Fazit der Redaktion
Paul Kautz
@gamenotoverde
Sharkmob machen bei Exoborne nichts falsch: Die Kämpfe fühlen sich massiv an, das Trefferfeedback der Waffen hat richtig schön dicken Wumms. Es sieht ganz exzellent aus. Und die Exo-Rigs ermöglichen mit ihren schnellen Sprints, dem selbst auf mittlere Distanz locker einsetzbaren Greifhaken und den Gleitschirmen einen richtig coolen Flow, der einen im Galopp durch den riesigen Level zischen und selbst massive Hindernisse angenehm fließend überwinden lässt.
Ich hatte während meiner Spielsitzung sehr viel Spaß, auch wenn mein Team ordentlich den Hintern versohlt bekam. Exoborne ist kein Entspannungs-Shooter. Man muss hier wirklich gut als Dreier-Einheit funktionieren, um eine Chance gegen die Feinde und die noch feindlichere Umgebung zu haben.
Und trotzdem frage ich mich, für wen Exoborne eigentlich gedacht ist. Beim Spielen hatte ich die ganze Zeit das Stichwort »Third-Person-Titanfall« im Hinterkopf. Und Titanfall hatte ja bekanntlich nie den Erfolg, den es eigentlich verdient hätte. Wenn man bedenkt, in was für ein Konkurrenz-Umfeld Exoborne den Sprung wagt, dann prognostiziere ich, dass es trotz all seiner offensichtlich sehr hohen Produktions- und Inhaltsqualitäten einen sehr schweren Stand haben wird.
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