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Dragon Age: Was die Netflix-Serie Absolution über das nächste Spiel verrät

Wir haben mit den Machern von Absolution darüber gesprochen, was Dragon Age so einzigartig macht und wie die Serie zum kommenden Rollenspiel Dreadwolf passt. Spoilerfrei!

Die Serie Dragon Age: Absolution füllt die Lücke zwischen Inquisition und Dreadwolf. Die Serie Dragon Age: Absolution füllt die Lücke zwischen Inquisition und Dreadwolf.

Fans von Dragon Age sind ziemlich tapfere Menschen. Müssen wir auch sein, immerhin warten wir seit acht Jahren auf eine Fortsetzung der beliebten Rollenspielreihe. Und Dreadwolf ist zwar bereits enthüllt, hat aber kein bekanntes Release-Datum und spannt uns mit winzigen Teasern ziemlich auf die Folter.

Immerhin bei Netflix können wir für ein paar Stunden nach Thedas zurückkehren: In der Serie Dragon Age: Absolution sehen wir sogar ein völlig neues Gebiet, das auch in Dreadwolf eine zentrale Rolle einnehmen wird. Wir haben uns mit Showrunnerin Mairghread Scott und Creative Dirctor John Epler darüber unterhalten, wie sich die Serie in den offiziellen Kanon einfügt und was am Universum von Dragon Age so faszinierend ist.

Bevor wir einsteigen, schaut euch gerne nochmal den Trailer zu Absolution an. Darin erkennen scharfäugige Fans schon jede Menge bekannte Spezies, Umgebungen und Magie:

Video starten 1:59 Dragon Age Absolution: Seht hier den neuen Trailer zur Netflix-Serie

Was ist Dragon Age: Absolution?

Worum geht’s hier?

Die Animationsserie ist am 9. Dezember 2022 bei Netflix gestartet. Darin folgen wir einer zusammengewürfelten »Helden«-Truppe durch Tevinter, das uralte Magier-Imperium. Eigentlich wollten die Söldner ein blutmagisches Artefakt klauen, doch die Aktion geht schief und - nun ja, wir wissen ja nach drei Spielen ziemlich genau, was für Chaos Blutmagie anrichtet. 

Für komplette Neueinsteiger ist die Serie unserer Meinung nach weniger geeignet, grundlegendes Vorwissen über die Welt ist Pflicht. Ihr solltet zum Beispiel im Kopf haben, was die Inquisition angestellt hat und warum Tevinter im Rest von Thedas mehr als skeptisch beäugt wird. Eingefleischte Fans der Rollenspiele werden dagegen viele Anspielungen finden.

Menschen, Qunari, Zwerge, Magier, Krieger, Schurken - all das kennt ihr schon aus dem Charakter Editor der Spiele. Menschen, Qunari, Zwerge, Magier, Krieger, Schurken - all das kennt ihr schon aus dem Charakter Editor der Spiele.

Wie hängt die Serie mit den Spielen zusammen? 

Damit ihr es zeitlich einordnen könnt: Absolution spielt zwischen den Ereignissen von Inquisition und dem Start von Dreadwolf. Die Serie nimmt außerdem gelegentlich Bezug auf die aus den Rollenspielen bekannte Geschichte, zum Beispiel, wenn Cassandra Pentaghast und Leliana durchs Bild laufen oder das Inquisitions-Banner über Skyhold weht. Bioware hat laut Showrunnerin Scott tatkräftig an der Serie mitgearbeitet, um sicherzustellen, dass am Ende alles in Thedas zusammenpasst.

Die Serie und die Spiele haben aber noch mehr gemeinsam als die Welt und einige Personen. Auch beim Storytelling selbst schlägt die Serie bekannte Wege ein. Wie in Dragon Age üblich, stehen komplexe Charaktere im Vordergrund, die sich nicht so leicht in Gut und Böse unterteilen lassen. Das zeichnet das Franchise in den Augen von Scott aus:

Jeder hier ist ein unzuverlässiger Erzähler. Wir haben diese unterschiedlichen Fraktionen und das lässt uns Charaktere erschaffen, die sich wie echte Leute anfühlen. Diese Charaktere versuchen, ihr Bestes zu geben und alle halten sich selbst für den Helden. Aber als Zuschauer merkt man, oh nein, das ist eine zutiefst verkorkste Motivation. Dieser menschliche Aspekt ist einzigartig für Dragon Age.

Mairghread Scott, Showrunnerin Dragon Age: Absolution

Epler erklärt uns außerdem im Interview, wie Absolution und die Spiele verbunden sind - natürlich spoilerfrei, über das nächste Rollenspiel wurde nichts verraten.

Wir gehen an die Serie, aber zum Beispiel auch an die Dragon-Age-Comics so ran: Dragon Age besteht aus Geschichten über Thedas. Und auch wenn bestimmte Ereignisse aus Geschichten nicht direkt zusammenhängen, entwickeln sie unsere Welt weiter. In Absolution besuchen wir zum Beispiel Tevinter, ein Gebiet, das unsere Fans schon lange interessiert und begeistert. Wir füllen da eine Ecke aus, in der wir bisher noch nicht viel Zeit verbracht haben.

John Epler, Dragon Age Creative Director

Im Norden von Thedas liegt Tevinter, ein Reich, in dem mächtige Magier die Fäden in der Hand halten. Im Norden von Thedas liegt Tevinter, ein Reich, in dem mächtige Magier die Fäden in der Hand halten.

Auch in Dreadwolf wird Tevinter eine zentrale Rolle spielen, so viel ist über die Story immerhin schon bekannt. Im nächsten Rollenspiel stapfen wir dann also selbst durch das Imperium, das auch optisch ganz ähnlich aussehen dürfte wie in der Animationsserie. Immerhin bleibt Absolution dem Kanon auch bei Rüstungen, Architektur und so weiter den bekannten Stilen treu. Die wenigen Artworks, die wir zu Dreadwolf schon kennen, passen ebenfalls hervorragend zu dem, was die Serie uns zeigt.

Absolution verzichtet laut Scott außerdem auf bestimmte Geschichten und Schauplätze - auf ausdrückliche Anweisung von Bioware. Wir gehen also davon aus, dass uns diese Inhalte stattdessen in Dreadwolf begegnen werden. Und ja, wir haben versucht, ihnen dazu Konkretes aus der Nase zu ziehen. Bisher vergeblich. Sobald die Vorhänge fallen, erfahrt ihr es natürlich sofort bei uns! Bis dahin schmökert euch gerne mal durch unsere riesige Übersicht mit allen bekannten Infos und Teasern zu Dragon Age: Dreadwolf:

Absolution läuft exklusiv bei Netflix und besteht aus sechs Episoden zu je 30 Minuten. Ob es eine zweite Staffel geben wird, steht noch nicht fest - das Ende würde es zwar hergeben, aber Netflix ist ja berüchtigt dafür, erst ganz genau auf die Zuschauerzahlen zu schauen, bevor das grüne Licht für eine Fortsetzung blinkt. 

Wann Dreadwolf erscheint, steht noch in den Sternen und leider haben wir gerade kein Astrarium zur Hand. Es wird wohl frühestens im August 2023 soweit sein, aber gut möglich, dass das Rollenspiel noch später rauskommt.

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