Ein weiser Elfenmagier hat einst gesagt, in einigen Spielen sieht man die Infos vor lauter User Interface gar nicht mehr. Um jenes Spitzohr zu ehren, hat Dragon Age: The Veilguard haufenweise Optionen vorbereitet, um den Bildschirm ganz individuell mit Minimap, Lebensanzeige und Co. zu bestücken.
Aber auch hier gilt wieder: Vor lauter Möglichkeiten sieht man schnell die Einstellungen nicht mehr! Damit Licht in den Optionsdschungel dringt, fassen wir in den folgenden Zeilen die aus unserer Sicht beste Variante für euch zusammen.
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Was kann das neue Bioware? - Dragon Age: The Veilguard im Test / Review
Kampftext verringern
Wenn ihr auf Gegner eindrischt, ploppen die Schadenswerte direkt daneben auf. Das kann auch mal schnell den Bildschirm dominieren, besonders bei flinken Spielstilen mit schnellen Treffern wie dem Schurken. Je nach Präferenz lassen sich hier Größe und Transparenz beliebig einstellen. Es ist auch möglich, gänzlich auf die Kampfzahlen zu verzichten. Unter dem Reiter Interface lassen sich die Einstellungen finden.
Für diejenigen, die immer wissen wollen, wie viel die neue Waffe oder der neue Skill am Schaden verändert, dem sei eine 50-prozentige Transparenz in der kleinsten Größe empfohlen. Dadurch wird der Bildschirm nicht mit Zahlen zugekleistert, die Info ist aber noch leicht lesbar - bei niedrigerer Transparenz ist das kaum noch möglich.
Gesundheitsbalken ausblenden
Für die Puristen unter euch, die sich einen höheren Schwierigkeitsgrad mit den Einstellungen selbst zusammenstellen wollen, lässt sich Rooks Gesundheitszustand permanent ausblenden. Die Standardeinstellung lässt den Balken in der linken unteren Ecke nur verschwinden, wenn ihr außerhalb des Kampfes und mit vollem Leben dasteht. Die Option findet ihr unter dem Reiter Interface.
Damit ihr aber nicht plötzlich und ohne Vorwarnung abkratzt, gibt es noch eine etwas versteckte Einstellung im Reiter Barrierefreiheit. Dort könnt ihr sicherstellen, dass sich der Bildschirm bei geringer Gesundheit verfärbt und euch somit warnt. Die Option ist standardmäßig aktiviert, die besonders hartgesottenen Spieler können aber natürlich auch die Bildschirm-Verfärbung sowie die Charaktergesundheit ausschalten.
Questmarker ausblenden
Die Questmarker in Dragon Age: The Veilguard haben ihre Vor- und Nachteile. Dabei ist der größte Vorteil, dass man sie ausschalten kann. Die eigentlich nette Hilfestellung ist nämlich nicht nur ungenau, sondern auch ungemein nervig. Im schlimmsten Fall findet ihr euer Ziel aufgrund dieser wirren Markierungen nicht.
Dafür müsst ihr nur unter dem Reiter Gameplay (nicht Interface!) Missionsziel-Verfolgungssichtbarkeit Ausschau halten. Hier wechselt ihr auf Impuls (Kurz) und schon erscheint der elende Marker nur per Klick auf die Taste N.
Minimap ausblenden
Okay, viele von euch werden hier jetzt widersprechen. Der Komfort einer Minimap ist für viele Spieler einfach zu groß, um darauf zu verzichten - und das ist natürlich völlig legitim. Gerade bei Dragon Age: The Veilguard ist es aber wirklich verlockend, ohne Karte am Bildschirmrand zu spielen.
Der Grund: Die Gebiete sind meist überschaubar. The Veilguard ist eben kein Open-World-Epos wie Red Dead Redemption 2, in dem man sich in Nullkommanichts verläuft.
Noch dazu werdet ihr die Orte in Thedas mehrfach bereisen, spätestens beim dritten Mal kennt ihr den Arlathan-Wald so gut wie euren eigenen Garten. Außerdem nehmt ihr eure Umgebung dadurch viel aktiver wahr und wertschätzt mehr die schönen Level. Die Map lässt sich im Reiter Interface ausschalten.
Dazu gleich noch ein Bonustipp obendrauf: Wer mit dem Controller die Elfengötter aufhalten will, wird bald feststellen, wie umständlich das Öffnen der großen Karte ist. Wenn ihr also ohnehin eure Tastatur vor euch habt, nutzt doch lieber die Tasten M (Karte) und J (Tagebuch), bevor ich euch ständig durch die Gefährten, Fähigkeitenbäume und Kodex wuselt.
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