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Seite 2: Dynasty Warriors: Origins wird der beste, aber auch riskanteste Einstieg in die Serie: Gameplay-Fazit

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Meine Güte, fetzt das

Am Ende des Tages geht's auch in Origins aber vor allem um eines: Kloppen. Mein namenloser Held führt neun unterschiedliche Waffen ins Feld – vom Einhandschwert bis zur Doppelaxt – und kettet leichte und schwere Angriffe aneinander, um durch ganze Regimenter zu pflügen. Neu dabei: Wie in den meisten modernen Action-Kloppern kann ich feindliche Angriffe mit perfektem Timing parieren, um besonders verheerende Konter zu entfesseln.

Die Kämpfe von Dynasty Warriors fetzen einfach - das ändert sich auch mit Origins nicht. Die Kämpfe von Dynasty Warriors fetzen einfach - das ändert sich auch mit Origins nicht.

Origins gibt dem Einzelkampf gegen feindliche Offiziere und Helden generell mehr Raum: Ich muss deren Deckung durchbrechen, ausweichen, kontern und kann sie sogar wie in Total War: Three Kingdoms zu Duellen herausfordern, um die Moral des gegnerischen Heeres besonders schnell zu brechen.

Aber der Star der Show bleiben die Massenkarambolagen. Wenn ich mit aufgeladenem Super-Duper-Mega-Musou-Angriff in 1.000 Feinde reinstürme und mit einem blitzenden Effektgewitter ganze Hundertschaften zerplatzen lasse, dann spüre ich richtig, wie mir die Barthaare unter den Fingerkuppen wachsen.

Feindliche Offiziere (hier der gelbe Kollege mit Lebensleiste) solltet ihr gezielt ausschalten, um die Moral der gesamten Truppe zu ruinieren. Feindliche Offiziere (hier der gelbe Kollege mit Lebensleiste) solltet ihr gezielt ausschalten, um die Moral der gesamten Truppe zu ruinieren.

Leider, leider musste ich das auf dem Preview-Event unter den denkbar ungünstigsten Bedingungen spielen: mit Maus und Tastatur. Und hey, ich liebe Mäuse und Tastaturen, aber manche Spiele lechzen förmlich nach dem Gamepad. Mit Tastatur und Maus fühlt sich Dynasty Warriors so an, als würde ich Kürbissuppe mit Stäbchen löffeln – unpräzise und falsch.

Dass die Gefechte trotzdem derbe viel Spaß machen, sagt umso mehr darüber aus, wie rund sich Origins jetzt schon spielt.

Die große offene Frage

Alle Dynasty-Warriors-Spiele haben eine große Schwäche gemeinsam: So viel Spaß die Kloppereien auch anfangs machen, nach einer Weile entweicht die Luft. Und auch Origins muss sich dieser Prüfung stellen, führt aber zumindest ein paar Ideen ins Feld, um die Erfahrung frisch zu halten:

  • Die Weltkarte: Wie in Total War: Three Kingdoms bewegt ihr euren Charakter außerhalb der Schlachten in der Draufsicht über eine Kampagnenkarte, nehmt Herausforderungen an, rüstet euch in Städten hoch und verfolgt Nebenmissionen. Oft entscheidet ihr auch selbst, welche Mission ihr als nächstes angehen wollt.

Auf der Weltkarte könnt ihr euch in kleinere Scharmützel abseits der Story stürzen und euren Charakter gezielt aufleveln. Auf der Weltkarte könnt ihr euch in kleinere Scharmützel abseits der Story stürzen und euren Charakter gezielt aufleveln.

  • Entscheidungen: Im Rahmen der Story müsst ihr euch für eines der Drei Reiche entscheiden und erlebt so einen komplett unterschiedlichen Storyverlauf. Auch innerhalb einer Route endet die Kampagne je nach euren Entscheidungen anders.
  • Das Upgraden: Je mehr ihr eine Waffe verwendet, desto stärker werdet ihr damit. Origins bietet haufenweise Upgrade-Spiralen, ihr sammelt bessere Waffen, schaltet Skills und Kombos frei.
  • Der Schlachtverlauf: Ihr braucht im Getümmel nicht ausschließlich eure Faust, sondern auch ein bisschen Köpfchen. So befehligt ihr immer mal wieder eure Truppen und lasst sie beispielsweise per Tastendruck gegnerische Geschütztürme einreißen.

Trotzdem verbleibt die große Frage: Reicht das, wenn gleichzeitig eine der größten Faszinationen der Serie wegfällt – das Ausprobieren zig unterschiedlicher Charaktere? Die ersten Stunden mit Dynasty Warriors: Origins fetzen wie Fasching, aber die eigentliche Schicksalsschlacht steht dem Spiel zum Release am 17. Januar 2025 bevor.

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