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Fazit: Dunkirk - Filmkritik: Unglaublich anstrengend, unheimlich gut

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Fazit der Redaktion

Dimitry Halley
@dimi_halley

Für die GameStar wandere ich ja meist ins Kino, um Superheldenfilme anzuschauen - und da ist Dunkirk so eine angenehme und gleichzeitig unangenehme Abwechslung. Angenehm, weil mich hier ein Film endlich mal wieder so richtig beansprucht, emotional und intellektuell. Unangenehm, weil ich mich anderthalb Stunden mit einem unglaublich tragischen Ereignis in einem unglaublich tragischen Krieg auseinandersetze.

Dunkirk schenkt sich jeden Pathos, es glorifiziert keine Kampfaktionen, reibt mir das Leid der Menschen aber auch nicht mit dem dicken Pinsel ins Gesicht. Stattdessen zeigt der Film einfach. Er zeigt in fulminanten Bildern und Klängen, und lässt das Gezeigte die Geschichte erzählen. Dunkirk ist Pearl Harbor ohne den Liebesschnulz, es gibt aber auch keine Charaktere, die Bilder von ihren Kindern zeigen, um im nächsten Augenblick möglichst tragisch in Stücke geschossen zu werden.

Solche Erzählkniffe wirken viel zu häufig wie Stützräder, um die Story emotional geradeaus fahren zu lassen. Nolans Kriegskatastrophe braucht solche Tricks nicht, er funktioniert auf eine komplett eigene Art und Weise. Und deshalb gefällt er mir so gut.

4 von 4


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