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Ausgerechnet eine App zum Lernen neuer Sprachen hat mir wieder Lust auf Spiele gemacht

PC-Spiele waren für Peter nur noch langweilig. Da ist er aufs Smartphone umgestiegen - und hat schnell mal Duolingo durchgespielt. Seitdem reizen ihn auch wieder »richtige« Spiele.

Duolingo kennt doch jeder - Peter hat kürzlich aber zum ersten Mal »reingespielt«. Von den unvorhergesehenen Folgen berichtet er euch in seiner Kolumne. Spoiler: Er hat aus dem Smartphone-Abenteuer einige Lektionen fürs Spielen an PC und Konsole mitgenommen. Duolingo kennt doch jeder - Peter hat kürzlich aber zum ersten Mal »reingespielt«. Von den unvorhergesehenen Folgen berichtet er euch in seiner Kolumne. Spoiler: Er hat aus dem Smartphone-Abenteuer einige Lektionen fürs Spielen an PC und Konsole mitgenommen.

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Update vom 12.02.2025: Duolingo kennt doch jeder? Anscheinend nicht! Denn wie uns die Kommentare unter der News zum Ableben der grünen Eule zeigen, ist die Sprachlernapp noch nicht überall bekannt. Deswegen haben wir Peters famose Kolumne hinter der Paywall hervorgeholt, sodass ihr sie alle lesen könnt.

»Gamification« war mal ein geflügeltes Wort, inzwischen ruft es nur noch Augenrollen hervor. Daran ist die Tech-Branche aber auch selbst schuld. Niemand will XP mit Zähneputzen verdienen. Und doch ... ich kann inzwischen verstehen, warum die Idee, Spiele und Alltag miteinander zu verbinden, einst eine so große Macht auf Menschen ausgeübt hat.

Woher die plötzliche Erkenntnis? Nun, die kam tatsächlich nicht über Nacht, sondern nach wochenlanger Beschäftigung mit dem Thema - auch wenn ich anfangs gar nicht gemerkt habe, was ich da an meinem Smartphone mache. Bis ich das begriff, war es schon zu spät und mir ging es wie den Leuten im Video:

Video starten 2:07 Duolingos bester Aprilscherz erinnert euch passiv-aggressiv an eure Lektion

Eigentlich wollte ich nur eine neue Sprache lernen - auf Spiele hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon lange keine Lust mehr, egal auf welchem Gerät. Doch ausgerechnet die App Duolingo hat mich auf den Weg der Heilung gebracht. Dafür sollte ich ihr eigentlich dankbar sein - bin tatsächlich aber nur noch genervt.

Wieso? Nehmt euch vier Minuten Zeit für diesen Text, dann erfahrt ihr es. Hier eine kurze Einordnung meiner Person, falls ihr mich nicht kennt:

Peter Bathge
Peter Bathge

Peter feierte kürzlich fünf Jahre Redaktionszugehörigkeit bei GameStar und spielt keine Smartphone-Spiele. Also so gar nicht. Surfen, Texten, sich trotz Google Maps verirren, Mails beantworten, meistens für die Arbeit - das war's, den Play Store nutzt er nur für »richtige« Apps. Aber weil er seit fast vier Jahren mit einer Sizilianerin liiert und inzwischen verheiratet ist, suchte er nach neuen Methoden, um besser Italienisch zu lernen.

Aus Liebe zum Download

Alles begann im März 2023. Meine Frau und ich schauten eine dieser unsäglich dummen, aber gleichzeitig bedenklich unterhaltsamen Dating-Shows auf Netflix: »Too Hot to Handle« und zwar die Brasilien-Edition. Weil bei der Übersetzung allerlei Nuancen verloren gingen, entschied meine Frau, den Originalton in Portugiesisch mit italiensichen Untertiteln zu kombinieren - und verliebte sich anschließend so sehr in diese Sprache, dass sie sogleich Duolingo herunterlud und mit ihren ersten Portugiesisch-Lektionen begann.

Alternativen
Natürlich gibt's auch andere empfehlenswerte Sprachlern-Apps wie Babbel, Mondly, HelloTalk oder MosaLingua. Dieser Artikel befasst sich allein mit Duolingo, weil das die App war, die meine Frau ausgesucht hat.

Ab da befand sich meine Frau für eine Weile komplett im Bann dieser App. Im Auto: Duolingo. Auf dem Sofa: Duolingo. Im Bett: Duolingo. Die Geräusche, die unter der Badezimmertür hindurch drangen: verfluchtes Duolingo! Wenn wir dann doch mal zwei Worte austauschten, dann waren das von ihrer Seite aus nur solche aus ihrem stetig wachsenden portugiesischen Sprachschatz.

Kein Italienisch, sondern Portugiesisch: Meine Frau hat mich zu Duolingo gebracht. Kein Italienisch, sondern Portugiesisch: Meine Frau hat mich zu Duolingo gebracht.

Zu diesem Zeitpunkt hatte meine Motivation, Spiele an PC und Konsole zu spielen, ihren Nullpunkt erreicht. Wie ich schon in meiner Starfield-Kolumne schrieb, leide ich in der aktuellen Phase meines Lebens unter extremer Spielemüdigkeit, habe kaum Lust, neue Spiele anzufangen und überhaupt Steam zu starten. Doch Duolingo habe ich ausprobiert - wie sonst sollte ich mit meiner Frau kommunizieren, die in diesem Moment wie besessen vom Abschließen von Lektionen für virtuelle Punkte schien?

Und ja, ihr Argument »Du lernst doch gerade Italienisch!« spielte bei dieser Entscheidung natürlich mit rein. Etwas über zwei Jahre lang besuche ich nun schon einen Italienisch-Kurs, schaue inzwischen Serien auf Italienisch, lese italienische Bücher. Aber die fehlende Sprachpraxis macht mir zu schaffen, denn meine Frau redet meist Deutsch und im Gespräch mit meinen Schwiegereltern übers Telefon fehlt mir oft die nötige Geschwindigkeit und Ruhe, um fehlerfrei zu sprechen.

Also habe ich mit Duolingo angefangen, das Programm bewertete meinen Lernfortschritt nach dem automatischen Test als gut genug für die zweite von vier Lernstufen. Und so begann mein Abstieg in den Strudel des Wahnsinns.

Belohnungen Von der Aufmachung mit Animationen und Tönen bis hin zur Ausschüttung der Erfahrungspunkte ist in Duolingo alles darauf ausgerichtet, dass der Spieler ein gutes Gefühl beim Abschluss der Lektionen bekommt und gerne weitermachen möchte.

Missionen Jeden Tag gibt's eine Reihe von Challenges sowie XP-Booster, wenn man zu bestimmten Zeiten lernt. Dazu kommen Freundesmissionen, die ebenfalls motivieren.

Ligen Der direkte Wettbewerb mit anderen Spielern wird verbissen geführt. Die Diamant-Liga habe ich am Ende auf Rang 3 abgeschlossen, weil die anderen Spieler am Ende noch viel mehr Zeit ins Spiel reingebuttert haben.

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