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Das Endgame von Diablo 4 wurde in Season 12 so schwer, dass Experten reihenweise gegen eine Wand rennen - jetzt greift Blizzard ein

In Season 12 stellen die neuen, blutgetränkten Siegel insbesondere Diablo-Experten gerade vor ein unlösbares Problem.

Diablo 4 steht gerade im Zeichen des Schlächters. Wenig überraschend sorgt das für brutale Frustration. Diablo 4 steht gerade im Zeichen des Schlächters. Wenig überraschend sorgt das für brutale Frustration.

Lange wurde Diablo 4 vorgeworfen, das Action-Rollenspiel sei für die Hardcore-Experten immer noch nicht schwer genug. In Season 12 sind wir jetzt an dem Punkt, an dem selbst absolute Profis komplett verzweifelt die Flinte ins Korn werfen müssen. Das Problem ist hier aber vor allem auch dem Spieldesign geschuldet.

In Diablo 4 wurden mit Season 12 sogenannte Blutbefleckte und Blutgetränkte Siegel eingeführt. Damit ist es möglich, die Schwierigkeit von Alptraum-Dungeons noch weiter in die Höhe zu treiben. Wer aber zu gut spielt, wird von dem Spiel irgendwann mit einer schier unüberwindbaren Wand konfrontiert, die den weiteren Fortschritt komplett blockiert.

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Darum blockieren die Siegel den Fortschritt

In Diablo 4 ist für viele Profis der größte Spaß im Endgame, den eigenen Charakter so weit auszureizen, wie es nur irgendwie möglich ist. Sprich, die Ausrüstung zu perfektionieren und die Paragon-Glyphen aufs Maximum zu hieven. Dafür wird in der Regel in den Alptraumdungeons heftig gegrindet.

Allerdings kann es aktuell passieren, dass die Alptraumdungeons im Grunde unspielbar werden. Schuld daran sind die zuvor erwähnten Blutgetränkten Siegel. Lange war komplett unklar, wie man diese noch mächtigeren Siegel überhaupt bekommt, um die Dungeons damit zu modifizieren.

Im Blog-Beitrag zur neuen Season wurden sie nur am Rande erwähnt und als die »wahre Prüfung der Stärke« bezeichnet. Nicht aber, wie man sie bekommt. Inzwischen haben die Profis aber herausgefunden, wie es geht.

Wer einen blutgetränkten Dungeon spielt, wird dauerhaft vom Schlächter gejagt. Und das ist noch nicht einmal das Schlimmste. Wer einen blutgetränkten Dungeon spielt, wird dauerhaft vom Schlächter gejagt. Und das ist noch nicht einmal das Schlimmste.

Sobald ihr mit eurem Helden die Grube oder den Turm auf Stufe 100 abgeschlossen habt, konvertieren alle Blutbefleckten Siegel zu Blutgetränkten und ab diesem Moment werden auch nur noch Blutgetränkte Siegel gedropt. Ihr habt also keine andere Wahl mehr, als blutgetränkte Alptraumdungeons zu spielen.

Genau das ist aber das Problem! Blutgetränkte Alptraumdungeons sind astronomisch schwer! Damit wird jeder Dungeon genau so knackig wie eine Grube auf Stufe 100. Laut der Experten gibt es fast keine aktuellen Builds, die auf dem Niveau noch Fortschritte erzielen können. Selbst die Profis rennen hier also gegen eine steinharte Wand.

Der Fix kommt

Viele Fans sind verwirrt darüber, dass Diablo 4 nach dem Abschließen von Grube oder Turm auf Stufe 100 einen zwingt, auf jeden Fall Blutgetränkte Siegel einzusetzen. Nur über Umwege mit einem neuen Charakter ist es noch möglich, überhaupt an die deutlich schwächeren Blutbefleckten Siegel zu gelangen.

Scheinbar ist es auch nicht beabsichtigt, dass die Siegel selbst Profis blockieren. Blizzard hat für den 23. März ein neues Update angekündigt und geht in den Patch Notes auch auf die extrem schweren Siegel ein:

Wir haben Rückmeldungen erhalten, dass viele Spieler die Blutgetränkten Siegel nach ihrer Freischaltung nicht ohne Weiteres abschließen können. Durch eine deutliche Senkung des Schwierigkeitsgrades hoffen wir, allen Spielern, die sich den Zugang zu den Blutgetränkten-Inhalten verdient haben, bessere Erfolgschancen zu bieten.

Interessanterweise sorgt der Fix aber nicht dafür, dass Spielerinnen und Spieler zwischen Blutbefleckt und Blutgetränkt wechseln können. Auch weiterhin scheint es so, als würden nach Grube 100 nur Blutgetränkte Siegel droppen. In Zukunft sollen sie aber eben nicht mehr derart schwer sein, dass niemand in den Dungeons noch eine Chance hat.

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