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Seite 3: Dunkirk - Filmkritik: Unglaublich anstrengend, unheimlich gut

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Ein fulminantes Fiasko

Sie merken schon: Wir reden hier viel über die clevere Struktur von Dunkirk und weniger über das, worüber man bei normalen Filmen halt redet - die Figuren, konkrete Handlungspunkte, Spannungsbogen und so weiter. Das liegt schlicht daran, dass Dunkirk so anders funktioniert.

Durch die reduzierten Dialoge und den Fokus auf die Katastrophe bleiben die Charaktere (trotz hervorragender Schauspielleistung) stärker auf Distanz zum Publikum als beispielsweise Tom Hanks in Saving Private Ryan. Nolan nutzt sie zwar als Identifikationsfiguren, konzentriert sich aber stets auf das große Ganze. Und wer sich mit dem Zweiten Weltkrieg auskennt, weiß natürlich bereits den Ausgang der Geschichte.

Dunkirk setzt folglich einen ganz anderen Schwerpunkt. Nolan erschafft ein gigantisches Fenster auf ein tragisches und gleichzeitig heroisches Kapitel der Kriegsgeschichte, ordnet die Erzählstränge dabei aber so an, dass das Geschehen emotional unheimlich aufwühlend wird, ohne in Pathos auszuarten.

Oscar-verdächtig?

Dunkirk wandelt auf einem schmalen Grat zwischen emotionaler Zermürbung und dramatischem Mitfiebern, und das meisterhaft. Damit dürfte der Film nicht für jeden verdaulich sein - aber wenn es Hollywood an einem nicht mangelt, dann an leicht verdaulichen Filmen. Dunkirk riskiert mit seinem Anspruch viele Zuschauer, aber umso besser dürfte er den verbleibenden Interessenten gefallen.

Außerdem gibt's ja durchaus was für Augen und Ohren - hier haben wir uns eines der größten Highlights des Films bis zum Schluss aufgehoben: Dunkirk sieht unglaublich aus, und klingt fast noch besser. Christopher Nolan fängt den Zweiten Weltkrieg in Bildern ein, die tatsächlich oscar-verdächtig sind.

Dunkirks Schauspieler glänzen in ihren Rollen, allerdings konzentriert sich der Film vor allem auf das große Ganze. Dunkirks Schauspieler glänzen in ihren Rollen, allerdings konzentriert sich der Film vor allem auf das große Ganze.

Und Hans Zimmer liefert wie schon bei Inception einen atmosphärischen Klangteppich, der allerdings noch vom hervorragenden Geräuschdesign übertroffen wird. Jeder Gewehrschuss in Dunkirk geht durch Mark und Bein, jeder jaulende Messerschmitt-Motor lässt den Zuschauer genauso zusammenzucken wie die verängstigten Soldaten.

Also fassen wir zusammen: Dunkirk funktioniert ganz anders als viele Hollywood-Filme, und auch ganz anders als viele Anti-Kriegsfilme. Gerade deshalb sollten Sie ins Kino gehen. Und wegen der unglaublichen Bilder und Töne.

Emotionale Belastung hin oder her - dieser Film wurde für die große Leinwand gemacht. Und funktioniert dort sehr, sehr gut.

Video starten 2:06 Dunkirk - Film-Trailer zu Christopher Nolans Kriegsfilm mit Tom Hardy

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