Der Bethesda-Kult: Macht Fallout 4 seine Spieler verrückt?

Eine gruselige Geschichte erklärt Bethesdas Chef-Entwickler Todd Howard zu einem Sektenführer - und Fallout 4 zum Wahnsinnspiel. Wie viel Wahrheit steckt in der kuriosen Verschwörungstheorie?

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  • Um Fallout 4 ranken sich viele Legenden. Ein davon ist im wahrsten Sinne des Wortes unglaublich.
  • Unheimliche Botschaften und Anzeichen von Wahnsinn sind nur der Anfang.
  • Ist Bethesda-Chefentwickler Todd Howard wirklich ein Sektenanführer? Wir trennen für euch Fakt von Fiktion und suchen nach dem Ursprung der Gruselgeschichte.

Wer in Fallout 4 geheime Botschaften entziffert, soll zur Mitgliedschaft im Bethesda-Kult eingeladen wird - von Sektenführer Todd Howard höchstpersönlich! Was ist dran an dieser gruselig-kuriosen Creepypasta? Wer in Fallout 4 geheime Botschaften entziffert, soll zur Mitgliedschaft im Bethesda-Kult eingeladen wird - von Sektenführer Todd Howard höchstpersönlich! Was ist dran an dieser gruselig-kuriosen Creepypasta?

Ah, das Internet! Quell schier unendlicher Gerüchte, Gruselgeschichten und Verschwörungstheorien. Die meisten davon (Echsenmenschen aus der Hohlerde) sind so hanebüchen und verworren, dass sie leicht zu entlarven sind. Vor allem aber sind sie weit weg von unserer Lebensrealität als Spieler.

Was aber, wenn solche mysteriösen Storys per Spiele-DVD oder -Download direkt zu uns ins Wohnzimmer kommen? Noch dazu getarnt durch unsere Lieblingstitel wie The Elder Scrolls oder Fallout? Genau darum geht es in der Geschichte um den Bethesda-Kult.

Die Autorin
Nora Beyer ist Romanautorin und Journalistin, die früher beim mongolischen Fernsehen und im Deutschen Bundestag gearbeitet hat. Seit 2017 schreibt sie Reports für GameStar und spricht dafür mit Entwicklern oder recherchiert in der düsteren Creepypasta-Szene, etwa was es mit Kindermorden in Fallout: New Vegas oder Wahnsinns-Mods in Morrowind auf sich hat. Horrorgeschichten rund um Videospiele faszinieren sie genauso wie unsere Leser. Schließlich weiß man nie, ob an so einer Gruselstory nicht doch etwas Wahres dran ist ...

Gruselgeschichte aus Fallout 4

Im Zentrum der Geschichte des Bethesda-Kults auf creepypasta.com steht eine ziemlich fragwürdige Figur als Erzähler. Der Erzähler der Bethesda-Story beschreibt sich selbst als sozial isoliert, phasenweise depressiv und anfällig für Drogen. Beste Voraussetzungen also, um eine Geheimkult-Paranoia zu entwickeln. Eher schlechte Chancen aber, dass sich diese am Ende als wahr entpuppt. Aber wer weiß?

Folgen wir doch einfach den Spuren: Zu Beginn der Story kauft der Erzähler Fallout 4 und beschreibt sein Spielerlebnis eindringlich, das Spiel verschlingt ihn regelrecht. Stunde um Stunde vergeht, ohne dass er sich vom Bildschirm lösen kann oder will. Denn: »Hier fühlte ich mich, als wäre ich etwas wert. Hier fühlte ich mich nicht allein«. »Wertgeschätzt« und »großartig« kommt er sich in der virtuellen Welt vor. Warum diese also jemals wieder verlassen?

ENDE

Aber irgendwas stimmt nicht. Auf den Computer-Terminals, die man überall in Fallout 4 findet, fällt ihm immer wieder das Wort »ENDE« ins Auge. Zunächst denkt er sich nichts dabei, denn »ENDE« ist sein sogenanntes »magisches« Wort, dass er ohnehin immer und überall sieht (siehe Kasten unten).

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