue Szenario ab und lieferte eine kleinere, aber sehr detaillierte Open World bei der besonders die Schule selbst im Mittelpunkt stand - Inklusive Unterrichtsstunden.

Als vermeintlicher Problem-Teenager Jimmy Hopkins mussten wir uns nicht mit Kartellen oder der Mafia anlegen, sondern mit fiesen Strebern, Furcht einflößenden Sportskanonen und strengen Lehrern. Statt Uzis gab es Zwillen, statt Polizei-Verfolgungsjagden mussten wir pünktlich zum Chemie-Unterricht.

Video starten 0:58 Bully: Die Ehrenrunde ist Rockstars vergessenes Open-World-Juwel - hier der Trailer

Bully war kleiner, fokussierter, aber vollgestopft mit dem typischen, beißenden Rockstar-Humor. Leider war am Ende das GTA- und Red Dead Redemption-Geld dann doch zu verlockend und so wurde die Entwicklung der 80er-Jahre-Fortsetzung vor einigen Jahren ganz offiziell abgebrochen.

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