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Fazit: Doom Eternal im Test: Ein Shooter wie Champagner

Fazit der Redaktion

Dimitry Halley
@dimi_halley

Während der ersten Missionen von Doom Eternal hatte ich ein ganz mieses Gefühl. In mir keimte die Sorge, dass sich Eternal nach all der Warterei und Vorfreude zu trocken, aufgewärmt und irgendwie lahm spielen würde. Denn dem Auftakt der Kampagne fehlen Tempo, Atmosphäre und Spannung. Ich sah vor mir schon die gleiche Enttäuschung wie damals beim Alan-Wake-Spin-Off American Nightmare, das mich bis heute auf eine richtige Fortsetzung warten lässt. Doch meine Bedenken waren allesamt Quatsch!

Ab der dritten Mission zieht Doom Eternal so massiv an, dass ich beim Zocken Trinken und Essen vergessen habe. Bis tief in die Nacht trieb ich mich mit der »Ach komm, noch ein Kampf«-Mentalität voran, obwohl ich längst ins Bett wollte. Shooter geben dir ja gerne mal das Gefühl intensiver Kämpfe, ohne es strategisch zu unterfüttern. Dass die Schießereien in Call of Duty spannend wirken, liegt an der Inszenierung, nicht an der Mechanik. Doom Eternal leistet hier mehr noch als sein Vorgänger vorbildliche Arbeit. Was ironisch ist, schließlich bezieht sich das Spiel auf einen der ältesten Shooter überhaupt.

Oh, und wo wir schon beim Klassiker sind: Das wird hier die wenigsten Leute interessieren, aber dass die Entwickler tatsächlich eine Story-Brücke zu den Originalen aus den 90ern schlagen, hat mein Nerd-Herz richtig erwärmt. In Doom Eternal steckt dann doch ein bisschen mehr als nur Geballer.

Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Der Herr Klinge spielt und testet freiwillig einen Shooter, wie kommt denn sowas? Ganz einfach: Was ich über Dimis Schulter erspäht hatte, sah so unfassbar cool und lässig aus, dass ich es selbst als Shooter-Skeptiker mal ausprobieren wollte. Doom (2016) hatte ich nach wenigen Missionen gelangweilt beiseitegelegt, das war mir als Rollenspieler und Stratege alles zu wirr, unübersichtlich, abwechslungsarm und … nunja … hektisch.

Okay, hektisch ist Doom Eternal immer noch, länger als eine Mission hält meine Pumpe das in der Regel nicht aus. Aber Heidewitzka, habe ich in diesen 30-45 Minuten eine Mordsgaudi! Doom Eternal schafft mit seinem fantastischen Kampfsystem tatsächlich das Kunststück, dass selbst ich mich wie ein Shooter-Großmeister fühle! Ja, das erfordert etwas Eingewöhnungszeit, aber deshalb haben mich die etwas gemächlicheren Missionen etwas weniger gestört als Dimi. Anders sieht es mit den Plattformpassagen aus, für die ich teils zehn und mehr Anläufe benötigt habe und entsprechend genervt war.

Davon abgesehen schafft Doom Eternal etwas Erstaunliches, nämlich die gleiche Faszination wiederzuerwecken, die ich damals im Keller des älteren Nachbarsjungen beim Zuschauen von Doom empfunden habe. Nur dass ich dieses Mal selbst der coole Typ bin!

Philipp Elsner
@RootsTrusty

Ich könnte jetzt lange darüber schreiben, wie genial Doom Eternal seinen Tanz aus schnellem Movement, verschiedenen Waffen, Gegner-Schwachstellen und Ressourcen-Management inszeniert. Oder wie gut der krachige Metal-Soundtrack in die blutige Choreografie passt. Oder wie befriedigend sich das Treffer-Feedback anfühlt. Was aber bei all den Qualitäten von Doom Eternal gern unter den Tisch fällt ist die Story!

Mir als Lore-Fanatiker hat es richtig viel Spaß gemacht, die (zugegeben bruchstückhaft präsentierte) Geschichte zusammen zu puzzeln und mehr über die Herkunft des Slayers, seine Heimatwelt und die Zusammenhänge innerhalb der Doom-Serie zu erfahren. Wie Doom Eternal dabei die Brücke zu den Vorgängern schlägt, ist einfach fantastisch und verdient ein extra Lob für gelungenen Fan-Service!

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