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Fazit: Die Säulen der Erde im Test - Ein Ende mit Strecken

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Fazit der Redaktion

Manuel Fritsch
@manuspielt
Ich gebe es gerne zu: Ich bin kein großer Freund von historischen Romanen und lese mich ungern durch Hunderte von Seiten, die detailliert den Bau von gotischen Kirchenfenstern beschreiben. Das realistische Setting von Ken Follets Roman Die Säulen der Erde im England des 12. Jahrhunderts mit Kriegen und Intrigen hat mich dagegen schon immer sehr gereizt. Als bekennender Liebhaber von storygetriebenen Spielen bin ich damit wohl die perfekte Zielgruppe für Daedalics Adaption des historischen Romans. So ganz überzeugt hat mich Die Säulen der Erde dann aber schlussendlich nicht, was vor allem am langatmigen Start liegt, der mich viel zu wenig abholt und mehrere Stunden benötigt, bis ich ab der Mitte der zweiten Episode erstmals so etwas wie eine Bindung zu den Figuren spüre. Zwar zieht die Spannung gegen Ende deutlich an, aber so schön die handgezeichneten Charaktere und Hintergründe auch sein mögen: Das Medium kann so viel mehr, als nur ein interaktives Hörspiel mit Standbildern zu sein.

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Kommentare(22)
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