Zweite Chance in Eve Online: Fluchtfregatte lässt euch weiterkämpfen

Schlachtschiffpiloten von Eve Online können bald weiterkämpfen, obwohl sie ihr Raumschiff verloren haben. Ein neuer Hangar für Fregatten macht es möglich.

von Mathias Dietrich,
22.02.2020 13:32 Uhr

Link zum YouTube-Inhalt

Wer in Eve Online sein Schiff verliert, konnte stets noch versuchen, mit einer kleinen Fluchtkapsel zumindest dem endgültigen Tod zu entkommen. In Zukunft ändert sich das für Besitzer von größeren Schlachtschiffen: Die können mit einem neuen Modul eine komplett ausgerüstete Fregatte in ihrem Schiff parken und mit dieser nach der Zerstörung ihres großen Schiffs direkt weiterkämpfen.

Wie ein zweites Leben

Diese Änderung wird im März 2020 als Teil des Fight-or-Flight-Quadranten - so nennt der Entwickler seine Seasons - veröffentlicht. Neben sämtlichen T1-Fregatten habt ihr zudem die Möglichkeit, Angriffsfregatten, Elektronische Angriffsfregatten und Logistikfregatten auf einem Schlachschifff abzustellen.

Kein Stealth erlaubt: Die Auswahl an Schiffen macht deutlich, dass diese Änderung keine einfachere Flucht ermöglichen soll. Viel mehr ist sie darauf ausgelegt, dass die Piloten sofort weiterkämpfen können. Denn die nutzbaren Fregatten sind entweder auf Angriff oder Support ausgelegt und haben es somit schwer, einen Tarngenerator auszurüsten, um unbemerkt zu entkommen.

Die Community des Spiels ist dem Feature gegenüber positiv eingestellt. Ein Thread zur Ankündigung auf Reddit hat innerhalb eines Tages über 500 Upvotes erreicht und auch die Kommentare in diesem äußern sich wohlwollend.

Das Feature könnt ihr ab dem 24. Februar 2020 auf dem Testserver Singularity ausprobieren.

Was passiert derzeit noch bei Eve?

Ende 2019 kündigte der Entwickler an, die Ressourcenverteilung im Universum von Eve Online zu ändern. Dadurch müssen sich die Gilden des Spiels nach neuen Gebieten umsehen, um ihre Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Damit gehen auch neue Konflikte einher.

Am 7. Februar hingegen veröffentlichte das Studio eine Zusammenfassung ihrer »Plex for Good«-Aktion, mit der sie Spenden für Australien sammelten. Dabei standen die Aktionen der Community im Vordergrund, die nicht nur ein seltenes Schiff für den guten Zweck zerstörte, sondern zudem noch ein fast einzigartiges verkaufte.

zu den Kommentaren (40)

Kommentare(40)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen