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Warhammer 40K: Die Chaosgötter sind nichts gegen das, was tief im Warp haust

Die Chaosgötter sind das größte Übel? Von wegen! Viele Fans glauben, dass im Deep Warp noch etwas deutlich Größeres warten könnte.

Der Deep Warp soll der einzige Ort sein, vor dem selbst die Chaosgötter Angst haben. Der Deep Warp soll der einzige Ort sein, vor dem selbst die Chaosgötter Angst haben.

Khorne, Tzeentch, Nurgle und Slaanesh gelten als die ultimativen Schrecken des Warhammer-40K-Universums – vier gottgleiche Wesenheiten, die aus dem geballten Leid und den Emotionen der Sterblichen entstanden sind. Doch unter Lore-Fans kursiert seit Jahren eine Theorie, die selbst diese vier Oberbösewichte klein aussehen lässt: der sogenannte Deep Warp.

Was soll der Deep Warp überhaupt sein?

Das Immaterium – meist einfach »der Warp« genannt – ist im 40K-Universum bekanntlich ein Ozean aus roher, psychischer Energie, gespeist von den Gedanken und Gefühlen aller denkenden Wesen der Galaxis. Die vier Chaosgötter sind gewissermaßen die mächtigsten Strömungen in diesem Ozean, geboren aus Wut, Hoffnung, Verfall und Begierde.

Die Deep-Warp-Theorie geht jetzt einen Schritt weiter: Was, wenn das, was Space Marines, Chaos-Kulte und Inquisitoren als »den Warp« kennen, nur die Oberfläche ist?

Vergleichbar mit dem Ozean bei uns auf der Erde: Die obersten Meter sind bekanntes Gewässer, aber je tiefer man taucht, desto merkwürdiger und lebensfeindlicher wird es. Nach dieser Idee gäbe es unterhalb der »vertrauten« Warp-Schichten – dort, wo die Chaosgötter herrschen – noch weit ältere, weit fremdere Regionen.

Ein Reich aus, wie es etwa der YouTuber Majorkill beschreibt, uralten, verrottenden Gottheiten und Wesen, vor denen selbst Dämonen und die Chaosgötter selbst zurückschrecken.

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Die Chaosgötter gelten in 40K normalerweise als das Ende der Fahnenstange – die mächtigsten, ältesten, gefährlichsten Kräfte, die existieren. Die Vorstellung, dass es darunter noch etwas geben könnte, würde aber perfekt zur Cosmic-Horror-DNA von 40K passen: Egal, wie mächtig eine Fraktion zu sein glaubt, irgendwo da draußen wartet immer noch etwas Größeres im Dunkeln.

Genährt wird die Theorie unter anderem durch die Thousand Sons aus der Ära des Großen Kreuzzugs, die schon früh von unterschiedlichen »Schichten« oder Regionen innerhalb des Immateriums ausgingen – manche ruhiger, manche deutlich gefährlicher als die bekannten Reiche der vier Götter. Einzelne Romane und Hintergrundtexte streuen vereinzelte Andeutungen in diese Richtung ein.

Wichtiger Hinweis zum Schluss: Der Deep Warp ist kein offizielles, fest verankertes Konzept wie die Chaosgötter selbst. Es handelt sich um eine Theorie, die sich aus verstreuten Andeutungen in Romanen und älteren Texten zusammensetzt und von der Community weitergesponnen wurde. Konkrete, harte Beweise dafür sind rar und Games Workshop lässt bewusst genug Freiraum, damit solche Theorien wachsen können, ohne sie offiziell zu bestätigen oder zu dementieren.


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