In einer nicht näher definierten, aber definitiv nicht mehr allzu weit entfernten Zukunft steht die Menschheit an der Schwelle der Vernichtung durch eine globale Klimakatastrophe. In letzter Sekunde tritt das Unternehmen »Rebirth« auf den Plan, das verspricht, durch gigantische »Stratos«-Wetterkontrollstationen den Kollaps noch abwenden zu können.
Sollten wir Mega Corporations vertrauen, wenn sie uns die schnelle und unkomplizierte Lösung all unserer komplexen Probleme versprechen? Eine nahezu komplett ausradierte Menschheit später, steht die Antwort fest: Nein!
Denn die Stratos-Türme sind natürlich Massenvernichtungswaffen und schaden dem Klima nur noch mehr. Die wenigen Überlebenden kämpfen nun einen schier aussichtslosen Kampf – nicht nur gegen Rebirth, sondern auch gegen eine mehr denn je entfesselte Natur.
Da brennt die Ostküste
Das klingt nach einem sehr interessanten Szenario für einen klassischen Singleplayer-Shooter. Aber diese Annahme könnte kaum weiter von der Realität entfernt sein, wie uns Sharkmob-Mitgründer Martin Hultberg im Gespräch verrät:
»Exoborne wird keine klassische Kampagne enthalten, sondern ist voll und ganz auf PvP ausgelegt. Und dennoch legen wir sehr viel Wert auf eine ausgefeilte und gut präsentierte Handlung, die sich den Spielern nach und nach erschließt.«
Das passiert nicht nur vor und nach den Einsätzen, sondern auch mittendrin. Denn in der Welt von Exoborne warten diverse Fraktionen, die euch mal freundlich, mal feindlich gesinnt sind. Mit manchen sollt ihr auch direkt interagieren und sie nicht nur abschießen dürfen, was die Handlung vorantreibt und teils neue Missionen freischaltet – das konnten wir aber nicht selbst ausprobieren.
Exoborne spielt im fiktionalen »Colton County« an der amerikanischen Ostküste, in der wir die Rolle eines »Reborn« übernehmen. Das sind ehemalige Kämpfer von Rebirth, die sich der Kontrolle des Unternehmens entzogen haben, aber noch Zugriff auf dessen fortgeschrittene »Exo-Rig«-Kampfanzüge haben.
Das Aussehen von Held oder Heldin ist nicht vorgeschrieben, ihr dürft euren Wiedergeborenen in einem umfangreichen Figuren-Editor selbst zusammenbasteln oder den Zufallspersonengenerator anschmeißen.
Das haben wir gespielt
Diese Vorschau basiert auf einem Besuch von Sharkmob in Malmö, wo wir mehrere Stunden lang uneingeschränkt die bereits sehr weit fortgeschrittene PC-Version von Exoborne gegen mehrere Entwickler gespielt haben. Andere Journalisten waren zu diesem Termin nicht vor Ort. Der Event wurde von Sharkmob bzw. dem Publisher Tencent organisiert und bezahlt.
Trio mit zwölf Fäusten
In seinem Herzen ist Exoborne ein typischer Extraction Shooter, wie sie in den letzten Jahren mit Spielen wie Escape From Tarkov oder Hunt Showdown sehr populär geworden sind.
Ihr seid Teil eines elitären Dreierteams, das sich mit Schwung aus einem Transportflieger auf die Karte stürzt, dort nach bestmöglichem Loot sucht, Gegner vernichtet und sich mit den wildgewordenen Kräften der Natur anlegt, bevor es im sicheren Abholflieger wieder zurück zur Basis geht.
Die aufgegabelte Beute könnt ihr in der Basis direkt zu Geld machen und euch davon neue Ausrüstung kaufen. Oder ihr verwendet Baupläne und Einzelteile, um Waffen oder Items selbst zu erschaffen. Je besser die Ausrüstung, desto höher eure Chance, den Einsatz unbeschadet zu überstehen. Und je riskanter der Auftrag, desto größer die Wahrscheinlichkeit, richtig gutes Loot zu finden.
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Vier Minuten bis zum Bildschirmtod in Exoborne: So spielt sich der SciFi-Shooter
Jedoch müsst ihr das Sammelgut zuerst zurück in die Basis schaffen. Denn je mehr Gefahr, desto größer auch das Risiko, mittendrin komplett draufzugehen. Was echt schnell geht, wenn ihr nicht pausenlos auf der Hut seid.
Und das bedeutet dann, dass ihr nicht nur all eure Wiederbelebungsitems und hilfreichen Teamkameraden verloren habt, sondern auch sämtliche Ausrüstung, die ihr dabeihattet. Und das tut bei High-Level-Waffen und aufgepimpten Exo-Rigs richtig weh.
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