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Seite 3: Dungeon Siege

Angewandte Alchemie

Einer der wenigen Zwischengegner: die Riesenspinne im zweiten Kapitel ist zum Glück anfällig gegen Nahkampfattacken. Einer der wenigen Zwischengegner: die Riesenspinne im zweiten Kapitel ist zum Glück anfällig gegen Nahkampfattacken.

Stark an Diablo 2 angelehnt ist das System der benutzbaren Gegenstände: Dungeon Siege kennt normale, magische und einzigartige Waffen, dazu Rüstungen, Ringe, Schuhe, Handschuhe, Hüte und Halsketten. Anders als im Vorbild haben die Zaubersachen allerdings keine besonderen Eigenschaften, sondern geben ausschließlich Boni auf die Werte. Bis auf ein paar »Unique Items« sind die Daten der Waffen zufällig, wobei sich ein bisschen zu oft sinnlose Kombinationen ergeben: Ein Schwert, das Intelligenz und Zauberkraft erhöht, aber nur von Charakteren mit sehr hoher Stärke zu benutzen ist, dürfte bei den meisten Spielern nur zum Verkaufen taugen.

Äußerst praktisch ist das übersichtliche Inventar mit automatischer Aufräumfunktion; für groß angelegte Tauschaktionen können Sie alle Inventare der Gruppenmitglieder nebeneinander einblenden - und sehen sofort, wo jetzt das magische Hackebeil abgeblieben ist, das Sie suchten. Wie in allen Rollenspielen sammelt sich im Laufe einer Quest eine Menge Verkaufsgut an, das Sie in Dungeon Siege sehr praktisch per Zauber in Gold umwandeln können. Allerdings macht man dabei - im Vergleich zu einem echten Laden - bei magischen Utensilien etwas Verlust. Sinnvoller wäre da der aus Diablo 2 bekannte Stadtportal-Zauber gewesen, der die Truppe in die nächste Ortschaft teleportiert. Den gibt es in diesem Spiel allerdings nicht.

Schön schwingt das Schwert

Schade, dass Sie auf diesem Bild die flüssigen Animationen nicht sehen können... Die Lightshow der Furie macht sie zu einem der beeindruckendsten Gegner. Schade, dass Sie auf diesem Bild die flüssigen Animationen nicht sehen können... Die Lightshow der Furie macht sie zu einem der beeindruckendsten Gegner.

Die Grafik von Dungeon Siege gehört zum Schönsten, was im Rollenspielgenre bislang zu sehen ist. Die 3D-Engine inszeniert wunderhübsche Welten voller Details, mit nahtlosen Übergängen zwischen Drinnen und Draußen. Und das ohne lästige Ladepausen - alle erforderlichen Daten »streamt« das Programm nervenschonend im Hintergrund in den Speicher. Wenn Sie einen Dungeon oder ein Gebäude betreten, kommt also kein Zwischenbildschirm, sondern das Dach verschwindet und gibt die Sicht frei. Der sehr gute Eindruck der Landschaften wird einzig vom in der Mitte des Spiels eintönigen Leveldesign getrübt - Chris Taylor hält es leider für nötig, dem Spieler mehrere ziemlich abwechslungsarme Höhlen vorzusetzen.

Die Charaktere hingegen sind durchweg gut gemacht: Dank feiner Animationen wird das Zusehen bei den Kämpfen zum Erlebnis. Und wirklich jeder neu ausgerüstete Gegenstand, vom Schwert bis zum Handschuh, findet sich an den Figuren wieder. Magische Waffen fallen besonders auf: Der »Frostbogen« verschießt leuchtende Eispfeile, die »Feueraxt« steht in Flammen. Dezent gespart haben die Entwickler dafür bei den Zaubern, die zwar auch sehr gut sind, aber mangels spektakulärer Knalleffekte etwas hinter den (hohen) Grafikdurchschnitt von Dungeon Siege zurückfallen. (GUN)

Den kompletten Artikel sowie zusätzliche Screenshots finden Sie in GameStar-Ausgabe 06/2002.

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