Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

NUR FÜR KURZE ZEIT 
3 MONATE GRATIS

beim Abschluss eines 12-Monats-Abos

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

20% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Fallout 4 VR im Test - Keine strahlende Zukunft

Die VR-Version von Fallout 4 für HTC Vive ist eine brauchbare Umsetzung und in ihrem Umfang konkurrenzlos, aber weit von einem echten System Seller entfernt.

von Daniel Feith,
14.02.2018 14:00 Uhr

Die Fallout-Mutanten wirken in VR gleich doppelt bedrohlich. Gut, dass wir bewaffnet sind.Die Fallout-Mutanten wirken in VR gleich doppelt bedrohlich. Gut, dass wir bewaffnet sind.

Die Zukunftsvision der Fallout-Reihe ist eher düster: nukleare Zerstörung, verseuchtes Ödland, menschenfressende Mutanten. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen erfreut sich Bethesdas Rollenspiele-Serie ungebrochener Beliebtheit. Die Ankündigung von Fallout 4 VR, also der Umsetzung des Mega-RPGs für das Virtual-Reality-System HTC Vive sorgte deshalb zunächst für Begeisterung. Im Test zeigt sich aber: Die nukleare Zukunft in VR schlägt sich respektabel, ist auf lange Sicht aber nur etwas für echt zähe Fans.

Hinweis: Dieser Test hat ausschließlich die VR-Umsetzung von Fallout 4, ihre Stärken und Schwächen zum Thema. Wie gut das Spiel selbst ist, lest ihr in unserem ausführlichen Test zu Fallout 4.

Technik von gestern, Technik von morgen

Das Szenario von Fallout 4 lebt von der Diskrepanz zwischen veralteter Technik aus den 50er-Jahren und Sci-Fi-Technologie wie Laserwaffen. Wir laufen durch amerikanische Städtchen aus der McCarthy-Ära, hören Radiomusik aus den 40ern und verbrutzeln Mutanten mit Energiekanonen, die aussehen wie aus Trash-Filmen dieser Zeit.

In der Virtuellen Realität stoßen wir schnell auf Analogien. Bethesdas Engine von gestern schreit in der VR-Technik von heute nach der Zukunftstechnologie von morgen. Das Technikgerüst von Fallout 4 war schon beim Erst-Release im November 2015 alles andere als taufrisch. Jetzt - rund zwei Jahre später - wird in der VR-Version umso deutlicher, dass die Engine des Rollenspiels nicht mehr Schritt halten kann.

Podcast: Ist die VR bereits tot? - Das Streitgespräch

Fallout 4 VR ist sehr hardwarehungrig, und erkauft sich sein dann immerhin flüssiges Spielgefühl über ein recht matschiges Bild. Verglichen mit Skyrim VR auf der PlayStation VR sieht Fallout 4 trotzdem ganz ordentlich aus. Im Test haben wir uns an die unscharfe Optik schnell gewöhnt, und stimmungsvoll ist die Spielwelt ja allemal.

Eben doch nur eine Portierung

Während der gemächlichen Tutorial-Phase lernen wir die angepasste VR-Steuerung kennen. Die funktioniert an sich gut, hat aber einige Macken, die eine längere Eingewöhnungszeit erfordern.

Auf Screenshots wirkt die Spielwelt deutlich schärfer als in VR.Auf Screenshots wirkt die Spielwelt deutlich schärfer als in VR.

Wer Probleme mit Übelkeit in VR hat, sollte den Teleportations-Modus nutzen, geübtere Spieler gleiten frei durch die Spielwelt und drehen sich schrittweise oder frei um die eigene Achse. Besonders die nahtlose Geschwindigkeitsanpassung und das Strafing mit dem Touchpad gefielen uns gut, das darf auch gern in anderen VR-Titeln Schule machen.

Alles zum Thema VR in unserem großen VR-Special

Die Umgebung im Nahbereich lässt sich sowieso am besten mit der raumfüllenden VR-Technik der HTC Vive (Room Scale) erkunden. Statt umständlich zu einer nahen Kiste zu navigieren, gehen wir einfach hinüber, um diese zu plündern - sofern unsere nutzbare VR-Fläche zuhause groß genug ist.

Nur für VR
Fallout 4 VR ist ausschließlich für die raumfüllende Nutzung via HTC Vive konzipiert. Es gibt zwar die Möglichkeit, die Oculus Rift als VR-Headset zu verwenden, gerade in den Menüs sind die Analogsticks der Rift-Touch-Controller aber die schlechtere Wahl. Eine Controller-Steuerung gibt es unverständlicherweise nicht.

Beim Looten selbst stößt die VR-Version aber an ihre Grenzen. Wir heben Beute per Knopfdruck auf, nicht mittels echtem »Greifen« nach Gegenständen. Bei Schränken oder ähnlichen Behältern ist das nachvollziehbar, weil Fallout deren Inhalt als Liste darstellt und nicht als Einzelobjekte; bei herumliegenden Items wäre ein echtes Aufheben dennoch deutlich immersiver gewesen.

Die Auswahl der gewünschten Gegenstände ist außerdem ziemlich fummelig. Manchmal müssen wir einige Sekunden herumfuchteln, bis das Item unserer Wahl endlich angezeigt wird.

Fallout 4 VR - Screenshots ansehen

1 von 4

nächste Seite



Kommentare(122)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen