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Vergesst Tyraniden! Das sind die widerlichsten, heimtückischsten und ekligsten Monster in Warhammer 40k

Sie sehen aus wie Menschen, reden wie Menschen und leben jahrzehntelang unter Menschen – und ihr Hunger gilt vor allem eurem Gehirn.

Die Slaught bestehen aus tausenden ineinander verschmolzenen Maden. Die Slaught bestehen aus tausenden ineinander verschmolzenen Maden.

Die Grenzwelten am Rand des Hazeroth-Abgrunds im Calixis-Sektor erzählen sich seit Generationen dieselbe Geschichte: von schwarzen, lautlosen Schiffen, die aus der Leere auftauchen, von Außenposten, die über Nacht verstummen, von Leichen, die man findet – und von noch mehr Leuten, die man gar nicht mehr findet.

Die Bewohner nennen die Täter »die Würmer, die wandeln«. Das Oberkommando des Imperiums tut die Geschichten als Aberglauben ab. Die Inquisition weiß es besser, und sie tut alles dafür, dass es dabei bleibt.

Die Rede ist von den Slaugth, einer der ältesten und am wenigsten verstandenen Xenos-Spezies im Warhammer-40k-Universum. Während Tyraniden und Orks wenigstens noch nach einer nachvollziehbaren Logik ticken, sind die Slaugth body-horror-mäßig auf einem eigenen Level unterwegs.

Kein Mensch, sondern tausende Maden in einem Körper

Rein optisch sind die Slaugth vage humanoid, bis zu drei Meter groß – und das war es dann auch mit der Ähnlichkeit zum Menschen. Ihr Körper besteht aus tausenden, halb miteinander verschmolzenen, madenartigen Würmern, überzogen von einer zähen, nekrotischen Schleimschicht. Diese Struktur erlaubt es ihnen, sich beliebig zu strecken, umzuformen und in atemberaubendem Tempo zu regenerieren. Alter, Krankheit und Gift können ihnen praktisch nichts anhaben, nur extreme physische Gewalt zeigt überhaupt Wirkung.

Aus ihrem Gewebe können sie zudem nekrotische Flüssigkeiten absondern, eine Mischung aus fleischfressenden Bakterien und Säuren, die Fleisch auflöst und sogar Metall durchbrennt. Kein Wunder, dass viele Imperiumsbürger sie eher für Dämonen als für Xenos halten.

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Richtig unheimlich wird es bei der Tarnung: Slaugth verstecken sich hinter sogenannten Shroud Cloaks, Umhängen aus lebendig wirkendem Gewebe, die Licht brechen und sie aus der Distanz wie missgestaltete Menschen aussehen lassen.

Aus der Nähe reicht das nicht – deshalb greifen sie zur nächsten Stufe: Sie tragen präparierte, menschliche Körper wie Anzüge. Diese sogenannten Flesh-Parasite-Konstrukte agieren auf durchschnittlichem menschlichem Intelligenzniveau, können Werkzeuge und Waffen bedienen, Small Talk führen und über Jahre hinweg als ganz normale Kollegen, Händler oder Beamte durchgehen. Ein Slaugth kann euch also jahrzehntelang gegenübersitzen, ohne dass irgendjemand Verdacht schöpft.

Hunger nach Gehirnen

Die Slaugth gelten als alterslos und von einer Psyche, die für Menschen kaum greifbar ist. Was man aber versteht, ist ihr Hunger.

Über allem steht ihr Verlangen nach totem Gewebe anderer denkender Spezies, mit einer besonderen Vorliebe für Hirnmasse. Verwesendes Hirngewebe zu konsumieren, verschafft ihnen offenbar einen regelrecht rauschartigen Zustand. Frischeres Hirngewebe bevorzugen sie dagegen, wenn es ihnen um Informationen geht: Die Erinnerungen ihrer Opfer lassen sich für einige Wochen mitkonsumieren.

Ein Slaught verschlingt eine imperiale Wache. Ein Slaught verschlingt eine imperiale Wache.

Der Plan hinter dem Amaranthinischen Syndikat

Direkte Kriege gegen das Imperium meiden die Slaugth bewusst. Zahlenmäßig sind sie nämlich hoffnungslos unterlegen, ein offener Konflikt würde sie schnell auslöschen. Stattdessen setzen sie auf Geduld über Generationen hinweg.

Ihr bekanntestes Projekt im Calixis-Sektor: die schleichende Unterwanderung des Amaranthinischen Syndikats, einem einst kleinen Handelskartell, das die Slaugth über Jahrzehnte hinweg komplett unter ihre Kontrolle brachten.

Sie verteilen Technologie, Reichtum und Prestigeobjekte an menschliche Handlanger und lassen die Gier den Rest erledigen. Ziel ist es, zentrale kriminelle, politische und wirtschaftliche Institutionen zu unterwandern, darunter mutmaßlich sogar Ekklesiarchie und Administratum.

Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, soll der gesamte Sektor in Bürgerkrieg und Chaos kollabieren – und die Slaugth ziehen anschließend ungestört durch die Trümmer, um sich an den Leichen zu laben und ihren Hunger auf totes Gewebe zu stillen.

Wenn es doch zum Kampf kommt

Ganz ohne offene Konfrontation geht es trotzdem nicht immer. Die bekannteste dokumentierte Schlacht gegen die Slaugth ist die sogenannte Cleansing of Vigil, in der sich die Space-Marine-Kompanie der Storm Wardens auf dem Planeten Vigil mit Slaugth-Kriegerkonstrukten auseinandersetzen musste.

Die Kämpfe fanden auf engstem Raum in den Tunneln des Planeten statt, schwere Fahrzeuge waren nutzlos, die Verluste unter den Space Marines entsprechend hoch. Am Ende gewannen die Storm Wardens, allerdings zu einem hohen Preis.

Im Feld setzen die Slaugth neben ihren vermenschlichten Spionen auch offen monströse biomechanische Konstrukte ein: schwebende, pilzartig-fleischige Vassal-Konstrukte, Harvester genannte, fahrzeuggroße Fleischmassen, die mit metallenen Greiftentakeln Opfer einsammeln und deren Köpfe zur späteren Verwertung in Beuteln am eigenen Körper konservieren, sowie Warrior-Vassal-Konstrukte mit Spinnenbeinen, zahnbesetztem Maul und eingebauten Nekrotic-Beam-Waffen, die einen Menschen in Sekunden auflösen können.


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