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Adventskalender 2019

Seite 3: Divinity: Original Sin im Test - Riesig, altmodisch, fantastisch

Die richtige Strategie gewinnt

Die rundenbasierten Kämpfe steuern sich dafür leicht und intuitiv, genau wie bei der Geheimnisjagd wird uns aber auch hier nichts geschenkt. Das System ist eigentlich täuschend einfach: Jede Figur kriegt pro Zug eine bestimmte Menge Aktionspunkte. Die sind unsere einzige Ressource und werden zum Bewegen, Angreifen und Zaubern genutzt. Unglaublichen Tiefgang entfaltet Original Sin durch die endlosen Möglichkeiten, unsere verschiedenen Fähigkeiten und Elementarzauber kreativ zu kombinieren. Feindliche Flankenangriffe, Gelegenheitsattacken und Dolchstöße in den Rücken zwingen uns außerdem dazu, genau auf unsere Positionen zu achten. Eine ausgeklügelte Strategie wird selbst mit überlegenen Feinden fertig – und die Feinde sind uns fast immer überlegen.

Wasser Der Regenzauber gehört zu den vielfältigsten Waffen in unserem Arsenal, wir können damit Flammen löschen, Pfützen zum Einfrieren erzeugen oder Feuerfeinde schwächen.

Luft Per Blitzschlag setzen wir Wasserflächen unter Strom, um alle Feinde (und Freunde!) darin zu lähmen. Geht übrigens auch mit Blutlachen.

Feuer Ein gezielter Feuerball sprengt Hindernisse aus dem Weg und Feinde in die Luft – besonders wenn sie ausgerechnet neben einer Ladung Ölfässer stehen.

Erde Neben Steinschlägen und Erdelementaren gehört auch Gift zum Arsenal des Geomanten. Das gehen wir dann wiederum mit Feuerzaubern entflammen.

Jeder Gegnertyp hat seine eigenen Besonderheiten: Eis-Elementare sind zum Beispiel nicht nur immun gegen Kältezauber, sie werden davon sogar noch geheilt. Ein besonders fetter Bossgegner springt gleich freudig zwischen verschiedenen Elementargattungen hin und her und zwingt uns mit jedem Mal zum Umdenken. Und dann sind da noch Todesritter, die gleich komplett unverwundbar sind, bis wir unter einigen Mühen den einzigen Zauberspruch zusammenschreiben, der hilft.

Divinity: Original Sin lässt uns für unsere Siege arbeiten und macht sie dadurch umso süßer. Die Schwierigkeitskurve könnte aber etwas ausgewogener sein: Wir hatten das gesamte Spiel über kaum einen härteren Kampf als gegen die Zombie-Wildschweine im Wald von Cyseal, denen wir als blutige Anfänger ohne viel Ausrüstung gegenübertraten. Später, nachdem wir gewissenhaft Erfahrung durch dutzende Nebenquests angehäuft hatten und uns im Spiel besser zurechtfanden, trieb uns nicht mal der mächtigste Dämon ähnlich viel Schweiß auf den Stirn wie die untoten Paarhufer.

Märchenhaft

Regelrecht süß präsentiert sich die Spielwelt: Dem derzeit üblichen grimmigen Finster-Realismus setzt Original Sin eine wunderschöne Märchenwelt entgegen. Ob nun belebte Stadt, lauschiger Wald oder verfallenes Heiligtum, jedes Gebiet sprüht nur so vor Liebe zum Detail und wird von einem absolut fantastischen Soundtrack untermalt. Nur die Charaktermodelle sehen aus der Nähe ein wenig klobig aus, aber sie glänzen dafür mit einfallsreichem, abgedrehtem Design.

Im verschneiten Hiberheim retten wir einen Erdelementar-Revoluzzer vor der Tyrannei der Schneemänner. Im verschneiten Hiberheim retten wir einen Erdelementar-Revoluzzer vor der Tyrannei der Schneemänner.

So kämpfen wir nicht nur gegen furchteinflößende Dämonen und klassische Untoten, sondern auch gegen hüpfende Schneemänner, Skelett-Hofnarren mit buntem Dudelsack und Roboter-Hühnchen. Das ist vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber Divinity: Original Sin ist eben in vielen Bereichen ein Spiel, auf das man sich einlassen muss. Es lohnt sich.

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