Die große Kistensammelei
Jede der ausufernd großen Karten sieht nicht nur sehr anders aus, sondern bietet auch unterschiedliche Mengen und Qualitätsstufen von Loot. Auch hier gilt einmal mehr das »Mehr Risiko = mehr Belohnung«-Prinzip, denn die ertragreicheren Kisten findet ihr in aller Regel nicht inmitten einer Blümchenwiese, sondern bevorzugt im Herzen eines Sturms oder umringt von einem Bataillon Gegnern oder Wachrobotern.
An so mancher Kiste werdet ihr euch allerdings die Zähne ausbeißen, denn einige lassen sich erst ab einem bestimmten Spielerlevel öffnen. Teilnehmer, die dieses Level nicht haben, sehen keinen Inhalt, wenn ein anderer, würdigerer Mitspieler die Dinger aufklappt.
Diesen Level könnt ihr immerhin direkt während des Einsatzes steigern, indem ihr bestimmte Boxen (»Clearance Fragments«) aktiviert, die sich überall finden. Macht ihr das oft genug, steigt ihr automatisch im Level auf.
Auch wenn ihr nicht bereit seid, pausenlos volles Risiko einzugehen, werdet ihr mit Beutegut überschüttet: Jeder gefallene Feind kann und sollte durchsucht werden, jede herumstehende Kiste enthält irgendwas. Und wenn es nur ein Päckchen Zigaretten ist, die ihr im Hauptquartier zu Geld machen dürft.
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Für den Februar ist ein neuer Exoborne-Playtest angesetzt
Keine Zeit für Gammelei!
Vorausgesetzt natürlich, dass ihr es überhaupt zurückschafft. Denn in Exoborne gibt es kein »Mission accomplished. Well done!« nach dem Aufsammeln eines dicken Geldsacks. Stattdessen müsst ihr euch zu einer Funkstation durchkämpfen, dort einen Truppentransporter anfordern und die Zeit bis zu seiner Ankunft ausharren. Und da sich der Flieger an einem überdeutlich in der Gegend gleißenden Strahl orientiert, wissen natürlich auch sämtliche Feinde in der Umgebung, wo ihr seid.
Und selbst, wenn das Dropship sicher gelandet ist, ist es noch zu früh, die Sektkorken zu ploppen. Denn ihr habt nur wenige Sekunden Zeit, an Bord zu hüpfen, bevor die Maschine die Seitentüren wieder zuklappt und abschwirrt. Wart ihr zu diesem Zeitpunkt gerade anderweitig beschäftigt, könnt ihr nur noch hinterher winken und ein neues Flugtaxi bestellen – und das kostet speziell bei stürmischem Wetter ordentlich extra.
Was von dem Geld am Ende des Einsatzes noch übrig ist, investiert ihr dann in neue Ausrüstung, von der es Tonnen gibt: Weitere Exo-Rigs, etliche große und kleine Waffen, dazugehörige Munition, Rucksäcke, die zusätzlichen Platz für Loot bieten, Reparaturkits, Wiederbelebungskits oder Panzerungen.
Dazu gibt’s hilfreiche Items, die zum Beispiel dafür sorgen, dass ihr Feinde kurzzeitig durch Wände sehen könnt. Oder ein Modul, das euch automatisch in eine tarnende Rauchwolke hüllt, wenn ihr kurz davor seid, abzutreten.
Battlefield 9000
Vor dem hemmungslosen Kaufrausch solltet ihr allerdings überprüfen, ob das gewünschte Extra überhaupt zu eurer aktuellen Ausrüstung passt, denn nicht alles ist mit allem kompatibel. So gibt es zum Beispiel mehrere Arten von Schilden, und ein Nylonsystem lässt sich nicht mit einem Stahlschild-Kit reparieren.
Die Ausrüstung ist mehrere Güteklassen unterteilt, die farblich voneinander getrennt sind: Je höher die Klasse, desto mehr und detailliertere Individualisierungsmöglichkeiten gibt es. Das wirkt am Anfang noch alles etwas überwältigend, allerdings war für den späteren Teil unserer Spielsitzung auch schon viel High-Level-Equipment freigeschaltet. Normalerweise werdet ihr vom Spiel langsam in das Itemsystem eingeführt und nicht von Anfang an mit sämtlichen Upgrade-Möglichkeiten bombardiert.
Aus technischer Sicht liefert Exoborne genau das, was man von einem modernen Shooter erwartet, der die Unreal Engine 5 nutzt: Das Spiel sieht echt verdammt gut aus.
Eine gute gezielte Brandbombe taucht die komplette Umgebung in ein loderndes Flammenmeer, ein explodierender Mech vergeht im Bombast aus Funken, Trümmern und Energiebratzen. Und wenn ein gigantischer Feuertornado durchs Bild zieht… heidewitzka! Das ist schon alles sehr beeindruckend.
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