Die Need-for-Speed-Reihe gehört für viele Spieler fest zu ihrer eigenen Spiele-Karriere dazu. Früher nach der Schule eine Runde durch die Straßenschluchten von NfS: Most Wanted zu cruisen; daran denkt auch der Autor dieses Textes immer wieder gern zurück.
Doch es steht offenbar schlecht um die Zukunft der von Fans geliebten Rennspielreihe. Denn wie ein Insider nun berichtet, parkt EA die Need-for-Speed-Serie aktuell auf dem Abstellgleis. Entwickler werden abgezogen; die Zukunft der Reihe ist ungewiss.
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Need for Speed war fast gerettet, doch jetzt läuft's wieder richtig schief
Welche neuen Infos gibt es?
Die neuen Informationen zur Zukunft von Need for Speed stammen von Matthew Everingham, einem Fotografen, der in der Vergangenheit immer wieder für Auto-Webseite Speedhunters gearbeitet hat. Speedhunters wird von EA finanziert, Gerüchten zufolge aber bald eingestellt. Der letzte Beitrag auf der Seite stammt von April diesen Jahres.
Auf Facebook schreibt Everingham, die Einstellung der Webseite gehe laut Everingham Hand in Hand mit der strategischen Entscheidung EAs, die Need-vor-Speed-Reihe vorerst auf Eis zu legen. Man habe die Reihe still und heimlich auf dem Abstellgleis geparkt
. Wie es für das Franchise weitergeht, sei aktuell ungewiss.
Eine offizielle Stellungnahme seitens EA dazu gibt es nicht. Interne Vorgänge beim Publisher deuten aber darauf hin, dass Everinghams Informationen stimmen. So kündigte EA etwa Anfang dieses Monats an, die Server für den Klassiker Need for Speed Rivals am 07. Oktober 2025 dichtzumachen.
Bereits zuvor hatte Criterion, das Studio, das bei EA für die NfS-Reihe verantwortlich ist, die meisten seiner Angestellten für die Entwicklung von Battlefield 6 abgestellt. Seit 2023 arbeitete nur noch eine kleine Gruppe von Mitarbeitern an Need for Speed. Battlefield-Chefentwickler Vince Zampella sagte allerdings kürzlich, dass der Rest des NfS-Teams mittlerweile ebenfalls an Battlefield schraubt. Aktiv arbeitet demzufolge aktuell niemand mehr an einer Fortsetzung von Need for Speed.
Eigentlich hatte EA große Hoffnungen in die Zukunft von Need for Speed unter der Führung von Criterion gesetzt und das Studio nach längerer Unterbrechung 2020 sogar wieder vollständig für die Reihe verantwortlich gemacht.
Doch die Serienteile der letzten Jahre erwiesen sich als zu wenig innovativ und erzielten nicht die gewünschten Umsätze. Das Spielprinzip der offenen, aber leblosen Spielwelt wurde zusehends uninteressant, die Reihe konnte sich nicht gegen die Konkurrenz von Gran Turismo und Forza behaupten. Mit dem Comic-Look des vorerst letzten Need-for-Speed-Teils Unbound konnten ebenfalls viele Fans nichts anfangen.
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