Schon seit guten zwölf Jahren erkundet ihr in The Elder Scrolls Online Tamriels verschiedenste Regionen und erlebt Jahr für Jahr neue Abenteuer. Die klassische und viel zu lange Zeit kultivierte ESO-Formel »Mehr vom Gleichen« scheint indes ausgedient zu haben.
Bei einer Preview-Veranstaltung Anfang Dezember 2025 gaben uns Susan Kath (Executive Producer) und Nick Giacomini (Game Director) bereits vor der offiziellen Ankündigung und dem Zenimax-Livestream einige Einblicke der geplanten Veränderungen für ESO in 2026. Und die sind so gewaltig, dass sie den größten Umbruch für das MMO seit der Free2Play-Umstellung im Jahr 2015 darstellen. Denn ESO bekommt Seasons.
Problem #1: Vorhersehbarkeit
Lange war das Kapitelmodell von The Elder Scrolls Online, das nach der Veröffentlichung des DLC Summerset im Mai 2018 zu einer Erfolgsformel wurde, ein Garant für regelmäßige Updates und mindestens zwei Mal im Jahr neue Story-Inhalte. Wer sich also ein MMO mit regelmäßigem, erwartbarem Nachschub wünschte, war mit dem Kapitelmodell und seinen vier Updates pro Jahr recht gut bedient. Der Nachteil war allerdings die Vorhersehbarkeit des Ganzen.
Statt echter Innovationen, die auch mal ganz neuartige Systeme ins Spiel hätten bringen können, gab es stets mehr vom Gleichen. Das zeigt sich auch in den Spielerzahlen: Die sind 2025 seit Januar auf Steam von in der Spitze durchschnittlich 17.000 gleichzeitig aktiven Fans pro Tag auf rund 11.000 Spieler pro Abend gesunken.

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