Fallout 1st: Bethesda stellt teure Premium-Mitgliedschaft für Fallout 76 vor

In Fallout 76 gibt es ab sofort einen Aboservice namens Fallout 1st. Dieser bietet für 15 Euro im Monat private Server und einige weitere Vorteile.

von Fabiano Uslenghi,
23.10.2019 17:34 Uhr

Bethesda hat eine neue Premium-Mitgliedschaft für das Survival-MMO Fallout 76 angekündigt. Im Kern handelt es sich dabei um ein monatliches Bezahlmodell und trägt den Namen Fallout 1st. Für 15 Euro erhaltet ihr eine Reihe an Vorteilen, die ihr für die Zeit eures Abos nutzen könnt. Es ist auch möglich, anstelle von einem Monat gleich ein ganzes Jahr zu buchen. Eine Jahresmitgliedschaft bei Fallout 1st kostet euch 120 Euro.

Zum vergleich: Mit 15 Euro im Monat übersteigt Fallout 1st sowohl die Kosten von Netflix, als auch Gaming-Angebote wie Origin Access. Netflix beläuft sich im Basis-Abo auf 8 Euro, während Origin Access sogar für lediglich 4 Euro zu haben ist.

Fallout-1st-Abonnenten erhalten das exklusive Ranger-Outfit aus New Vegas. Fallout-1st-Abonnenten erhalten das exklusive Ranger-Outfit aus New Vegas.

Das sind die Vorteile von Fallout 1st

Wer sich für eine Premium-Mitgliedschaft bei Fallout 76 entscheidet, kann daraus mehrere Vorteile ziehen. Einige davon sind Features, die sich viele Spieler eigentlich schon zum Release von Fallout 76 vor fast einem Jahr gewünscht hätten.

Zu den kostenpflichtigen Vorteilen gehören:

  • Private Welten: Spielen Sie mit bis zu sieben Freunden in Ihrer eigenen exklusiven Welt.
  • Verwertungskiste: Unbegrenzter Stauraum für Herstellungskomponenten.
  • Überlebenszelt: Ein frei platzierbarer Schnellreisepunkt mit Lagerkiste, Schlafsack und allem, was Sie zum Stillen ihrer Grundbedürfnisse brauchen.
  • Atome: Monatlich 1.650 Atome für den Atomic Shop. (Das entspricht in etwa den 15 Euro)
  • Ranger-Rüstungs-Outfit: Ein unverwechselbares Fallout-Outfit, exklusiv für Mitglieder
  • Spielersymbole-und-Emotes-Paket: Einzigartige Spielersymbole und Emotes, exklusiv für Mitglieder.

Besonders auf private Server haben sich hoffnungsvolle Fans gefreut. Bereits zu Release war auch schon die Rede davon, dass Fallout 76 etwa ein Jahr später diesen Service anbieten wird, und dass dadurch beispielsweise Mods möglich sein werden. Über Kosten wurde damals aber noch nicht gesprochen.

Wenn ihr mit euren Freunden auf einem privaten Server wollt, muss aber nicht jeder zwangsweise zur Geldbörse greifen. Es reicht, wenn der Host ein Fallout-1st-Abo besitzt. Verlässt der Host die private Welt, bleibt sie für die Freunde noch aktiv, solange einer darunter ebenfalls Fallout-1st-Abonnent ist.

So reagiert die Community

Bei den Spielern kommt Bethesdas Ankündigung nicht besonders gut an. Viele Spieler haben dem Publisher den verkorksten Release von Fallout 76 noch nicht verziehen und halten die neue Premium-Mitgliedschaft für überteuert. Auf Twitter ist Fallout 76 bereits in den Trends und die meisten Tweets lassen kein gutes Haar an Fallout 1st.

Auf Reddit wird ebenso heftig diskutiert. Dabei kommt auch die Frage auf, ob es sich bei der neuen Verwertungskiste um eine Pay2Win-Mechanik handelt. Immerhin können Spieler hier unendliche viele Ressourcen ansammeln und brauchen keine ihrer Materialien mehr aussortieren.

Fallout 76 - Testvideo: Bethesdas ambitionierter Fehlschlag 14:22 Fallout 76 - Testvideo: Bethesdas ambitionierter Fehlschlag


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