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Die dunkle Bedrohung: Star Wars hat dem Filmtitel von Episode 1 nach 27 Jahren plötzlich eine völlig neue Bedeutung verliehen

27 Jahre nach dem Kinostart von Episode 1 bekommt der Filmtitel dank der neuen Star-Wars-Serie um Darth Maul eine neue Bedeutung. Denn der ehemalige Sith terrorisiert darin als bedrohlicher Unterweltboss die Galaxis.

Darth Mauls Karriere geht auch 27 Jahre nach dem Kinostart von Episode 1 weiter. (Bild: LucasfilmDisney). Darth Mauls Karriere geht auch 27 Jahre nach dem Kinostart von Episode 1 weiter. (Bild: Lucasfilm/Disney).

Star Wars Episode 1 genießt selbst unter den Fans der Weltraum-Saga einen zweifelhaften Ruf. Bei seinem Kinostart 1999 war Die Dunkle Bedrohung wohl der meist erwartete Film aller Zeiten; dank steifer Dialoge, kindischem Ton und dem Comedy-Charakter Jar Jar Binks konnte der Film die hohen Erwartungen dann jedoch nur bedingt erfüllen.

Bei einem Highlight sind sich die meisten Zuschauer jedoch einig: Darth Maul ist eine coole Socke. Und weil den ikonischen tätowierten Sith-Lord so viele Fans mochten, machte Star-Wars-Schöpfer George Lucas persönlich dessen Bildschirmtod aus Episode 1 später in der Animationsserie The Clone Wars rückgängig und spendierte ihm eine Karriere als rachsüchtiger Verbrecherlord.

Jetzt knüpft die neue Animationsserie Maul: Shadow Lord an die Geschichte des ausgestoßenen Sith-Schülers an. Dabei verleiht das Spin-off dem Filmtitel »Die dunkle Bedrohung« plötzlich eine völlig neue Bedeutung und schließt einen großen erzählerischen Kreis.

Video starten 2:04 Star Wars: Im neuen Trailer zur Serie Shadow Lord wird eine alte Vision von George Lucas wahr

Vom Handlanger zur wahren Bedrohung

Aus Zuschauersicht war schon 1999 klar, dass der Titel von Episode 1 auf niemand geringeren als Darth Sidious alias Senator Sheev Palpatine anspielt, der im Hintergrund den Sturz der Republik vorbereitet. Er manipuliert den Jedi-Orden, die Handelsföderation sowie den Senat und verkörpert somit die titelgebende dunkle Bedrohung.

Für die Jedi im Film sah die Sache jedoch völlig anders aus: Sie hielten Sidious' weitaus offensichtlicheren Schüler Darth Maul für die eigentliche Gefahr. Die neue Serie gibt dem Jedi-Orden nun im Nachhinein recht.

Nach der Order 66 nutzt Maul das Chaos in der Galaxis und baut ein mächtiges Verbrechersyndikat unter seiner Führung auf. Palpatine herrscht zu diesem Zeitpunkt bereits ganz offen als Imperator über die Galaxis – er stellt längst keine schemenhafte Bedrohung mehr dar, sondern eine sehr greifbare.

Maul schlüpft stattdessen exakt in diese alte Rolle seines Meisters. Er agiert konsequent aus dem Verborgenen, schaltet seine Konkurrenten heimlich aus und terrorisiert ganze Systeme mit seinem Schattenkollektiv. Maul macht sich selbst zur dunklen Bedrohung.

Der clevere Rollentausch bereitet zudem die Bühne für Mauls kurzen Auftritt im ebenfalls umstrittenen Kinofilm Solo: A Star Wars Story, der knapp 10 Jahre nach den Ereignissen der aktuellen Serienadaption spielt. Dort sitzt Maul als Anführer des Verbrechersyndikats Crimson Dawn nämlich bereits fest im Sattel und versteckt seine Identität hinter Strohmännern wie Dryden Vos.

Maul - Shadow Lord zeigt uns nun den genauen Weg dorthin: Maul nimmt seinem alten Meister den Mantel der dunklen Bedrohung ab und baut sein Syndikat direkt unter der Nase des Imperiums auf. Und wer weiß, vielleicht bekommt er in der neuen Serie ja sogar eine neue Schülerin zur Seite gestellt.

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