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Fazit: Exoborne verspricht keinen frischen Wind im Shooter-Genre, sondern einen ganzen Tornado

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Fazit der Redaktion

Phil Elsner
@RootsTrusty

Shooter mit Rüstungen, Schilden und Co. machen mich immer skeptisch, weil sich dann Waffen wie Erbsenpistolen anfühlen können oder Kämpfe sich ewig hinziehen. Aber Exoborne hat mich in Sachen Gunplay direkt überzeugt: Wenn ich einen Gegner aus nächster Nähe mit der vierläufigen Shotgun erwische, dann geht auch der schwerste Exo Rig mit voll bestückten Panzerplatten mit einem befriedigenden Rumms zu Boden. Die Leute bei Sharkmob verstehen das Shooter-Handwerk ganz offensichtlich gut.

Warum ich mir dann noch Sorgen mache? Nun, egal, wie gut sich Exoborne jetzt oder zum Release anfühlt: Über Erfolg oder Misserfolg werden andere Faktoren mitbestimmen. Kann sich eine aktive Community bilden? Springen Influencer auf, um das Spiel zu pushen? Kommen die Trailer gut an? Gibt es Balance-Probleme oder Bugs? Wählt der Publisher den richtigen Release-Zeitpunkt und einen sinnvollen Verkaufspreis?

Während meines Besuchs betonten die Entwickler immer wieder, dass sie vor allem auf ihre Fans hören wollen. Ja, ich weiß, diese Phrase hört man inzwischen ständig. Aber Spieler-Feedback ist ihnen sogar so wichtig, dass sie regelmäßige Playtests mit Fokusgruppen veranstalten, dabei die Gesichtsregungen der Teilnehmer mit Kamera aufzeichnen und Fragebögen ausfüllen lassen.

Diese Fan-zentrische Denkweise soll auch für kommende Betas gelten, für die man ab der gamescom 2024 rekrutieren will. Je nach Resonanz erklärt man sich sogar zu tiefgehenden Änderungen an Gameplay, Balance und Updates bereit. Das verlangt viel Transparenz und aufwändige Kommunikation – Herausforderungen, an denen wiederum auch schon andere große Studios scheiterten. Aber hey, ich will den Teufel gar nicht an die Wand malen. Denn eins hatte ich in meinen ersten 90 Minuten mit Exoborne definitiv: richtig viel Spaß.

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