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KI-Ärger um Crimson Desert: Nachdem mit künstlicher Intelligenz erstelte Elemente aufgeflogen sind, reagiert der Entwickler

Nach scharfer Fan-Kritik an KI-Gemälden in Crimson Desert, spricht das Studio Pearl Abyss von einem Versehen.

Grobe Anatomiefehler lassen keinen Zweifel daran, dass es sich hierbei um KI-generierte Bilder handelt. Grobe Anatomiefehler lassen keinen Zweifel daran, dass es sich hierbei um KI-generierte Bilder handelt.

Crimson Desert feiert aktuell große Erfolge auf Steam und Konsolen, bereits nach wenigen Stunden hatte sich das Action-Adventure über zwei Millionen Mal verkauft.

Doch aufmerksame Fans haben in der Spielwelt Gemälde gefunden, die offensichtlich von einer Künstlichen Intelligenz generiert wurden – inklusive bizarrer Anatomiefehler.

Nun hat sich Entwickler Pearl Abyss entschuldigt und verspricht schnelle Besserung.

Video starten 11:42 10 wichtige Tipps, die ich in 100 Stunden Crimson Desert gelernt habe

Platzhalter schlichtweg vergessen

Eigentlich sollten die Gemälde, die euch beispielsweise an den Wänden des Oakenshield Manor begegnen, nur als frühe Platzhalter dienen – das behauptet das Studio in einem ausführlichen Statement.

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Man habe ganz zu Beginn der Entwicklung mit KI-Werkzeugen experimentiert, um die visuelle Stimmung der Welt auszuloten. Vor dem Release sollten diese Grafiken eigentlich durch handgemachte Kunstwerke der hauseigenen Artists ersetzt werden – was man bei einigen Assets laut eigener Aussage offenbar schlichtweg vergessen hat.

Pearl Abyss entschuldigt sich für dieses »Versäumnis« und räumt zudem ein, dass die fehlende Transparenz auf der Steam-Shopseite ein Fehler war. In kommenden Patches sollen die betroffenen Bilder nun rasch aufgespürt und durch finale, handgezeichnete Texturen ausgetauscht werden.

Unsere Einschätzung: Ausrede oder Wahrheit?

»Wir haben es einfach vergessen« klingt für viele von euch sicherlich nach einer bequemen Ausrede, oder? Schaut man sich die konkreten Bilder jedoch genauer an, erscheint sie zumindest nicht völlig unplausibel.

Ineinanderfließende Gesichter, Hände mit zu vielen Fingern oder Pferde mit sechs Beinen waren typische Kinderkrankheiten früherer KI-Modelle wie Stable Diffusion 1.5/XL. Mit modernen Tools wie etwa Googles Nano-Banana-Serie, deren erste Version im August 2025 erschienen ist, gehören derart grobe Anatomiefehler größtenteils der Vergangenheit an.

Gleichzeitig ist wichtig, dass nicht alle Gemälde im Spiel diesen Eindruck vermitteln. Ein Großteil wirkt handgemacht, was dafür spricht, dass es sich eher um vereinzelte Ausreißer handelt.

Für uns deutet das darauf hin, dass zumindest einige der auffälligen Bilder tatsächlich aus einer sehr frühen Entwicklungsphase stammen könnten und über die Jahre hinweg schlicht untergegangen sind. Ein klarer Beweis ist das allerdings nicht.

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