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»Meine Geschichte«: Steven Spielberg hat sich mit allen Mitteln gegen eine Fortsetzung seines bekanntesten Sci-Fi-Films gewehrt

E.T. ist ein echter Filmklassiker und unter echten Kinofans durchaus beliebt. Trotzdem gab es nie einen zweiten Teil und das soll laut Steven Spielberg auch so bleiben.

Regisseur Steven Spielberg wollte für den knuffigen Außerirdische von nebenan keinen zweiten Film. Bildquelle: Universal Pictures Regisseur Steven Spielberg wollte für den knuffigen Außerirdische von nebenan keinen zweiten Film. Bildquelle: Universal Pictures

Nach dem Erfolg von E.T. - Der Außerirdische hätten wohl viele Filmfans mit einem zweiten Teil gerechnet. Doch der kommt seit ganzen 43 Jahren nicht zustande. Und das, obwohl späte Sequels längst keine Seltenheit mehr sind - denkt nur mal an Blade Runner, Tron, Unbreakable oder sogar Findet Nemo

Einen zweiten Teil von E.T. schloss Steven Spielberg jedoch so gut wie immer aus: E.T. sollte für sich selbst stehen.

Bloß keine Fortsetzung! (Aber eine Idee gab es)

Auf dem TCM Classic Film Festival gibt der 78-jährige Filmemacher jetzt preis, dass er sich die Nicht-Fortsetzung wegen fehlender Rechte hart erkämpfen musste (via The Hollywood Reporter).

Vor E.T. hatte ich einige [Autoren-] Rechte, aber nicht viele. Ich hatte [damals] nicht das, was wir »das Einfrieren« nennen, bei dem man das Studio davon abhalten kann, eine Fortsetzung zu machen. Also wenn man das Recht hat, Fortsetzungen, Remakes und andere Verwendungen des geistigen Eigentums einzufrieren.

Über ein Sequel nachgedacht hat Spielberg damals aber schon. Es gab sogar schon eine konkrete Idee, bei der E.T. nicht mehr nur nach Hause telefoniert hätte.

Ich wollte einfach keine Fortsetzung machen. Ich habe ein bisschen damit geliebäugelt - nur etwas, um zu sehen, ob mir eine Geschichte einfällt - und das Einzige, was mir einfiel, war ein Buch. Das hätte in E.T.s Heimat gespielt und wäre in die Richtung eines Buchs zum Film Der grüne Planet gegangen.

Wir sollten alle E.T.s Heimat erkunden und sehen können, wie er lebt. Aber als Roman wäre die Geschichte besser geeignet gewesen als ein Film.

In den Händen von jemand anderem hätte sich Spielberg eine Fortsetzung auch nicht vorstellen können, denn »E.T. ist seine Geschichte und nicht die von George Lucas oder Peter Benchley.«

Video starten 2:22 Ready Player One (2018) ist ein weiterer Sci-Fi Film von Steven Spielberg

Der Erfolg eines kleinen Außerirdischen

Bei einem geschätzten Budget von 10,5 Millionen US-Dollar nahm der Film bis heute 797,3 Millionen Dollar ein. Warum bis heute fragt ihr euch? Na, weil der Film schon 43 Jahre und etliche Re-Releases auf dem Buckel hat (via Box Office Mojo).

Auch bei Kritikern kam der Klassiker sehr gut an und erhält auf Rotten Tomatoes eine Bewertung von 99 Prozent. Der Audience Score kommt derweil »nur« auf 72 Prozent. In der Filmdatenbank IMDb liegt das Werk mit fast 450.000 Bewertungen bei 7,9 Sternen.

Ein anderer Sci-Fi-Klassiker soll aber eine Fortsetzung erhalten: Escape From New York. Das einzige Problem ist nur, dass das Sequel bereits seit 18 Jahren geplant ist. Selbst der Ex-Regisseur Leigh Whannell (Saw, Der Unsichtbare) zeigte sich zuletzt skeptisch, ob das Projekt in naher Zukunft erscheinen wird. Mehr dazu erfahrt ihr im oben verlinkten Artikel.

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